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Die große Liebe Roman

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Leinen ISBN: 978-3-442-73964-6

Erschienen: 06.04.2009
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein Roman der ganz großen Gefühle!

Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen.

Hanns-Josef Ortheil erzählt von der leidenschaftlichen Liebe eines Paares, das sich an der italienischen Adria-Küste kennenlernt. Er, ein deutscher Fernsehredakteur, recherchiert dort für einen Film über das Meer, sie ist Meeresbiologin und leitet ein Forschungsinstitut. Er hat sich gerade aus einer längeren Beziehung gelöst, sie ist mit einem Institutskollegen verlobt. Beide sind fasziniert vom Wasser, seinen Farben, Gerüchen, und bereits über ihrer ersten Begegnung liegt eine eigentümliche Magie. Sie können den anderen nicht mehr aus den Augen lassen und erkennen, dass sie füreinander geschaffen sind. Zuerst langsam, dann mit rapide wachsender Intensität gehen sie ihrer Leidenschaft nach und versuchen ihre Liebe gegen alle inneren und äußeren Widerstände zu behaupten.

„Die große Liebe“ erzählt die Geschichte einer großen, romantischen Liebe als eine Geschichte der Sinne und ihrer Inszenierungen. Blicke, Berührungen und Stimmen verdichtet Ortheil in seinem Roman zur Ästhetik einer einzigartigen Annäherung, der sich dieses Paar mit allen seinen Gefühlen hingibt.

Mehr über den Autor auf seiner offiziellen Autorenseite zur Website

"Eine schöne, meisterhaft erzählte Liebesgeschichte."

Die Zeit

Hanns-Josef Ortheil (Autor)

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.

"Eine schöne, meisterhaft erzählte Liebesgeschichte."

Die Zeit

24.06.2017 | 18:00 Uhr | Stuttgart

Lesung zum Thema "Mein Italien"

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Mehr Infos

28.06.2017 | 20:00 Uhr | Fellbach

Lesung zum Thema "Mein Italien"

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Mehr Infos

Stadtbücherei Fellbach
Berliner Platz 5
70734 Fellbach

Tel. 0711/58 51-297

05.07.2017 | 20:00 Uhr | Potsdam

"Wie ich arbeite": Vortrag, Diashow & Werkstattgespräch

im Rahmen von LIT:potsdam

Eintritt: 12 €
Der Ticketverkauf startet im Juni 2017

weitere Infos zur Veranstaltung
weitere Infos zu LIT:potsdam

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Mehr Infos

Villa Quandt
Große Weinmeisterstraße 47
14469 Potsdam

Weitere Informationen:
Büro für Kultur und Konzept
14482 Potsdam

Tel. 0331-2017 88 98, info@sabinehaack.de

07.07.2017 | 19:00 Uhr | Potsdam

Lesung und Festveranstaltung
zusammen mit Denis Scheck (ARD)
im Rahmen von LIT:potsdam

Tickets ab 15 €
Der Ticketverkauf startet im Juni 2017

weitere Infos zu LIT:potsdam

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Mehr Infos

Villa Jacobs
Bertiniweg 2
14469 Potsdam

info@villa-jacobs.de

Weitere Informationen:
Büro für Kultur und Konzept
14482 Potsdam

Tel. 0331-2017 88 98, info@sabinehaack.de

08.07.2017 | 13:00 Uhr | Potsdam

Lunch-Lesung

im Rahmen von LIT:potsdam

Der Ticketverkauf startet Ende April/ Anfang Mai 2017

weitere Infos zu LIT:potsdam

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Mehr Infos

Palais Lichtenau
Kurfürstenstraße 40
14469 Potsdam

Weitere Informationen:
Büro für Kultur und Konzept
14482 Potsdam

Tel. 0331-2017 88 98, info@sabinehaack.de

01.10.2017 | Wissen

Lesung im Rahmen der Westerwälder Literaturtage

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Mehr Infos

Kulturwerk
Walzwerkstraße 22
57537 Wissen

07.10.2017 | 17:00 Uhr | Hohwacht

Lesung

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Mehr Infos

12.11.2017 | 17:00 Uhr | Stuttgart-Riedenburg

Lesung

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Mehr Infos

Augustinum Stuttgart-Sillenbuch, Stiftstheater
Florentiner Str. 20
70619 Stuttgart-Riedenburg

