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Ein Mann ist keine Altersvorsorge - Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist

Aktualisierte Ausgabe

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Lieber heute unromantisch als morgen arm

Viele Frauen stehen heute finanziell auf eigenen Füßen. Aber es gibt immer noch die, die sich auf einen »Versorger« verlassen und darauf vertrauen, dass die große Liebe schon hält. Doch nach einer Trennung verlieren häufig gerade Frauen, die ihren Beruf für die Familie aufgegeben haben, ihre finanzielle Basis. Auf lange Sicht droht ihnen sogar Altersarmut.
Helma Sick und Renate Schmidt rufen die Frauen dazu auf, die Notwendigkeit ihrer finanziellen Unabhängigkeit zu erkennen und entsprechend zu handeln. In dieser aktualisierten Ausgabe zeigen sie, was Politik und Wirtschaft – und die Frauen selbst – verändern müssen, damit diese Familie und Beruf besser vereinbaren können.

»Die Geldexpertin Helma Sick erklärt, in welche Fallen Frauen tappen und was SIE dagegen tun können.«

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ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: Ein Mann ist keine Altersvorsorge
Originalverlag: Kösel, München 2016
Taschenbuch, Broschur, ca. 224 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10355-4
Erscheint am 11. März 2019

Leserstimmen

Arme Kinder, arme Frauen, armes Land

Von: Kornelia Santoro aus Ansbach

01.04.2017

Ein Mann ist keine Altersvorsorge: Wie soll eine Frau denn alles alleine schaffen? Karriere machen, Kinder aufziehen und nebenbei den Haushalt erledigen - das hört sich für mich nach Dreifach-Belastung an. Kein Wunder, dass deutsche Frauen so wenig Kinder bekommen. Offiziell herrscht in Deutschland die Gleichberechtigung. In der Realität liegt die Schmutztoleranz von Frauen weit niedriger als diejenige von Männern - ergo machen Frauen mehr Hausarbeit. 90 Prozent aller allein erziehenden Mütter in Deutschland sind Frauen. Warum? Ich persönlich finde den Titel dieses Buches in seiner Arroganz kennzeichnend für die familienfeindliche Politik in Deutschland. Warum wehren sich Frauen nicht dagegen? Finden alle das Heil im Berufsleben? Für den Staat ist es natürlich praktisch, wenn Väter und Mütter arbeiten gehen - das gibt doppelte Steuern. Wenn sich eine Frau zeitweise für ein Dasein als Mutter und Hausfrau entscheidet, sollte das belohnt werden. In Realität wird es bestraft. Ein Mann sollte durchaus als Altersvorsorge seiner Partnerin herangezogen werden - wenn er sich für ein gemeinsames Leben mit Kindern entscheidet. Die traditionelle Rollenverteilung hat durchaus ihre Daseinsberechtigung. Das Aufziehen von kleinen Kindern beansprucht enorme Energie - der Anspruch auf einen Kitaplatz erscheint da wie Hohn. Der Ansatz dieses Buchs ist für mich ein Rechtfertigen verfehlter Familienpolitik. Frauen gebären Kinder und ein Kleinkind braucht mindestens einen Erwachsenen, um zu überleben. Das ist Realität. Einer Frau von oben einzutrichtern, sie muss ihr ganzes Leben lang arbeiten gehen, macht eine Schwangerschaft und das Glück eines Familienlebens (fast) unmöglich. Was diese Politikerinnen vorschlagen, ist meiner Ansicht nach, Sklaventreiberei. Frauen - wehrt Euch.

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Der Titel bringt es bereits auf den Punkt.

