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Drei Meter unter Null Thriller

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-43928-3

Erschienen:  09.07.2018
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Ich suche. Ich finde. Ich töte.

Sie beobachtet ihre Opfer. Sie plant ihre Morde. Nichts will sie dem Zufall überlassen. Sie schlägt den Weg der Gewalt jedoch nicht ohne Grund ein. Ihr Leben lang bemühte sie sich um ein normales Leben. Doch die Hülle der Normalität umschloss eine tiefe Verzweiflung, die sie zu verbergen wusste. Bis zu einem nebligen Donnerstag im November. Dem Tag, an dem sie beschließt, eine Mörderin zu werden. Sie will die Dämonen vernichten. Sie will Rache. Sie empfindet kein Mitleid. Sie sollen leiden. Genau wie sie.

Marina Heib (Autorin)

Marina Heib wurde in St. Ingbert im Saarland geboren. Nach ihrem Studium der Orientalistik und Philosophie ging sie 1988 nach Hamburg, wo sie als Journalistin für mehrere Publikumszeitschriften tätig war. Seit 1998 arbeitet sie als Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Von Marina Heib sind bislang fünf Kriminalromane, ein Thriller sowie diverse Kurzgeschichten erschienen.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Taschenbuch, Klappenbroschur, 256 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-43928-3

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  09.07.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Marina Heib: Drei Meter unter Null

Von: About Syringa1001 Datum: 02.12.2017

https://aboutsyringa1001.blogspot.de/

ISBN: 978-3-453-27111-1
Preis: 19,99 Euro [D], 20,60 [AT]
Seitenanzahl: 249

Inhalt

Eine junge Frau beobachtet ihre Opfer und plant ihre Morde. Dabei war sie früher ganz normal, bis zu einem Donnerstag im November. Denn da wird sie zur Mörderin. Vernichtet ihre Dämonen. Und will Rache.

Bewertung

Ich bin durch eine Leseprobe auf das Buch aufmerksam geworden und ich möchte behaupten, dass mich diese auf den Weg des Thriller-Lesens gebracht hat. Denn um ehrlich zu sein, bin ich nie an Thrillern, Horrorbüchern oder Krimis interessiert gewesen. Eben bis zu diesem Buch. Das Cover mutet geheimnisvoll an und deutet mitsamt dem Titel "Drei Meter unter Null" an, dass sich hinter dem Morden der jungen Frau, die erst am Ende mit ihrem Namen genannt wird, etwas Tieferes und Abgründiges befinden muss. Ich liebe es, wenn Cover und Titel tatsächlich etwas mit dem Inhalt zu tun haben und nicht nur wahllos gesetzt sind. Ich bin zudem sehr gut in die Geschichte reingekommen und wurde sogleich mitgerissen. Die Sprache ist einfach und gut gewählt, die Rückblicke in die prägende Vergangenheit sind stets gut gesetzt. Am spannendsten fand ich, dass sich die Protagonistin ihre Dämonen nicht erklären kann. Denn ihre Problematik ist weder in ihrer Kindheit, ihrer Jugend, bei ihrer Erziehung, bei Mobbing oder ähnlichem anzusiedeln und sprengt somit die ersten Vermutungen des Lesers. Im Gegenteil hatte sie immer eine liebende und unterstützende Familie und eine glückliche Kindheit mit den ein oder anderen "normalen" Schwierigkeiten, wie Liebeskummer, Wohnortswechsel, etc. Dabei ist das sogenannte "Normal-Sein" eine Thematik, die in dem Thriller häufiger aufgegriffen wird. Ein Konstrukt, gegen den sich die Protagonistin einerseits oft aufbäumt, es aber häufig auch als erstrebenswert ansieht. Denn gerade die Normalität wiegt sie in Sicherheit und lässt sie ihre Dämonen zähmen. An dieser Stelle fragt man sich natürlich auch, was normal ist. Und wie in jedem guten Thriller, von denen ich mittlerweile nun schon einige gelesen habe, kommt man hinter die Abgründe des Protagonisten und kann sie manchmal sogar nachvollziehen. Enttäuscht hat mich aber leider die Aufdeckung des Geheimnisses, warum sie zur Mörderin wurde. Auch wenn man es sich ansatzweise vorstellen konnte, war die direkte Ursache aber doch etwas an den Haaren herbei gezogen. Es ließ mich weiterlesen, weil ich hoffte, dass doch noch ein größerer Sinn dahinter stehe. Und tatsächlich wurde es mit der Zeit plausibler und ließ die Handlungen der Protagonistin nachvollziehen. Auf jeden Fall ist es eine innovative und immer noch aktuelle Thematik. Nur mit dem Schluss war ich nicht richtig zufrieden. Einerseits ließ er Fragen offen, fand aber auch einen guten Abschluss.

