Die vergessene Burg

Roman

Taschenbuch
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Eine Reise an den Rhein führt zu einem dunklen Geheimnis

1868. Paula Cooper führt ein zurückgezogenes Leben, bis sie einen unerwarteten Brief erhält. Ihr schwer kranker Onkel Rudy bittet eindringlich um ihren Besuch – im fernen Bonn. Voller Neugier reist Paula von England an den Rhein. Fasziniert von der malerischen Landschaft entdeckt sie eine fremde Welt und lernt den Fotografen Benjamin Trevor kennen. Aber sie ahnt, dass ihr Onkel etwas verheimlicht, und auch die Widersprüche um das Schicksal ihres verstorbenen Vaters mehren sich. Welcher dunklen Wahrheit über ihre Familie muss sich Paula stellen?

»Mit diesem Buch und einer Tasse Tee gehe ich auf Zeitreise.«

Rebecca Gablé in FREUNDIN (26. Juni 2019)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-35972-7
Erschienen am  10. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Bonn, Deutschland

Leserstimmen

Fesselnd, romantisch und ein klein wenig unheimlich

Von: Klusi liest

20.07.2019

Die junge Paula Cooper lebt als Gesellschafterin bei einer kränklichen Verwandten. So recht zufrieden ist sie nicht mit ihrem Schicksal, denn sie hat den Eindruck, dass es Cousine Harriet immer dann plötzlich schlecht geht, wenn sich für Paula gerade mal ein wenig Abwechslung bieten würde. Sie vereinnahmt Paula völlig, aus welchen Gründen auch immer. Auf mich machte Cousine Harriet von Anfang an einen selbstsüchtigen Eindruck. Das Arrangement, dass Paula bei der Cousine leben soll, wurde von ihrer Mutter getroffen. Als ein Brief aus Bonn für Paula eintrifft, erfährt die junge Frau das nur durch einen Zufall. Ihr schwer kranker Onkel Rudy, von dessen Existenz sie keine Ahnung hatte, schreibt ihr und bittet sie, zu ihm zu kommen. Die Enttäuschung über ihre Mutter und Cousine Harriet, die anscheinend unter einer Decke stecken und ihr etwas verheimlichen, lässt in Paula schnell den Entschluss reifen, die Einladung des Onkels anzunehmen. Paula hofft, von ihm etwas mehr über ihren verstorbenen Vater zu erfahren. Allein reist die junge Frau an den Rhein und wird von ihrem Onkel sehr herzlich aufgenommen. Auch er möchte die Wahrheit über die Umstände erfahren, die damals zum frühen Tod seines Bruders geführt haben. Paula war noch ein Kleinkind, als sie ihren Vater verlor, und im Lauf der Zeit erfährt sie seltsame Dinge rund um dessen Tod. Bei ihrem Onkel Rudy findet sie endlich so etwas wie familiäre Zuneigung. Bonn und die Landschaft am Rhein fasziniert Paula, und nur zu gerne hilft sie ihrem Onkel in seinem Geschäft mit Touristenbedarf. Bei einem Ausflug, um Land und Leute besser kennen zu lernen, begegnet Paula dem Fotografen Benjamin Trevor. Der erste gegenseitige Eindruck ist nicht gerade gut, denn Benjamin benimmt sich ihr und ihrer Begleiterin gegenüber sehr unhöflich, und Paula reagiert äußerst ungehalten. Wenig später findet unter einem völlig anderen Aspekt eine weitere zufällige Begegnung statt, die alles verändert und eine freundschaftliche Verbundenheit zwischen den jungen Leuten entstehen lässt, so dass Benjamin Paula hilft, Antworten auf die vielen offenen Fragen um die Vergangenheit zu finden. Inmitten einer wundervoll beschriebenen Kulisse am Rhein stellt sich Paula den Rätseln der Vergangenheit. Auch ihr Onkel Rudy hat ein Geheimnis, wenn dieses auch sehr persönlich ist und nicht im Zusammenhang mit dem Tod von Paulas Vater steht. Der Klappentext war für mich in dieser Hinsicht ein wenig irritierend. Die Darstellungen der verschiedenen Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Paula und ihr Onkel waren mir auf Anhieb sympathisch, während Benjamin erst auf den zweiten Blick punkten konnte. Wundervoll sind die Landschaftsbeschreibungen und die Schilderungen diverser Sehenswürdigkeiten in Bonn und Umgebung. Der Schreibstil des Romans ist fesselnd und kurzweilig. Je weiter ich las, umso neugieriger wurde ich auf die Zusammenhänge und die Lösung, denn alles lässt sich ziemlich geheimnisvoll an, und lange weiß man nicht, in welche Richtung die Geschichte führt. Bei der „vergessenen Burg“ handelt es sich um die Ruine Ehrenfels bei Rüdesheim. Was Paula mit dieser alten Burg verbindet, ist ein Geheimnis, das es zu lösen gilt. Das Ende der Geschichte war dann doch ziemlich schaurig und für mich nicht völlig glaubwürdig. Aber das tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch, und ich habe trotzdem jede Seite des Romans genossen.

