Drei Meter unter Null

Thriller

(9)
Taschenbuch
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Ich suche. Ich finde. Ich töte.

Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originalverlag: Heyne Encore
Taschenbuch, Klappenbroschur, 256 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43928-3
Erschienen am  09. Juli 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Psychothriller der besonderen Art, jedoch nichts für mich

Von: Claudia

01.12.2018

Inhalt: Tagelang beobachtet sie ihre Opfer und plant ihre Morde. Sie darf nichts dem Zufall überlassen. Doch wer meint sie tötet grundlos irrt, denn sie geht diesen Weg nicht ohne Grund. Schon ihr ganzes Leben lang versucht sie, einfach nur normal zu sein. Doch tief in ihr drin schlummert eine tiefe Verzweiflung, die sie versucht zu verstecken. Bis zu jenem Donnerstag im November, der Tag, an dem sie sich entscheidet, eine Mörderin zu werden. Auf der Suche nach Rache, ohne Mitleid. Sie sollen leiden, genauso wie sie es musste. Meine Meinung: Es tut mir echt leid, aber mit dieser Geschichte konnte ich leider nichts anfangen. Der Schreibstil hat mir zwar sehr gefallen. In der Geschichte wechselt es immer von der Vergangenheit zur Gegenwart und wieder zurück. Dies ist zwar am Anfang bisschen gewöhnungsbedürftig, da diese Schreibart für mich jetzt nicht alltäglich ist, aber sie hilft einem sehr die Protagonistin zu verstehen und allgemein der Werdegang der ganzen Geschichte. Trotzdem mochte ich dieses Buch nicht. Ich fand die Protagonistin so unsympathisch und auch wenn man gegen Ende der Geschichte versteht warum sie so ist wie sie ist. Konnte ich kein Verständnis und Sympathie zu dieser Frau aufbauen. Auch die einzelnen anderen Darsteller in der Geschichte waren für mich irgendwie nicht nah, ich mochte einfach keinen. Zu dem Inhalt der Geschichte selber. Ich fand die Thematik sehr interessant und zu gleich auch sehr dramatisch, doch ich finde es dauert extrem lange bis man nachvollziehen kann, was genau passiert ist. Daher fragte ich mich sehr lange, was stimmt mit dieser Frau nicht. Zumal auch gegen Ende es nicht besser wird. Man weiss zwar gegen Ende warum sie so handelt wie sie handelt, doch irgendwie denkt man sich, warum, was bringt dir dieser Weg. Allgemein fand ich diese Geschichte überhaupt nicht spannend sondern eher leicht Verstörend. Das Ende des Buches werden sicher viele überrascht sein, ich persönlich hatte schon ein bisschen das Gefühl das es so rauskommt. Wie gesagt allgemein konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen. Mein Fazit: Mich konnte dieses Buch nicht überzeugen und ich würde es auch nicht noch einmal lesen. Ich kann mir jedoch vorstellen das es vielleicht wenige Leute gibt, die gerne diese spezielle Art von Psychothriller lesen.

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Drei Meter unter Null

Von: Thrillertante

29.03.2017

Heute gibt es mal eine etwas andere Rezension von mir. Der Klappentext reicht zur Story vollkommen aus und auch sonst werde ich zur Story nur wenig verraten. Ich vermeide immer andere Rezensionen und Meinungen zu einem Buch zu lesen, das ich selbst noch nicht gelesen habe und rezensieren möchte. So auch bei "Drei Meter unter Null". Eine sehr gute Entscheidung. Ich hatte nur den Klappentext gelesen. Hatte eine ähnliche Story wie bei der "Spiel-Trilogie" von Jeff Menapace erwartet, vielleicht auch ähnlich zur Totenfrau-Trilogie von Bernhard Aichner. Was ich dann zu lesen bekam war allerdings unvergleichlich zu irgendeinem anderen Thriller. Wir haben es hier mit einem Thriller zu tun, der anders ist, was schon auf den ersten Seiten vollkommen klar wird. Ich weiß nicht, mit welchem Buch ich den Schreibstil vergleichen könnte, denn mir fällt da kein Thriller ein. Den Schreibstil extra in einer Rezension zu erwähnen halte ich eigentlich für unnötig und ich mache das auch nicht gerne aber bei diesem Buch muss das unbedingt gesagt werden, denn die Autorin ist wortgewandt, wie ich es selten in Thrillern erlebt habe. Phänomenal! "Drei Meter unter Null" behandelt ein Thema, das für mich sehr schwer zu ertragen war. Natürlich kommen Morde in der Story wahrlich nicht zu kurz, allerdings ist das nicht das Erschreckende, denn das gehört einfach zu einem Thriller. Das grausame ist das Warum. Gibt es einen "guten Grund" zu töten? Nein, eigentlich niemals. Eigentlich.... In "Drei Meter unter Null" ist Vieles "eigentlich" aber eigentlich habe ich die Hauptperson sehr gut verstehen können. Die Hauptperson war schon immer anders. Es fällt ihr schwer "normal" zu sein. Als Kind wollte sie Pipi Langstrumpf werden oder Winnetou. Sie wächst behütet auf, mit liebevollen und verständnisvollen Eltern. Vor allem ihr Vater unterstützt seine Tochter immer, steht immer hinter ihr und die Liebe, die er für seine Tochter empfindet ist in dem Buch allgegenwärtig. Trotzdem hat sie Anpassungsschwierigkeiten. Sie nimmt sich zusammen, ist sehr gut in der Schule, hat demzufolge später einen guten Job, ist erfolgreich. Dann nimmt sie ein Sabbatjahr. Nicht zur Selbstfindung oder doch? Sie will töten. Rache.Sie ist die Wölfin. Man erfährt viel von der Kindheit der namenlosen Protagonistin, bis Marina heib gnadenlos zuschlägt und plötzlich hatte ich eine Gänsehaut, die ich gar nicht mehr wegbekommen habe. Selbst jetzt, beim Schreiben meiner Rezi, überzieht eine Gänsehaut meinen Rücken und meine Arme. Es kommt so gut wie nie vor, dass ich Taschentücher beim Lesen eines Thrillers brauche, ich gebe aber zu, dass ich das Buch immer wieder für ein paar Minuten weglegen musste um das Gelesene zu verarbeiten, wobei einige Tränen geflossen sind. "Drei Meter unter Null" ist für mich ein Highlight, einer der grausamsten Thriller, die ich jemals gelesen habe und die Story werde ich wahrscheinlich niemals mehr vergessen. Hat es Spaß gemacht das Buch zu lesen? Nein. Ich habe mich gequält, was allerdings überhaupt nicht an dem Buch selbst lag. Ich hatte einfach Angst, wieviel ich von der Protagonistin noch erfahren muss, ob es noch schrecklicher kommen wird und es kam schlimmer, viel schlimmer. Ich gebe eine absolute Leseempfehlung mit Einschränkungen. Ich denke, man sollte einigermaßen gefestigt und nicht zu sensibel sein um "Drei Meter unter Null" zu lesen. Dann ist der Thriller allerdings ein Must-Read. Unbedingt! Ein echtes Highlight! Großes Kompliment, Marina Heib! Brilliant!

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Vita

Marina Heib wurde in St. Ingbert im Saarland geboren. Nach ihrem Studium der Orientalistik und Philosophie ging sie 1988 nach Hamburg, wo sie als Journalistin für mehrere Publikumszeitschriften tätig war. Seit 1998 arbeitet sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Von Marina Heib sind bislang fünf Kriminalromane, ein Thriller sowie diverse Kurzgeschichten erschienen.

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