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Die Würde ist antastbar Essays

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-71500-8

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Erschienen: 13.02.2017
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»Die Würde des Menschen ist unantastbar, sagt das Grundgesetz. Aber das ist falsch. Denn sie wird jeden Tag angetastet.«

Ferdinand von Schirach beschäftigt sich in seinen Essays mit den großen Themen unserer Zeit – warum der Terrorismus letztlich über die Demokratie entscheidet – und geht zugleich sehr persönlichen Gedanken nach, über das Schreiben, das Lesen mit dem iPad und das Rauchen.

Oft ist es nur der Zufall, der den Einzelnen zum Täter oder Opfer macht. Schuld ist das, was einem Menschen persönlich vorgeworfen werden kann. Nicht zuletzt seine so überzeugend formulierten Gedanken über Gut und Böse, über die moralischen und ethischen Fragestellungen in unserer Gesellschaft, haben seine Stories und Romane zu Welterfolgen gemacht. In seinen Essays widmet sich Ferdinand von Schirach brisanten Themen wie den Herausforderungen an unsere Demokratie im Zeichen des Terrorismus, den Schauprozessen gegen Prominente, der Sicherheitsverwahrung oder der Folterandrohung gegen Kindermörder. Daneben geht er aber auch der Frage nach, wie es in Zeiten des iPads um unser Lesen bestellt ist oder was der Zwang zu schreiben für einen Schriftsteller wirklich bedeutet.

Ferdinand von Schirach (Autor)

Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen« und »Schuld« und die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen bisher in vierzig Ländern. »Terror«, sein jüngstes Werk, zählt zu den erfolgreichsten Theaterstücken unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.

Taschenbuch, Klappenbroschur, 144 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-71500-8

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

NEU
Erschienen: 13.02.2017

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DIE WÜRDE IST ANTASTBAR. FERDINAND VON SCHIRACH.

Von: buecherkompass Datum: 12.03.2017

instagram.com/buecherkompass

ZUM AUTOR

Ferdinand von Schirach, geboren 1964 in München, arbeitet seit 1994 als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. Zu seinen Mandanten gehören Industrielle, Prominente, Angehörige der Unterwelt und ganz normale Menschen. Mit seinem Debüt »Verbrechen« gelang ihm 2009 auf Anhieb der Durchbruch als literarischer Autor.

INHALT

Wir wirkt sich das Rauchverbot auf die Gesellschaft aus? Aus welchem Grund sollten wir Alice Schwarzer dankbar sein? Wie hat sich das Verhältnis von Presse und Justiz mit den Jahren verändert?

In insgesamt 13 Essays befasst sich von Schirach mit den unterschiedlichsten Themen, vom Terror bis zum Schreiben, und gibt Antworten auf Fragen unserer Zeit.

MEINUNG

In Die Würde ist antastbar setzt sich Ferdinand von Schirach mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander. Dabei springt er zwischen scheinbar unabhängigen Themen hin und her und schafft Verbindungen, die Licht ins Dunkel bringen. Die Essays selbst sind allesamt entlang eines roten Fadens organisiert, der da lautet: Die Würde des Menschen.

Trotz des sachlichen Schreibstils versetzen die Ausführungen von Schirachs einen beim Lesen immer wieder in Ungläubigkeit. Die Essays regen zum Nachdenken an und reißen Schubladen auf, die bereits lange geschlossen waren. Ohne dafür weit ausschweifen zu müssen greift der Autor hochkomplexe Themen auf und macht sie dem Leser auf zugänglich.

Auf die Inhalte der Aufsätze möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Von Schirach bereitet sie besser auf als ich es je könnte und so kann ich nur dazu raten bei Interesse selbst einen Blick in das Buch zu werfen.

Der Autor schildert aktuelle Ereignisse und zeigt auf, welche Problematiken sich zukünftig daraus ergeben könnten. Von Schirach kann man einfach nicht aus der Hand legen. Das Lesen bereitet ebenso viel Freude wie es erschreckt. Eine Lektüre, an der meines Erachtens nach kein Weg dran vorbei führen sollte.

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