Die verlorene Frau

Roman

Die verlorene Frau
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Um ein Kind zu retten, muss sie das schreckliche Geheimnis ihrer Mutter lüften

1960, Seaview Cottage: Die dreizehnjährige Rebecca und ihre Mutter leiden unter dem gewalttätigen Vater. In einer stürmischen Nacht pocht jemand an die Tür des abgelegenen Cottages. Wenig später sterben beide Eltern, doch die Umstände ihres Todes werden nie aufgeklärt.

2014, Chichester: Eine junge Mutter verschwindet spurlos mit ihrem todkranken Baby. Ihre Schwester Iris, eine Journalistin, soll sie so schnell wie möglich finden. Sie bittet ihre Mutter Rebecca um Hilfe – die ihr nie von der schicksalhaften Nacht vor über fünfzig Jahren erzählt hat. Doch nur mit dieser erschütternden Wahrheit kann es Iris gelingen, das Baby zu retten ...


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Englischen von Carola Fischer
Originaltitel: The Lost Child
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Klappenbroschur, ca. 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42551-4
Erscheint am 14. Juni 2021
Emily Gunnis "Die verlorene Frau"

Leserstimmen

spannend

Von: Laura

21.10.2020

Dramatische Frauenschicksale 1960 wird die dreizehnjährige Rebecca Waterhouse über Nacht zur Vollwaise, nachdem ihre Eltern nach einem heftigen Streit und den Gewaltausbrüchen des vom Krieg traumatisierten Vaters sterben. 54 Jahre später entbindet Rebeccas Tochter Jessica 2014 ihre schwerkranke Tochter Elisabeth zur Welt. Jessie ist völlig verängstigt und weiß nicht, was sie tun soll. Sie schnappt sich ihr Neugeborenes und verschwindet aus dem Krankenhaus. Die Suche nach ihr wird zum Wettlauf gegen die Zeit, und alle Hoffnung ruht auf Jessicas Halbschwester Iris, gemeinsam mit Jessicas Ehemann Harvey die junge Mutter und ihr krankes Baby rechtzeitig zu finden… Emily Gunnis hat mit „Die verlorene Frau“ einen sehr spannenden und gefühlvollen Roman vorgelegt, der einmal mehr aufzeigt, dass…mehr

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Spanndes Familiendrama

Von: Vera

04.10.2020

Wie schon der ersten Roman von Emily Gunnis wird auch „Die verlorene Frau“ auf mehreren unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Die Gegenwartsgeschichte fand ich zu Anfang etwas schwierig, Jessie wirkte sehr unsympathisch auf mich und ihr Handeln war unverständlich. Warum bringt eine junge Mutter ihr Kind so in Gefahr? Das ist, ohne den Hintergrund zu kennen, erst einmal eine sehr befremdliche Handlungsweise. Nach einigen Kapiteln hat sich dies aber ziemlich schnell aufgeklärt. Durch den plastische Erzählstil von Emily Gunnis lief die tragische und dramatische Geschichte beim Lesen fast wie ein Film vor meinen Augen ab. Besonders der Vergangenheitsstrang ist sehr emotional und spannend erzählt. Eine perfekte Mischung und ein mitreissendes Familiendrama. Ich habe mit den einzelnen Protagonisten, die die Geschichte jeweils aus ihrer Perspektive erzählt haben, mitgefiebert und mitgefühlt. Fazit Mir hat „Die verlorene Frau“ noch besser gefallen als „Das Haus der Verlassenen“. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Der Roman ist leicht zu lesen und sowohl spannend, als auch dramatisch und schockierend. Einzig die Figur der Jessie blieb bis zum Schluss etwas farblos, dafür war der Vergangsheitsstrang aber von Beginn an grandios.

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Vita

Emily Gunnis arbeitete lange beim Fernsehen, unter anderem als erfolgreiche Drehbuchautorin. »Das Haus der Verlassenen« ist ihr Debutroman. Die Tochter der internationalen Bestsellerautorin Penny Vincenzi lebt mit ihrer Familie im südenglischen Sussex.

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