Von: Kat

19.08.2015

Und was danach folgt, sind xx Seiten Beweisführung, diesen mit Fakten zu unterfüttern. Unabhängigkeit, vor allem finanzieller Natur, war mir schon immer ein riesiges Bedürfnis. Daher begann ich schon mit 15 einen Nebenjob neben der Schule zu machen, später auch während des Studiums jobbte ich immer. Natürlich mussten mich meine Eltern unterstützen, aber von klein auf kam es für mich nie in Frage, mich auf eine_n Partner_in zu verlassen, was die Lebenshaltungskosten angeht. Warum? Na, was ist bitteschön, wenn er bzw. sie weg ist? Wäre ja schön blöd. Das ist wohl aber vielen (Frauen) nicht bewusst. Bitter bewiesen wurde es mir Anfang/Mitte 20, als die Mütter in meinem Freundeskreis reihenweise vor den Scherben ihrer Ehe standen und sich selbst überhaupt nicht finanzieren konnten. Das ist aber nicht deren Schuld, sondern ein strukturelles Problem unserer Gesellschaft, des Gesundheitssystems und der damit einhergehenden Erwartungshaltung unserer sozio-kulturellen Strukturen. Diesem Umstand folgt auch das Buch der Autorinnen. Für manche sicherlich ein Augenöffner. Ob die Pflege von Elternteilen, Altersarmut, Steuernachteile und der Mythos Rabenmutter, das Buch touchiert alle wichtigen Stolperstricke für Frauen (bzw. die Geringverdiener_in in einer Partnerschaft, dies schließt meiner Meinung auch alle anderen Beziehungsmodelle ein!). Zwei lesenswerte Interviews sind angeschlossen, wirklich gut zu lesen! Volle Empfehlung! Für mich wie bei EIN BISSCHEN GLEICH IST NICHT GENUG die logische Weiterführung der Beweise für die Notwendigkeit der Eigenständigkeit. Das gilt übrigens auch andersrum und geschlechterübergreifend. ;) verdient die/eine Frau ab und zu doch mal einiges mehr als der Mann, würde ich genau so dafür stehen, dass niemand sich von der anderen Person abhängig macht! Das ist einfach viel zu riskant, Unterhalt und Alimente hin oder her. Und auch psychologisch ist es immer besser, wenn nicht in Streitereien auf die Waagschale geworfen wird, welches Ungleichgewicht da besteht. Die Erfahrung im weiteren Bekanntenkreis zeigt mir, dass es früher oder später eben nicht mehr "so ok" ist, dass eine Partei viel weniger Geld hat als die andere. Das ist nicht schön und die Ungerechtigkeit, damit auch die pay gap, gehört abgeschafft! KAT My kind of music, my kind of life. 2009 fand mich der Veganismus. Beste Wahl. Straight Edge bin ich, seit ich 16 bin. Against the grain. Poesie produziert mein Hirn auch ab und zu. Für Feminismus und gegen Nazis. An Alle, die überlegen, auch etwas DIY aufziehen: einfach machen. All das mache ich, weil ich dachte: Ich kann das auch.

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Vita

Helma Sick ist studierte Betriebswirtschaftlerin und Gründerin des Finanzberatungsunternehmens »frau & geld Helma Sick«. Sie ist Autorin mehrerer Ratgeber und schreibt seit vielen Jahren Finanzkolumnen in »Brigitte« und »Brigitte Woman«.
Renate Schmidt war von 1990 bis 1994 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und von 2002 bis 2005 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Bis 2009 war die SPD-Politikerin Mitglied des Deutschen Bundestags.

Zur AUTORENSEITE

Renate Schmidt, geboren 1943, amtierte von 1990 bis 1994 als Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und 2002 bis 2005 als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Bis zum Ende ihrer hauptberuflichen Laufbahn im Jahr 2009 war die SPD-Politikerin Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie lebt in Nürnberg.

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Events

25. Jan 2019

Lesung und Gespräch. Moderation: Frauke Untiedt

19:00 Uhr | Hamburg | Lesungen & Events
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29. Jan 2019

Gespräch und Lesung. Moderation: Dr. Monika Ziegler

19:00 Uhr | Miesbach | Lesungen & Events
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06. Mär 2019

Moderierte Lesung im Rahmen des Equal Pay Day

19:00 Uhr | München | Lesungen & Events
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13. Mär 2019

Lesung und Gespräch

19:30 Uhr | Germering | Lesungen & Events
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26. Mär 2019

Lesung und Gespräch

20:00 Uhr | Unterföhring | Lesungen & Events
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