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Die sieben Geheimnisse guten Sterbens

Erfahrungen einer buddhistischen Palliativschwester

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Taschenbuch
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Wie wird es sein, wenn uns nicht mehr viel Zeit bleibt? Dorothea Mihm hat ihr Leben der Aufgabe gewidmet, Menschen ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Von den ersten Anfängen an begleitete sie die Entwicklung der Palliativmedizin und kam Sterbenden in ihren letzten Tagen und Stunden so nah wie nur wenige Menschen. Zusammen mit der Medizinjournalistin Annette Bopp zeigt sie: Wir können dem Tod zwar nicht entgehen, doch wir können uns und andere vorbereiten, um ihm angstfrei und friedvoll entgegenzusehen. Ein berührendes Buch voller hilfreicher und praktischer Informationen über einen neuen, hoffnungsvollen Umgang mit dem Tod.

»Ein berührendes Buch über einen neuen, hoffnungsvollen Umgang mit dem Tod.«

Sonntag (01. März 2018)

Originaltitel: Die sieben Geheimnisse guten Sterbens
Originalverlag: Kailash, München 2014
Taschenbuch, Broschur, 288 Seiten, 12,5 x 18,3 cm
ISBN: 978-3-442-22222-3
Erschienen am  16. Oktober 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eins der wichtigsten Bücher, die ich je gelesen habe

Von: Bachmichels

08.03.2015

Wohl keine Mysterien sind größer als Sterben und das Leben nach dem Tod, und nichts im Leben ist gewiss, außer dass wir alle diesen Weg gehen müssen. Wie dieser Weg in unserer heutigen Zeit in den meisten Fällen aussieht, und wie er aussehen könnte, davon erzählen Dorothea Mihm, gelernte Krankenschwester, die sich in den letzten Jahren ganz der Pflege von Palliativpatienten zugewandt hat und Annette Bopp, Wissenschaftlerin und freie Journalistin für Medizin, in dem 2014 im kailash Verlag erschienen Sachbuch: Die sieben Geheimnisse guten Sterbens: Erfahrungen einer Palliativschwester Im Psalm 90,12 heißt es: “Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf daß wir klug werden”. An diesen Spruch musste ich sehr oft während des Lesens denken, denn eines führen die Autorinnen dem Leser/der Leserin ganz deutlich und immer wieder vor Augen – es gibt vielleicht nichts Wichtigeres im Leben, als die Geheimnisse des Sterbens zu ergründen und das eigene Leben dadurch lebenswerter und das Sterben, das eigene und das von Freunden und Familien “erfüllter” werden zu lassen. Eingepackt in die dramatische und immer wieder von heftigen Herausforderungen gekennzeichnete Lebensgeschichte von Dorothea Mihm, schlüsseln die Autorinnen das auf, was sie unter gutem Sterben verstehen. Die einzelnen Phasen des Sterbeprozesses werden ebenso erläutert, wie ganz handfeste Tipps im Umgang mit Koma-Patienten und sterbenden Menschen gegeben. Erschütternd und aufwühlend wird es vor allem an der Stelle, wo Dorothea Mihm von ihren Erlebnissen mit Menschen im Koma und hirntoten Menschen erzählt. Meine Empfehlung: Lest dieses Buch Lest dieses Buch. Es könnte eines der wichtigsten Bücher sein, die ihr je gelesen habt (außer ihr wäret schon tief im Thema drin). Dorothea Mihm bindet die Geheimnisse des “guten Sterbens” in ihre Lebensgeschichte ein. Bei den Erzählungen schont sie übrigens weder sich noch andere. Es ist ein sehr bewegtes Leben, das sie beschreibt. Der Bericht einer Kämpferin, die sich dem Thema der Pflege und Zuwendung zu sterbenden Menschen zu ihrem Lebensthema gemacht hat und die durch dieses Buch hoffentlich sehr viele Menschen erreichen wird. Und uns hoffentlich aufwachen lässt. Damit nicht länger alte Menschen in Heimen dahinvegetieren müssen. Bei der Altenpflege oft nur darin besteht, den Körper zu versorgen. Das Buch macht im positiven Sinne traurig und rüttelt auf. Mein herzlicher Dank an den kailash Verlag der mir dieses Buch für eine Rezension zur Verfügung gestellt hat.

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Vita

Dorothea Mihm, geboren 1958 in Steinbach/Röhn, arbeitet seit fast 40 Jahren als Krankenschwester, davon 20 Jahre in der Pflege mit Palliativpatienten. Auf ihren zahlreichen Reisen nach Asien lernte sie neue Wege des Umgangs mit dem Sterben kennen und integriert diese in ihre Arbeit – wie auch die »Basale Stimulation in der Pflege« und andere im Westen entwickelte therapeutische Methoden. Als Seminarleiterin, Coach und Heilpraktikerin gibt sie ihr Wissen an Fachpublikum und Laien weiter.

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Annette Bopp, geboren 1952, ist Diplom-Biologin, Medizin-Journalistin und erfolgreiche Sachbuchautorin zu Gesundheits- und Familienthemen. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit der »Goldenen Feder« der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Sie lebt mit ihren beiden Kindern in Hamburg.

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