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Die nachhaltige Pflege von Holzböden Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74850-1

Erschienen: 12.01.2015
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Was passiert, wenn du die Wohnung deinem besten Freund überlässt …

Oskar ist Komponist und verheiratet mit einer kalifornischen Kunsthändlerin. Er lebt in einer osteuropäischen Hauptstadt mit seinen beiden Katzen, die er nach russischen Komponisten benannt hat. Aber hier geht es nicht wirklich um Oskar, denn der ist in Kalifornien, um sich scheiden zu lassen. Deshalb beauftragt er einen alten Studienkollegen, in seiner Abwesenheit auf die Wohnung aufzupassen, auf dass seinen Katzen und besonders dem kostbaren Parkett nichts passiert. Und damit auch nichts schief geht, hat er viele Hinweiszettel hinterlassen, was zu tun – und besonders: was zu lassen ist.

Interview mit Will Wiles

Will Wiles (Autor)

Will Wiles ist Journalist und Redakteur eines englischen Magazins. Er lebt in London, "Die nachhaltige Pflege von Holzböden" ist sein erster Roman.

Aus dem Englischen von Sabine Lohmann
Originaltitel: Care of Wooden Floors
Originalverlag: HarperPress (HarperCollins) London, 2012

Taschenbuch, Broschur, 304 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-74850-1

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 12.01.2015

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Einhüten

Von: wal.li Datum: 10.09.2015

wallis-buechersichten.blogspot.de/

Es beginnt mit einem angenehmen Flug von London in eine Stadt des ehemaligen Ostblocks. Dort soll er für ein paar Tage Oskars Wohnung und seine beiden Katzen hüten. Eine leichte Aufgabe, sollte man meinen, fast wie Urlaub. Gäbe es da nicht den wundervollen Parkettboden, auf den kein Kratzer kommen soll. Wie die Katzen mit ihren Samtpfoten versucht auch Oskars Freund, keine Spuren zu hinterlassen. Er scheitert jedoch schon am ersten Abend, ein kleiner Rand von einem Tropfen Wein, der am Glas herunter geronnen ist. Man kann sich das Entsetzen vorstellen, ein Fleck, wo man besonders achtgeben wollte.

Wer braucht schon Freunde wie Oskar? Kaum jemand. Zettel hinterlassend mit Anweisungen und Anmerkungen, sind Unfälle doch schon vorprogrammiert. Auch Tiere in der Wohnung, so lieb und anhänglich sie sein können, prädestinieren für kleinere und größere Schäden. So bekommt der Freund, den man auch nicht als solchen haben möchte, eine fast unlösbare Aufgabe gestellt. Häufig betrunken, verschlimmert er selbst kleine Kratzer zu nie verschwindenden Scharten.

Auf dem Flug durch das Buch sucht man die mit herzlichen Lachern kombinierte Schadenfreude, die der Aufdruck auf dem Cover verspricht. Man muss wohl besonderen Geistes sein, um sie zu finden. Aus einem kleinen Fleck wird ein großes Chaos, eine kleine Ursache mit unerträglichen Auswirkungen. Unsympathische Mitwirkende, die eigentlich kaum Freunde genannt werden können, eine zunächst anödende, dann anekelnde Handlung. Suffkopf und Pedant, sie passen nicht zueinander, sie passen sicher auch nicht zu jedem Leser. Vielleicht bedarf es einer gehörigen Portion britischen Humors, um hier lachen zu können.

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