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Ein angesehener Mann Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-42173-8

NEU
Erschienen: 10.07.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Mord im Schatten der Paläste

Kalkutta 1919 – die Luft steht in den Straßen einer Stadt, die im Chaos der Kolonialisierung zu versinken droht. Die Bevölkerung ist zerrissen zwischen alten Traditionen und der neuen Ordnung der britischen Besatzung.

Aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt, findet sich Captain Sam Wyndham als Ermittler in diesem Moloch aus tropischer Hitze, Schlamm und bröckelnden Kolonialbauten wieder. Doch er hat kaum Gelegenheit, sich an seine neue Umgebung zu gewöhnen. Denn ein Mordfall hält die ganze Stadt in Atem. Seine Nachforschungen führen ihn in die opiumgetränkte Unterwelt Kalkuttas – und immer wieder an den Rand des Gesetzes.

»Das Setting ist ein Pulverfass. Intelligent und mitreißend.«

Ian Rankin

Abir Mukherjee (Autor)

Abir Mukherjee ist Brite mir indischen Wurzeln: Seine Eltern wanderten in den Sechzigerjahren nach England aus. Sein Debütroman Ein angesehener Mann schaffte auf Anhieb den Sprung auf die britischen Bestsellerlisten. Mukherjee lebt mit seiner Familie in London.

»Das Setting ist ein Pulverfass. Intelligent und mitreißend.«

Ian Rankin

»Ein herausragender und origineller historischer Kriminalroman. Her mit der Fortsetzung!«

C. J. Samson

»Farbenprächtig und toll zu lesen.«

Val McDermid

»Ein faszinierender und wahnsinnig unterhaltsamer Kriminalroman, der Kalkutta so überzeugend in Szene setzt, dass es einem beim Lesen den Schweiß auf die Stirn treibt.«

Jake Kerridge, Daily Telegraph

»Ein großartiges Debüt ... Captain Sam Wyndham ist eine herausragende Figur.«

The Times, Crime Book of the Month

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Jens Plassmann
Originaltitel: A Rising Man
Originalverlag: Harvill Secker

Taschenbuch, Klappenbroschur, 512 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-42173-8

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen: 10.07.2017

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Verzwickte Ermittlungen im heißen Kalkutta

Von: Patno Datum: 10.08.2017

www.nichtohnebuch.blogspot.de

Inspiriert durch das nostalgische Cover und eine Werbeanzeige des Heyne-Verlages kam "Ein angesehener Mann" in meine Hände.
Ansehnlich übrigens auch der Schriftsteller Abir Mukherjee, dessen Bild die hintere Umschlagseite ziert.

Die Geschichte geht zurück ins Jahr 1919 und spielt in Indien.
Von den Erfahrungen des großen Krieges geprägt, wird der ehemalige Scotland-Yard Ermitteler Sam Wydham in Kalkutta eingesetzt.
Bevor er sich überhaupt mit der neuen Umgebung und den Gepflogenheiten des Landes vertraut machen kann, geschieht in Kalkutta ein Mord an einem weißen Mann und Wydham steckt mitten in den Ermittlungen. Bei dem Opfer handelt es sich um einen engen Vertrauten des britischen Lieutenant-Governors, einer der höchsten und mächtigsten Männer in Bengalen.
Sofort liegt der Verdacht nahe, dass es sich um einen Racheakt der indischen Unabhängigkeitsbewegung handelt. Doch der Fall gestaltest sich deutlich schwieriger als erwartet.

Zu Beginn des Buches hatte ich einige Schwierigkeiten, die ungewöhnlichen Namen der Charaktere und Orte auseinanderzuhalten. Aber schon ein paar Seiten später war ich mittendrin, fasziniert von der Kulisse Indiens und dem damaligen Zeitgeschehen, die der Autor in beeindruckenden Bildern beschreibt. Das wirkte auf mich so lebendig, das ich beinahe die brütende Hitze Kalkuttas fühlen konnte.
Eine gute Portion britischer Humor hat mich durch die Handlung begleitet, was mir ausgesprochen gut gefallen hat.
Hauptakteur Sam Wyndham ist ein Symathieträger. Für ihn ist der Mensch entscheidend, unabhängig seiner Rasse und Herkunft. So konnte er gar nicht verstehen, wie seine britischen Mitbürger die Einheimischen diskriminierten. Mit großer Akribie versucht er den Fall zu lösen. Doch Wyndham ist kein Superheld. Er ist gezeichnet von den Ereignissen des Krieges und der Sucht nach Morphium und Opium, die gelegentlich seine Wahrnehmungen beeinträchtigen.
Mein heimlicher Star der Geschichte ist Sams indischer Kollege Bannerjee, den ich irgendwie knuffig dargestellt fand. Doch auch die anderen Figuren waren aus meiner Sicht authentisch ausgearbeitet.

