Die Zeit der Mohnblüten

Roman

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Taschenbuch
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Auch inmitten des Krieges kann Liebe erblühen. Und auch im Angesicht des größten Verlusts ist die Hoffnung oft nur einen Herzschlag entfernt.

Belgien im Juli 1919. Im Hotel de la Paix in dem kleinen Ort Poperinge treffen drei Frauen ein: die schüchterne Engländerin Ruby, die lebensfrohe Amerikanerin Alice und die schweigsame Deutsche Martha, die mit ihrem Sohn Otto unterwegs ist. Sie alle haben im Ersten Weltkrieg Männer verloren: einen Ehemann, einen Bruder, einen Sohn. Neuerdings werden Reisen zu den Schlachtfeldern Flanderns angeboten – für Ruby, Alice und Martha die einzige Hoffnung herausfinden, was mit ihren vermissten Angehörigen geschah.
So unterschiedlich die Hintergründe der drei Frauen sein mögen, sie sind vereint in ihrer Suche nach Versöhnung und der Wahrheit. Sie alle müssen ihren Frieden damit machen, was der Krieg ihnen genommen hat, und damit, was die Zukunft noch an Überraschungen für sie bereithält.

»Ein grandioser Roman über eine Versöhnung.«

Schöner Monat (03. April 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Andrea Brandl
Originaltitel: In Love and War
Originalverlag: Pan Macmillan, London 2018
Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0720-7
Erschienen am  17. Februar 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Das erste Nachkriegsjahr nach dem Ersten Weltkrieg

Von: Kristall86 aus An der Nordseeküste

27.07.2020

Wir befinden uns in Belgien im Jahr 1919. Ruby, Alice und Martha haben alle drei eines gemeinsam: sie haben liebe Menschen im Krieg verloren. Neuerdings werden jetzt Reisen nach Flandern angeboten. Man könne auf das Schlachtfeld und sehen wo und wie die Männer ihr Leben gelassen haben. Ein Stück Trauerbewältigung mehr. Dennoch besteht für die drei Damen somit auch die Hoffnung endlich herauszufinden, was mit ihren Liebsten genau geschah. Alle drei Damen könnten unterschiedlicher nicht sein, aber dieses Ziel verbindet sie ganz besonders, egal in welchem Land sie geboren sind, wo sie wohnen und wo es sie in Zukunft hinziehen wird... Liz Trenow hat „Die Zeit der Mohnblüten“ geschrieben. Allein der Titel und das Cover lassen auf einen besonderen und einfühlsamen Roman hoffen. Ich muss gestehen, mich hat er nicht so überzeugt, wie es es erhofft hatte. Trenows Charaktere sind recht gut ausgebaut aber da wäre noch eine ganze Menge mehr drin gewesen. Sind sind nicht warm, nicht kalt - kurzum: lauwarm. Auch die gesamte Situation wird für meine Begriffe ziemlich plump heruntergespielt. Es handelt sich hier um das erste Nachkriegsjahr und den Damen geht es doch schon wieder ganz gut. Sie kleiden sich in Pelz und schmücken sich mit anderen schönen Dingen, leben gut....Für meine Begriffe war das komplett unglaubwürdig, denn alle hatten nach dem Ersten Weltkrieg andere „Sorgen“ als sich in Pelz zu hüllen. Da war jeder Lumpen recht und gut genug. Nach diesem Punkt hatte ich die Lust an dieser Geschichte komplett verloren. Die komplette Szenerie wirkt plump, unglaubwürdig, zu schön und bunt gemalt und hat wenig mit dem eigentlichen Bild zu tun was man aus Geschichtsbüchern kennt. Natürlich gab es Menschen, die einen Teil ihres Hab und Gutes retten/schützen konnten, aber das waren doch wirklich nur die Wenigsten... Der Plot der Geschichte ist nicht schlecht, aber mehr auch nicht. Hier fehlt es an Gefühl, Charakterbildern, Authentizität und Glaubwürdigkeit. Mehr als 2 Sterne sind hier leider nicht drin.

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Die Reise der Hoffnung

Von: Nadine Dietz

24.02.2020

Dies war mein erster Roman der Autorin. Da ich historische Geschichten liebe und mich das wunderschöne Cover angesprochen hat, wollte ich ihn gerne lesen. Die drei Hauptcharaktere, Rubi, Alice und Martha sind sehr verschieden, aber sie haben alle einen geliebten Mann im Krieg verloren bzw vermisst. Die Idee, die Schlachtfelder zu bereisen, fand ich zuerst etwas befremdlich, aber die Autorin schafft es mit ihrer lebendigen, bildhaften Schreibweise, den Leser mitzunehmen. Die Kapitel werden abwechselnd von den drei Frauen erzählt. Das hält die Spannung und macht es abwechslungsreich. Der Schmerz und die Trauer kam bei mir an und ich war auf die Abenteuer der Reise gespannt. Fazit: Ein emotionaler Roman, der mir schöne Lesestunden beschert hat. Ich vergebe 4/5⭐.

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Vita

Liz Trenow wuchs in der Nähe einer Seidenspinnerei auf, die auch heute noch in Betrieb ist und sie zu ihrem ersten Roman »Das Kastanienhaus« inspirierte. Obwohl ihre Vorfahren seit über dreihundert Jahren im Seidengeschäft tätig sind, entschied Liz Trenow sich für einen anderen Beruf. Sie arbeitete viele Jahre als Journalistin für nationale und internationale Zeitungen sowie für den Hörfunk und das Fernsehen, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete.

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