Weitere Informationen:
Mozart Gesellschaft Stuttgart e.V.
70182 Stuttgart

Taschenbuch, Leinen, 416 Seiten, 9,0 x 15,0 cm
mit Lesebändchen

ISBN: 978-3-442-73964-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 06.04.2009

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Ortheil kappt die Spitzen

Von: Tanja Jeschke  aus Stuttgart Datum: 02.06.2016


Die große Liebe. Es gibt sie noch in Hollywood, in Kitschromanen und in unseren Fantasien. In der Literatur aber ist man bemüht, die sogenannte Realität abzubilden: die Liebe in der Beziehungskiste, die Liebe als Affäre, die Liebe als Ding der Unmöglichkeit. Und wo sie doch einmal groß ist, muß sie enden, meistens tragisch, verwickelt und verzwickt, wie es sich für gute Literatur gehört. Nur Hanns-Josef Ortheil ist da anderer Meinung. Er hat seinem neuen Roman demonstrativ den Titel „Die grosse Liebe“ gegeben und hört erst auf Seite 317 auf, den Leser von ihrer Existenz, d.h. von seiner Geschichte zu überzeugen. Tatsächlich, Liebe und Literatur sind sich in vielem verwandt, bei beiden kommt es auf das Wie an. Das Was ist doch immer dasselbe und Nebensache und rasch angerührt. Hier ein Mann, da eine Frau, dazu eine Situation. Auch Ortheil hat für sein Was ein so gebräuchliches Rezept gewählt, dass der Leser sich nach den ersten Seiten fast brüskiert fragt, ob er hier nicht vielleicht doch Kitsch serviert kriegt: Italien, Sonne, Sand und Meer, la dolce vita, ein freier Mann, eine schöne gebräunte Frau mit roten Haaren und grünem Kleid, köstliche Fischgerichte, eisgekühlte Aperitifs, auf jeder Seite eine Flasche Weißwein - das Leben: ein Genuß! Aber dieser Genuß steigt weder zu Kopf noch verebbt er. Der Ich-Erzähler, ein Münchner Fernsehredakteur, schafft es nämlich immer, seine Geschichte mit einer nüchternen, sprachlich ausgewogenen Erzählweise über Wasser zu halten. Seine Beobachtungen bleiben präzise, seine reizvoll am Meer orientierten Interessen gewahrt, die vielen Eindrücke seiner angeregten Sinne auf angenehme Weise nachvollziehbar.
Es ist überhaupt sehr angenehm, dieses Buch zu lesen, nicht nur, weil die italienische Adria in ihren schönsten Farben zum Leuchten gebracht wird, sondern vor allem, weil man es, der eigenen hartnäckigen Skepsis zum Trotz, n i c h t mit Kitsch zu tun hat, sondern mit der Wirklichkeit einer großen Liebe, der man ein wenig über ihre glücklichen Schultern schauen darf. Ihre Dramaturgie ist einfach: Ortheil kappt die Spitzen. Wo es gefährlich zu werden scheint, passiert schließlich nichts. Die Spannung wird geschickt aufgebaut, aber dadurch, daß Ortheil die erwarteten Bedrohungen im Sande verlaufen läßt und die Nebenbuhler nur wütend fuchteln, aber niemals zustechen, mündet alles mit souveräner Leichtigkeit in der Liebesbeziehung, die keiner Katastrophe bedarf, weil sie eben ewig ist und bleibt.
Schwächen hat das Buch auch: wie jede große Liebe redet sie ein bisschen zu viel über sich selbst. Die Tatsache, dass es sie ja offensichtlich doch gibt, wird zelebriert, ein bisschen, nicht schlimm. Als Franca am Schluß dann wirklich nach München kommt, sind alle Fragen aufs Schönste beantwortet - und der Vorhang offen.

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