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(Hrsg.)

Eine Kugel Strappsiatella, bitte! 555 unfreiwillig komische deutsche Geschichten

Kundenrezensionen (7)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-60379-0

Erschienen: 11.01.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Man muss nur ein bisschen genauer hinhören, in der U-Bahn, auf den Straßen und in Cafés die Ohren spitzen, und schon kann man sich vor Lachen kaum noch halten. In der beliebten Rubrik »Deutsche Geschichten « erzählen jeden Monat drei aufmerksame Zuhörer, was ihnen so zu Ohren gekommen ist. Die NEON-Redaktion hat ihre Highlights wieder in einem Buch gesammelt. Lustiger geht’s nicht!

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 208 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
durchgehend 4c

ISBN: 978-3-453-60379-0

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 11.01.2016

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Ganz unterhaltsam

Von: Jiskett Datum: 22.07.2016

archive-of-longings.blogspot.de/

Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch das wirklich wunderschön gestaltete Cover und den eher ungewöhnlichen Titel; als ich dann gesehen habe, dass es sich hier um eine Sammlung von humorvollen Kurzgeschichten handelt, hat das meine Neugierde nur bestärkt, da ich solche Bücher ganz gerne lese. Sie bieten ein paar nette Lesestunden und sind (oft) amüsant, vor allem, wenn Situationen vorkommen, die man als Leser selbst schon erlebt hat oder erleben könnte. Dieses Buch versprach Unterhaltung durch 555 lustige Alltagsgeschichten aus Deutschland, schien also genau in dieses Schema zu passen.

Im Großen und Ganzen trifft das auch zu. "Eine Kugel Strappsiatella, bitte!" enthält 555 wirklich sehr kurze Geschichten, die aus dem Zusammenhang gerissen wurden, sodass nur der eigentlich 'unfreiwillig komische' Moment an sich abgedruckt ist. Dabei ist so gut wie alles dabei - einfache Versprecher, kurzzeitige Aussetzer, Momente zum Kopfschütteln, aber auch Äußerungen, die mich fassungslos gemacht haben. Thematisch wird ebenfalls ein breites Spektrum abgedeckt, von Einkäufen über politische Themen hin zur Kindererziehung. Es sind aber auf keinen Fall "555 unfreiwillig komische" Geschichten; einige der Erzählungen waren zwar wirklich sehr unterhaltsam, aber laut lachen musste ich kein einziges Mal und einiges kam mir auch von Witzen und ähnlichem her sehr bekannt vor. Dafür war ich ein oder zwei Mal über das Verhalten der Menschen entsetzt, meist in Geschichten, in denen es um Erziehung oder den Umgang von Eltern mit ihren Kindern ging. Insgesamt habe ich die kurzen Erzählungen aber gerne gelesen.
Weniger gut gefallen haben mir die Fotos, die auch im Buch abgedruckt sind. Sie werden bei den Geschichten mitgezählt, haben für mich aber gar nichts damit zu tun. Ein paar der Bilder waren durchaus interessant, beispielsweise das, auf dem jemand (scheinbar) im Schwimmbad angelt, aber meiner Meinung nach hätte man sie trotzdem weglassen können.

Das Buch würde ich mit 4 Sternen bewerten. Ein Teil der Geschichten war zwar nicht unbedingt komisch, aber der Rest eben schon und die anderen Erzählungen haben dafür zum Nachdenken angeregt. "Eine Kugel Strappsiatella, bitte!" ist ein kurzweiliges Lesevergnügen und dadurch, dass die Geschichten so kurz sind, kann man immer wieder zwischendurch ein paar lesen.

Nicht ganz überzeugend

Von: Melissa R. Datum: 05.07.2016

mellis-produkttests.blogspot.de/

Man muss natürlich sagen, dass das Konzept dieses Buches nun wirklich kein neues mehr ist. Für mich gehört die bekannte Buchreihe, die mit "Entschuldigung, sind Sie die Wurst" beginnt, zu den lesenswertesten Büchern dieses Genres. Seitdem ich alle Bände der Reihe gelesen habe, lasse ich mich immer wieder auf diese Art der Sammlung an kurzen Alltagsgeschichten ein und nichts will mich so richtig begeistern. Aber nun erst mal zu diesem Buch:

Was dieses Buch auszeichnet, sind vor allem die sehr kurzen und prägnanten Dialoge. Selten ist eine der 555 Geschichten länger als ein paar Zeilen. Dadurch eignet sich das Buch natürlich als kleiner Lückenfüller, wenn man kurz Zeit für sich hat, um ein wenig zu lesen. Die Qualität der kurzen Alltagsstories ist aber auch dementsprechend mäßig. Manche Witze sind schon uralt mit Bart und andere wirken etwas konstruiert, dafür gibt es aber auch einige lustige Anekdoten, mit denen man sich gut die Zeit vertreiben kann.

Das Layout des Buches gefällt mit aber überhaupt nicht. Zum Seitenfalz hin gibt es einen Farbübergang, der manchmal beim Lesen stört - besonders, wenn die Lichtverhältnisse ein bisschen düster sind. Auch die enthaltenen Fotos sind größtenteils völlig sinnfrei. Diese sind keine Ergänzung für die Geschichten, sondern sind unabhängige Bilder, die ebenfalls zu den 555 Geschichten gezählt werden. Die Fotos sind nicht nur sinnfrei, sondern auch unlustig - sehr enttäuschend.

Insgesamt fällt mein Urteil in etwa so aus: kann man lesen, muss man aber definitiv nicht.
Wer noch nie ein derartiges Buch gelesen hat, sollte erst einmal mit der oben genannten bekannten Reihe beginnen.

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