Die Zwölf

Passage-Trilogie 2
Roman

(4)
Taschenbuch
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Zu Anfang waren es zwölf Kriminelle, die auf die Todesstrafe warteten. Statt dessen wurden sie für ein geheimes Experiment auserwählt. Es sollte den Fortschritt bringen, aus ihnen sollten mehr als nur Menschen werden. Doch es schlug fehl. Jetzt sind es diese Zwölf, die das Leben auf der Erde bedrohen und das Ende der Menschheit bedeuten könnten. Und die letzte Hoffnung ruht auf einem Mädchen. Amy ist die einzige, die sich der Macht der Zwölf entgegenstellen kann. Aber der Gegner ist stark, und Amys Kraft scheint mehr und mehr zu schwinden ...

»So fesselnd, dass man ihn nur ungern aus der Hand gibt.«

GLAMOUR

Aus dem Amerikanischen von Rainer Schmidt
Originaltitel: The Twelve
Originalverlag: Ballantine
Taschenbuch, Klappenbroschur, 864 Seiten, 13,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-442-48797-4
Erschienen am  16. April 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Spannende Fortsetzung

Von: Bücherkätzchen

04.04.2019

Die Zwölf – Inhalt Die Geschichte erzählt wie es den Menschen nach Ausbruch des Vampir-Virus zu verschiedenen Zeiten geht. Die Menschheit scheint dem Untergang geweiht, denn die Virals – wie die Vampire hier genannt werden – erinnern sich nicht mehr daran, dass sie früher selbst Menschen waren. Stattdessen werden sie nur durch ihre Instinkte gesteuert. Außerdem verfügen sie über eine Schnelligkeit, die sie jedem Menschen überlegen macht. Die Zwölf erzählt unter anderem aus den Perspektiven von Lawrence Grey und Horace Guilder, die auch beide mit dem Virus infiziert wurden. Letzterer schafft eine Stadt, in der er die Menschen wie Sklaven hält und über die Virals herrschen möchte. Menschen, die sich ihm widersetzen möchten, werden kurzerhand verfüttert. Gelingt es Amy und ihren Freunden Guilder zu stoppen und die Zwölf zu vernichten? Amy, auch mit dem Virus infiziert, ist nämlich die letzte Hoffnung der Menschheit, denn bei ihr wirkt der Virus anders. Aus ungeklärten Gründen verwandelt er sie nicht in ein Monster. 100 Jahre ist es mittlerweile her, dass sie infiziert wurde. Gelingt es ihr die Menschheit zu retten und die Zwölf ursprünglichen Virals zu vernichten? Denn: Sterben diese, sterben auch die anderen, die von ihnen geschaffen wurden. Die Zwölf – meine Meinung Es ist nicht ganz einfach das Buch einem Genre zuzuordnen. Ich würde es als eine Mischung aus Fantasy, Horror und Thriller und eine Dystopie bezeichnen. Da ich mich für ein Genre entscheiden musste habe ich es mal unter Fantasy einsortiert. Figuren und Erzählweise Am Anfang war ich erstmal verwirrt, weil im zweiten Teil der Passage-Trilogie zu Beginn komplett neue Protagonisten auftauchen. Es schließt also nicht nahtlos an den ersten Teil an. Mit der Zeit legt sich das dann jedoch und auch die bekannten Figuren (Alicia, Amy etc.) begegnen uns wieder. Die Geschichte handelt in verschiedenen Zeitsträngen: Zur Zeit des Ausbruchs des Virus, im Jahr 73 und im Jahr 98. Auch das hat bei mir teilweise zu Verwirrungen geführt, wo in der Geschichte wir uns eigentlich gerade befinden. Diese machen übrigens auch eine Rezension nicht einfacher: Ich will weder den Klappentext kopieren noch will ich komplette Handlungsstränge überspringen. Fazit Die Zwölf ist ein wirklich spannendes Buch, das einen mitfiebern lässt. Einige Fragen werden beantwortet, andere hingegen bleiben offen: Was mich beispielsweise brennend interessiert ist, wieso das Virus manche in hirnlose Monster verwandelt und andere völlig normal agieren. Wieso braucht Amy kein Blut und die anderen schon? Insgesamt echt zu empfehlen, mit der Zeit legt sich auch die Verwirrung, man lernt die neuen Personen kennen und findet sich in die Zeitsprünge ein. Einen Stern Abzug gibt es aber wegen den anfänglichen Orientierungsproblemen trotzdem: Von mir gibt es für Die Zwölf 4 von 5 möglichen Sternen.