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Grandiose Geschichte

Von: Bücherliebe

21.02.2019

Die vergessene Burg von Susann Goga Inhalt: 1868. Paula Cooper führt ein zurückgezogenes Leben, bis sie einen unerwarteten Brief erhält. Ihr schwer kranker Onkel Rudy bittet eindringlich um ihren Besuch – im fernen Bonn. Voller Neugier reist Paula von England an den Rhein. Fasziniert von der malerischen Landschaft entdeckt sie eine fremde Welt und lernt den Fotografen Benjamin Trevor kennen. Aber sie ahnt, dass ihr Onkel etwas verheimlicht, und auch die Widersprüche um das Schicksal ihres verstorbenen Vaters mehren sich. Welcher dunklen Wahrheit über ihre Familie muss sich Paula stellen? Meine Meinung: Die historischen Romane von Susann Goga konnten mich bisher alle einfach nur begeistern. Auch mit diesem Buch schaffte sie es mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Der Leser wird an den Mittelrhein gebracht, rund um Bonn und Rüdesheim. Er lernt Paula kennen und ihren wirklich bezaubernden Onkel, den ich als Protagonist sehr mochte und seine Art sehr schätze. Ich war wirklich traurig als er im Verlauf der Handlung starb. Paula ist ebenfalls eine starke, kluge und spannend dargestellte Frau, die in diesem Zeitalter ihren Weg erstaunlich geradlinig geht. Sie geht von England nach Bonn um nach über 30 Jahren dem Geheimnis ihrer Familie auf die Spur zu kommen. Das Buch liest sich klasse, angepasste Sprache an die Zeit im 19. Jahrhundert, Brief- und Perspektivwechsel lockern das Ganze unheimlich gut auf und lassen einen ganzheitlichen Blick auf die Dinge entstehen. Vor allem das Ende ist unheimlich spannend und bewegend. Ich habe mit einem anderen Ende gerechnet und war überrascht und zeitgleich irgendwie zufrieden. Das Buch packt und fesselt, entführt in das 19. Jahrhundert und zeigt den Weg einer starken Frau, der nicht immer einfach ist. Einfach grandios.

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Vita

Susanne Goga, 1967 geboren, ist eine renommierte Literaturübersetzerin und SPIEGEL-Bestsellerautorin. Sie wurde mit dem DELIA-Literaturpreis sowie dem Goldenen Homer ausgezeichnet und ist seit 2016 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Mönchengladbach.

www.susannegoga.de

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Pressestimmen

»Ein fesselnder Histo-Roman, der einen packt und nicht wieder loslässt!«

www.lovelybooks.de, Liste 'Neue Bücher - Die beliebtesten Historischen Romane 2018' (01. September 2018)

»Die Mönchengladbacher Autorin Susanne Goga hat wieder einmal ein absolut lesenswertes, spannendes Buch geschrieben.«

Rheinische Post / Mönchengladbach (19. September 2018)

»Besonders mag ich an Susanne Gogas Romanen ihre unverschnörkelte Erzählweise und die Lebendigkeit ihrer Figuren, die mich auch in dieser Geschichte wieder gefesselt haben, gerade weil die Autorin bei aller Romantik völlig ohne Kitsch auskommt.«

Rebecca Gablé in FREUNDIN (26. Juni 2019)

»Mitreißend.«

INSIDE Magazin, im Special zur Buchmesse (14. September 2018)

»Die detaillierte Recherchearbeit der Autorin macht den Roman besonders authentisch.«

General-Anzeiger, Bonn (02. Februar 2019)

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