Die sieben Gründe zu töten

Thriller

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Im Angesicht des Bösen stellt sich die Frage: Was bist du bereit, für die zu tun, die du liebst?

Die ehemalige Staatsanwältin Helena Faber steht vor dem Nichts. Sie hat ihren Job und ihre Freiheit verloren, ihre Ehe ist gescheitert, und ihre beiden Töchter wurden vor ihren Augen entführt. Die Ältere, Katharina, konnte befreit werden, aber deren kleine Schwester Sophie bleibt verschwunden. Eine Spur führt nach Saudi-Arabien und obwohl ihre Mutter es mit allen Mitteln verhindern will, macht Katharina sich alleine auf die Suche nach Sophie. Eine gefährliche, eigentlich unmögliche Reise, die für Katharina den Tod bedeuten könnte. Helena hat keine Wahl – sie muss Katharina helfen, wenn sie nicht beide Kinder verlieren will …


ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 432 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0618-7
Erschienen am  20. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Egal, wie man sich etwas vorstellt - es geht immer noch ein bisschen schlimmer.

Von: Tina

11.06.2019

Wie schon in den letzten beiden Bänden wird die Geschichte aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Aber hauptsächlich sind das Helenas, Katharinas und Sophies Sichtweisen die gleichermaßen eindrücklich wie eindringlich erzählt werden. Auch Roberts Perspektive, als Vater der Opfer, ist bedrückend und endet ja leider auch tragisch. Gehirnwäsche Die Art, wie Sophie hier einer Art Gehirnwäsche unterzogen wird, sicherlich gepaart mit dem Stockholm-Syndrom, hat gewisse aktuelle Bezüge. Im Moment tauchen in den Berichten der Tageszeitungen ja immer wieder Berichte über westliche, teils sehr junge, IS-Kämpferinnen auf, die nun, nachdem der Kampf ja wohl verloren ist, wieder zurück wollen. Ihnen dürfte es ähnlich gehen, oder gegangen sein, wie Sophie. Schicksale Auch in Die sieben Gründe zu töten geht es sehr hart, sehr brutal zu und gelegentlich musste ich das Buch erst einmal für eine Weile beiseite legen. Vielleicht hat mich diese Geschichte mehr mitgenommen, weil ich selber Töchter in dem Alter habe, vielleicht auch, weil Uwe Wilhelm. für mich jedenfalls, ein wirklich genialer Erzähler ist. Noch lange, nachdem ich die letzte Seite gelesen habe, beschäftigten mich die Schicksale der handelnden Personen weiter. Versöhnlich Im Gegensatz zu den beiden ersten Bänden geht die Geschichte hier noch eine Weile voraus in die Zukunft, bis in den Dezember 2022, was daran liegt, dass nach 2019 die Ereignisse des Buches sehr fiktiv sind und nichts mehr mit der geopolitischen Realität zu tun haben. Das Ende der Geschichte ist ohnehin kein richtiges Happy End, aber es ist trotzdem ein versöhnliches Ende - so versöhnlich, wie es eben geht. Mein Fazit: Die sieben Gründe zu töten ist spannend, brutal, blutig, eindringlich, temporeich und aufwühlend. Ich finde es ist nichts, für zartbesaitete Gemüter - aber es ist auf jeden Fall sehr, sehr lesenswert.

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Wie immer genial

Von: Lea's Lesezauber

03.06.2019

Das Cover ist wie auch schon bei den anderen beiden Teilen gut gewählt und passt zur Story und vor allem auch optisch zu den beiden anderen Teilen. Ich habe mich wahnsinnig auf den neuen Teil gefreut und als ich das Buch dann hatte auch gleich angefangen zu lesen. Besonders gespannt war ich nachdem Ende des letzten Buchs darauf wie es mit Sophie weitergeht und deswegen sind die Seiten auch nur so dahin geflogen. Der Autor schafft es mich von Seite eins an zu fesseln mit Helena Farber hat er eine authentische und sehr interessante Protagonistin erschaffen die ich gerne begleite und die seine Geschichte noch viel spannender macht. Ich mag ihre Persönlichkeit und nach zwei "Hammer-Story's" hat man natürlich auch schon eine gewisse Bindung zu ihr und ihrer Familie. Die Story war unglaublich spannend, wir sind hier in ganz interessante Bereiche abgetaucht und es wirkte zur keinem Zeitpunkt unrealistisch oder langweilig. Ich war erschüttert über die Hintergründe des Kinderhandels und ich finde der Autor hat es auch sehr glaubhaft vermittelt und recherchiert. Auch wie die Charaktere von Katharina und Sophie ausgebaut wurden hat mir gut gefallen, ihr Verhalten war glaubhaft und realistisch. Ich habe mit ihnen mitgefiebert und die Spannung war teilweise nicht auszuhalten. Das Ende war dann nochmal richtig rasant und hat mich nachdenklich gemacht obwohl es mir richtig gut gefallen hat. Ich kann einfach nicht genug von den Büchern des Autors bekommen und hoffe auf baldigen Nachschub. Fazit: Ich habe mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut und habe es auch relativ schnell verschlungen, die Geschichten um Helena Farber kann ich mir aus meinem Bücherregal nicht mehr wegdenken und kann den Autor nur empfehlen. Eine gelungen und spannende Fortsetzung wie ich sie mir gewünscht habe!

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Vita

Uwe Wilhelm, geboren 1957, hat mehr als 120 Drehbücher unter anderem für Bernd Eichinger, Katja von Garnier und Til Schweiger verfasst, bevor er sich er sich auch dem Sachbuch widmete. Er hat außerdem Theaterstücke geschrieben, zuletzt »Ich, Friedrich der Große«, uraufgeführt 2012 am Hans-Otto-Theater in Potsdam, und entwickelt und verlegt mit seiner Firma »Die Hölle Development« Neuschöpfungen alter Romane.

www.uwewilhelm.de

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