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Die Bestien sind nicht nur Diejenigen, die sich in Virals verwandeln ...

Von: Birgit Pirker

21.02.2019

Auch beim wiederholten Leser konnte mich Justin Cronin mit „Der Übergang“ wieder total mitreißen und ich musste sofort den zweiten Teil zur Hand nehmen. Wer aber bei „Die Zwölf“ ein Buch erwartet, dass die Geschichte einfach nahtlos weiterführt, wird sich hier wirklich wundern. Dieses Buch hebt die Trilogie nochmal auf ein neues Level! Anstatt unseren Protagonisten auf ihrer Jagt auf die zwölf Urväter der Epidemie zu folgen, springt die Geschichte zu Beginn für eine sehr lange Zeit wieder an den Anfang zurück und erklärt dem Leser, was zwischen dem Ausbruch der Infektion und den ersten 100 Jahren geschehen ist. Was macht eine Bevölkerung, in der plötzlich alle Maßstäbe von Richtig und Falsch zusammenbrechen? Und warum konnten einige Wenige überleben? Erst in der zweiten Hälfte des Romans befinden wir uns 5 Jahre nach den Hauptgeschehnissen des ersten Bandes und erfahren, wie die Geschichte unserer Protagonisten weitergeht. Die Stränge fügen sich zu einer klaren Linie zusammen. Viele schreckliche Details die im ersten Band noch übersprungen wurde und für den Leser unklar blieben, werden hier aufgelöst und man muss sich der konkreten Vernichtung und dem Wahnsinn der Menschheit stellen. Justin Cronin schafft es in seiner bewährten Art immer wieder eine grandiose Spannung aufzubauen. Der Schreibstil ist leicht verständlich und durch die tolle Charakterzeichnung merken wir schnell eine Weiterentwicklung unserer Protagonisten, die zwar nicht immer positiv ist, aber sehr ans Herz geht. Schon der Prolog, in dem ein weit in der Zukunft spielendes Werk biblischen Charakters zitiert wird, macht durch seine Anspielungen neugierig auf das, was uns in diesem Buch erwartet und gibt im Endeffekt auch Hoffnung auf ein heilbringendes Ende der Trilogie. Auch in die „Die Zwölf“ wird die Gewalt nicht immer direkt ausgesprochen, aber sie kommt greifbar näher. Alles, das uns bisher noch im Hinterkopf herumgegeistert ist, aber von Justin Cronin nicht konkret formuliert wurde, erscheint uns nun schon direkter vor Augen. Schon alleine deshalb ist dieses Buch eine ganze Stufe stärker und eindrücklicher. Eine Botschaft geht ganz klar vorraus: Die Bestien sind nicht nur Diejenigen, die sich in Virals verwandeln. Menschen müssen auch in lebensbedrohlichen Situationen nicht unweigerlich auf der gleichen Seite stehen. Ich konnte sehr oft Ähnlichkeiten aus Systemen des 2. Weltkrieges finden, die mir ein beklemmendes Gefühl in der Brust beschert haben. Einige Protagonisten entwickeln sich in Richtungen, die lange Zeit völlig unvorhersehbar im Raum mitschwingen und den Leser total schockiert zurücklassen.

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Vita

Justin Cronin stammt aus New England und studierte in Harvard. Er besuchte den berühmten Iowa Writers' Workshop und lebt heute mit seiner Frau und seinen Kindern in Houston, Texas, wo er an der Rice University Englische Literatur unterrichtet. Er veröffentlichte zwei Romane, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Die Übersetzungsrechte an seiner Passage-Trilogie, die mit »Der Übergang« begann, wurden innerhalb kürzester Zeit in 23 Länder verkauft.

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Pressestimmen

»›Die Zwölf‹ ist eine fantastische Fortsetzung, in der Cronin die Spannung wieder durchgehend auf hohem Niveau hält.«

papiergeflüster.de

»Spannung ist garantiert.«

NDR 1 Niedersachsen

»Schon der erste Band hat die Latte hochgelegt, der zweite hält das Niveau. Ein großes Leseabenteuer.«

BR Bayern 2

»Ein Buch wie eine Bombe! Hochwertiges Hollywood-Kino zum Lesen!«

Alex Dengler, denglers-buchkritik.de

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