Die vergessene Burg

Roman

Taschenbuch
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Eine Reise an den Rhein führt zu einem dunklen Geheimnis

1868. Paula Cooper führt ein zurückgezogenes Leben, bis sie einen unerwarteten Brief erhält. Ihr schwer kranker Onkel Rudy bittet eindringlich um ihren Besuch – im fernen Bonn. Voller Neugier reist Paula von England an den Rhein. Fasziniert von der malerischen Landschaft entdeckt sie eine fremde Welt und lernt den Fotografen Benjamin Trevor kennen. Aber sie ahnt, dass ihr Onkel etwas verheimlicht, und auch die Widersprüche um das Schicksal ihres verstorbenen Vaters mehren sich. Welcher dunklen Wahrheit über ihre Familie muss sich Paula stellen?

»Ein fesselnder Histo-Roman, der einen packt und nicht wieder loslässt!«

www.lovelybooks.de, Liste 'Neue Bücher - Die beliebtesten Historischen Romane 2018' (01. September 2018)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-35972-7
Erschienen am  10. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wundervoller Ausflug nach Bonn um 1868

Von: Sophie Sprenger

08.01.2019

Mit diesem Buch habe ich endlich wieder einmal einen historischen Roman gelesen. Lange habe ich es mir vorgenommen und nie das richtige Buch gefunden. Umso glücklicher bin ich, dass ich dieses entdeckt habe denn es konnte mich wirklich begeistern. Der Schreibstil ist wunderbar angenehm, es gibt einen Spannungsbogen, der tatsächlich auch recht straff gespannt ist. Ich war die gesamte Lesezeit über von dem Gedanken getrieben, unbedingt wissen zu wollen, was es mit dem Verschwinden von Paulas Vater auf sich hat. Lebt er noch? Warum hat er seine kleine Familie damals im Stich gelassen? Hatte er vielleicht eine heimliche Affäre? Dieses Buch wartet mit einer authentischen Familiengeschichte auf, die so oder ähnlich tatsächlich hätte passiert sein können. Die Autorin erzählt wunderbar bildhaft, man kann sich sowohl Handlungsorte als auch Charaktere direkt vorstellen. Die Liebesgeschichte, die sich über die Seiten hinweg entspinnt empfand ich als sehr glaubwürdig. Daran ist nichts kitschiges oder aufgesetztes. Insgesamt ein wirklich empfehlenswertes Buch für zwischendurch, welches durchaus zu unterhalten weiß. Stellenweise gibt es leider einige Längen, die meinen Lesefluss ein klitzekleines bisschen gestört haben, jedoch habe ich das Buch wirklich gern gelesen. Und ich habe definitiv eine Autorin für mich entdeckt, von der ich gerne mehr lesen möchte.

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Schön erzählte Geschichte

Von: Kitty's Kiste

28.12.2018

1868 in England: Die junge, unverheiratete Paula lebt als Gesellschafterin bei ihrer Verwandten Harriet. Sie ist angepasst und zurückgezogen. Doch das alles ändert sich, als sie einen Brief ihres kranken Onkels aus Deutschland bekommt. In der Hoffnung, mehr über ihren verstorbenen Vater zu erfahren, macht sie sich kurzerhand auf in das entfernte Bonn und stolpert damit in ein riesiges Abenteuer. Dieser Roman war mein erster Roman der Autorin und ich muss wohl zugeben, dass ich meine Probleme habe, schnell durch historische Romane hindurch zu kommen. Dennoch hat mir dieser wirklich gut gefallen. Ich danke dem Diana Verlag sehr für das Leseexemplar, welches mir zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt wurde. Susanne Goga hat eigentlich einen wirklich einfachen und leicht lesbaren Schreibstil und auch die Sprache, die sie in ihrem Roman verwendet hat, war recht locker für einen historischen Roman. Dennoch kam ich, gerade anfangs, so gar nicht durch die Seiten, was sich aber im Laufe der Geschichte gebessert hat. Ich denke allerdings, dass es auch gerade mit eben dieser zu tun hatte, denn sie beginnt wirklich eher langsam und gediegen. Es passiert zwar einiges, aber so richtig packen konnte mich die Handlung erst ab etwa der Hälfte, denn dann wurde es richtig spannend. Dennoch ist die Geschichte rund um Paula echt schön. Ich konnte mich sofort in die Zeit hinein versetzen, hatte klare Bilder vor meinem inneren Auge. Auch die Umgebung, gerade um den Rhein herum, hat die Autorin sehr bildlich beschrieben und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen. Ich wusste bisher gar nicht, wie viel es rund um Bonn und auch in der Stadt, zu sehen gibt. Dazu kommt eine kleine aber feine Liebesgeschichte, die ich richtig toll geschrieben fand, denn sie war zart und entwickelte sich auf eine niedliche Art und Weise. Außerdem fand ich sie in keiner Weise aufdringlich. Die Auflösung des Rätsels um Paulas Vater war dann nicht wahnsinnig aufregend, jedoch absolut nicht vorhersehbar. Das fand ich gut gelöst. Und alles in allem hat das Ende der Geschichte diese gut und passend abgerundet. Was die einzelnen Charaktere angeht, so fand ich sie alle gut geschrieben, würde aber nicht behaupten, dass ich sie regelrecht ins Herz geschlossen hätte. Trotzdem mochte ich sie ganz gern. Paula ist eine sympathische Protagonisten, allerdings ohne Ecken und Kanten, was mich aber nicht großartig gestört hat. Und auch Benjamin war eher der liebe Kerl von nebenan. Am sympathischsten war mir aber Onkel Rudy, obwohl ich ihn anfangs noch nicht so richtig einordnen konnte. Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich dieses Buch wirklich mochte. Die Geschichte brauchte zwar, bis sie mich richtig packen konnte, aber ich erwarte bei historischen Romanen auch nicht unbedingt riesige Spannung. Die Charaktere waren gut geschrieben und der Schreibstil hat mir zugesagt. Fans von eher ruhigen historischen Romanen kann ich dieses Buch jedenfalls durchaus empfehlen.

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Vita

Susanne Goga, 1967 geboren, ist eine renommierte Literaturübersetzerin und SPIEGEL-Bestsellerautorin. Sie wurde mit dem DELIA-Literaturpreis sowie dem Goldenen Homer ausgezeichnet und ist seit 2016 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Mönchengladbach.

www.susannegoga.de

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Events

31. Jan. 2019

Lesung mit Susanne Goga

19:30 Uhr | Bonn - Beuel | Lesungen & Events
Die vergessene Burg

Links

Pressestimmen

»Die Mönchengladbacher Autorin Susanne Goga hat wieder einmal ein absolut lesenswertes, spannendes Buch geschrieben.«

Rheinische Post / Mönchengladbach (19. September 2018)

»Mitreißend.«

INSIDE Magazin, im Special zur Buchmesse (14. September 2018)

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