Fazit

Insgesamt kann man sagen, dass man das Buch in einem Rutsch durchliest, was eindeutig für die Geschichte spricht. Es ergibt auf seinen kurzen 249 Seiten Sinn, baut Spannung auf, lässt den Leser rätseln und ist kurz gesagt eine Empfehlung, auch wenn es mich in der Mitte und am Ende etwas enttäuscht hat. Auf jeden Fall lässt es einen Tage später immer noch nicht los!

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Encore Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares!

erst langweilig dann interessant

Von: Katia Datum: 05.11.2017

theartof-travel.blogspot.de/

Meinung: Normalerweise gehören Thriller nicht zu meiner Wahl an Bücher aber diesmal entschied ich mich für einen. Bis zur Mitte des Buches war die Handlung sehr langweilig. Ich verlor öfter das Interesse daran und wunderte mich ob Mobbing in der Kindheit wirklich schuld an den folgenden Morden haben konnte. Bei der Mitte angelangt begann der Inhalt einen Sinn zu machen und im Buch fand eine 180° Wendung statt, die dazu führte dass das Buch anfing interessant zu werden. Man bekam mehr Lust weiter zu lesen und heraus zu finden, aus welchen Gründen die Morde tatsächlich statt fanden. Bestimmte Textstellen empfand ich als nicht interessant und überflog diese. Der Schreibstil war in Ordnung . Recht nah am Ende wurde ein Geheimnis gelöst das das ganze vorherige auflöst und der Geschichte schließlich einen Sinn gibt.

Fazit: Alles in allem ist das Buch eher langweilig und erfordert eher viel Geduld bis es schließlich spannend wird. Wer diese Geduld aufbringen kann wird wahrscheinlich ebenfalls Interesse am Buch finden. Auf jeden Fall kann man dem Thriller eine Chance geben ,denn letztendlich ist es eine sehr interessante Geschichte, welche leider viel zu langsam Lauf und Spannung annimmt.

Dank:
Zudem möchte ich mich natürlich bei dem Heyne Verlag , sowie der Verlagsgruppe Randomhouse bedanken, die mir dieses Rezensionsexemplar freundlicherweise zugeschickt haben. Ich bedanke mich nochmals bei Ihnen für die Möglichkeit dieses interessante Werk rezensieren zu dürfen und für tolle Zusammenarbeit.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: aus Schleswig Datum: 20.02.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Schröder

Leicht zu lesen, Personenzahl überschaubar, Gegenwart und Vergangenheit verständlich gemischt. Tagebuchform und –stil nimmt jedoch Schwung und Spannung. Romanentwicklung teils vorhersehbar – allerdings ist die Psyche des Vaters weiterhin für mich unverständlich: Drei Jahre nichts und plötzlich liebender Vater?

Von: Inge Baeuchle aus Hinterzarten Datum: 23.01.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Baeuchle

WOW, was für ein Buch! Tolle Sprache, Spannend, ungewöhnlich, eine verletzliche Protagonistin mit psychopathischen Zügen, ein Rachefeldzug, der sich überraschend auflöst, endlich mal ein ganz anderer Krimi!

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