Zwischendurch dümpelte die Handlung ein wenig dahin, kam irgendwie nicht richtig voran. Zeugenbefragungen ergaben keine Resultate und es wurde mir einen Funken zu langatmig.
Im letzten Teil des Buches kam wieder mehr Tempo ins Geschehen, aber dafür schien mir die Handlung verworrenerer zu werden. Hier hat der Autor für meinen Geschmack zu viel reingepackt. Weniger ist manchmal mehr!
Das Ende hat mich auch nicht so ganz befriedigt. Doch handelt es sich ja um den Beginn einer Reihe und da brauchte die Story Raum für den nächsten Teil.

Alles in allem ein spannendes und amüsantes Debüt, welches mit vielen interessanten Hintergrundinformationen gespickt ist!
Verzeiht man die kleinen Längen und das "Kuddelmuddel" zwischendurch, bekommt man hier einen tollen Krimi mit Flair und Humor! Meine 4 Sterne Leseempfehlung!

Ein atmosphärischer historischer Roman

Von: Bücherliebe99 Datum: 07.08.2017

https://buecherliebe99.wordpress.com/

Wir befinden uns im Jahr 1919 und Capitain Sam Wyndham ist erst vor wenigen Tagen in Kalkutta angekommen. Dort soll er als Ermittler arbeiten und sein erster Fall lässt auch nicht lange auf sich warten: Ein wichtiger englischer Verwaltungsbeamte wird ermordet und er soll den Mörder finden. Doch Wyndham kennt sich kaum in der indischen Metropole aus, doch begibt sich mit seinem Assistenten Banerjee sofort in die Ermittlungen nach dem Mörder. Schon bald werden Umstände bekannt, mit denn Wyndham nicht gerechnet hätte, denn sie bringen nicht nur ihn, sondern auch die englische Kolonialmacht in Verbindung mit den neusten Geschehnissen. Auch rund um Kalkutta stellt Wyndham einige Dinge fest, die ihm nicht ganz geheuer sind, denn die Gesellschaft in Kalkutta steht zwischen Tradition und Entwicklung.

Sam Wyndham hat sich gerade erst vom zweiten Weltkrieg erholt, als er nach Indien in die Metropole Kalkutta als Ermittler versetzt wird. Er ist sehr sympathisch, allerdings wird er von Ereignissen aus der Vergangenheit verfolgt. Wyndham wird als durchschnittlicher Ermittler dargestellt, der weder besonders große Leistungen hervor gebracht hat, noch besonders schlechte. Er ist eben auch nur ein Mensch, was wie ich finde sehr schön in dem Roman dargestellt wurde. Man hat keinen Helden als Protagonisten, sondern einfach einen ganz normalen Mann, dessen Handlungen auch realistisch sind. Allerdings bekommt man etwas Mitleid mit ihm, da er im ersten Weltkrieg alles verloren hat – seine Frau, seine Familie und seine Freunde. Zudem leidet er an einer schweren Verletzung, wegen der er Opiumabhängig ist – was aber niemand erfahren darf.

Der Schreibstil von Abir Mukherjee ist wirklich überzeugend. Er schreibt leicht und kann das Kalkutta des frühen 20. Jahrhundert unglaublich toll darstellen. Man fühlt sich, als würde man direkt neben Wyndham durch die Gassen laufen. Allerdings kann er auch die Gesellschaft sehr gut porträtieren und zeigt somit auch den Rassismus der Stadt Kalkutta. Man kann das Buch lesen, ohne die politischen Zusammenhänge zu kennen, da sie wirklich logisch und einfach erläutert werden. Auch sein Humor hat mir gefallen und konnte mich das eine oder andere Mal zum schmunzeln bringen. Allerdings gibt es in „Ein angesehener Mann“ gerade zum Ende hin einige Längen, die die Spannung ein bisschen nehmen.

Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und konnte mich gut unterhalten!

Meine Bewertung: 8/10

Von: B. Kratochvil aus Kufstein Datum: 28.06.2017

Buchhandlung: Tyrolia Buch Papier Kufstein

Eintauchen in eine andere Welt an der Seite eines angesehenen Mannes. Großartig!

Von: Iris Stangel aus Langenfeld Datum: 27.02.2017

Buchhandlung: Bücherecke Hiltrud Markett

Ein außerordentlich lesenswertes Buch. Es beschreibt sehr gut das englisch- indische Verhältnis in der damaligen Zeit. Auch bemerkenswert, dass der Anführer der Jugantor den Nachnamen des Autors trägt (S.216).

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