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Emils wundersame Reise Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74677-4

Erschienen: 09.12.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein Junge reist quer durch Europa – dem eigenen Glück entgegen

Emil ist erst 13 und hat doch schon mehr gesehen, als ein Kind je sehen sollte. Ohne Papiere hat er sich mit seinem Vater von Rumänien bis nach Italien durchgeschlagen. Doch als der ausgewiesen wird, ist er ganz auf sich allein gestellt. Seine einzige Hoffnung: Er muss seinen geliebten Großvater finden, den er nur aus Briefen kennt, und der mit seiner Artistentruppe in Berlin gastiert …

Fabio Geda (Autor)

Fabio Geda, 1972 in Turin geboren, arbeitete viele Jahre mit Jugendlichen und schrieb für Zeitungen. Bereits sein erster Roman „Emils wundersame Reise“ war in Italien ein Überraschungserfolg; das Buch „Im Meer schwimmen Krokodile“ brachte ihm auch international den Durchbruch.

Aus dem Italienischen von Christiane Burkhardt
Originaltitel: Per il resto del viaggio ho sparato aglieridani
Originalverlag: Instar Libri

Taschenbuch, Broschur, 256 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-74677-4

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 09.12.2013

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Emils wundersame Reise

Von: seesternsbücher Datum: 23.04.2015

seesternsbuecher.wordpress.com

Emils wundersame Reise kann man sich hier anschauen.Irgendwie fällt es mir bei diesem Buch besonders schwer, die passenden Worte zu finden. Das klingt, als hätte mir das Buch überhaupt nicht gefallen aber so ist es nicht, ganz im Gegenteil.

Anfangs lernen wir als Leser den dreizehnjährigen Emil Constantin kennen und er bebt nur so vor Wut. Emil lebt bei Assunta, während sein Vater in Abschiebehaft sitzt und seine Mutter schon vor einer Weile gestorben ist. Emil und sein Vater sind illegal nach Italien eingereist und Emil geht nun in Turin zur Schule. Nach dem er dem Architekten, dieser bleibt namenslos, die Nase gebrochen hat, flüchtet er.Ich habe mich lange Zeit gefragt, was zwischen den beiden passiert sein muss, damit Emil so dermaßen ausrastet, dies wird ziemlich spät im Buch erklärt und die Erklärung wirkte sehr plausibel auf mich aber ich sollte nicht vorgreifen.

Die Freundin seines Vaters kann dies nicht verstehen und versucht ihn aufzuhalten. Am Turiner Bahnhof wird er von ein paar Männern verprügelt. Noch am Bahnhof lernt er das Mädchen, Asia und ihren Hund kennen. Asia ist mit ein paar anderen Jugendlichen auf dem Weg nach Berlin. Eigentlich wollte Emil seinen Vater in Rumänien suchen, da er aber keinen gültigen Pass hat, sein Großvater in Berlin ist, macht er sich auf den Weg nach Berlin, mit Asia, Leon, Cora und Nerone. Das Verhältnis zwischen Emil und Nerone ist nicht das Beste und so kommt es immer wieder zu Reibereien zwischen den beiden. In Berlin beziehen sie ein besetztes Zimmer am Berliner Ostbahnhof. Emil macht sich auf die Suche nach seinem Großvater über den er nicht viel kennt, außer den Inhalt der Briefe. Emils Opa hat die Marotte, dass er während des Schreibens Buchstaben mit Absicht vertauscht. Per Zufall entdeckt Emil, dass sein Großvater auch ein Zimmer im besetzten Haus hatte und die beiden sich nicht über den Weg gelaufen sind. Sein Großvater gastiert zur Zeit in Madrid. Mit Sebastiano macht er sich erst auf den Weg nach Madrid. In Madrid trifft gibt es ein Wiedersehen mit Asia und Cora aber wird er seinen Großvater finden.

” Oft dachte ich: diese Reise ist ein bisschen so, wie zur Schule gehen. Beziehungsweise: Diese Reise ist besser als zur Schule zu gehen” (S. 163).
Auf dieser Reise lernt Emil einiges Neues kennen. Seine Reaktion war einfach zu köstlich, als Sebastiano ihm Foie Gras anbot und er es im hohen Bogen wieder ausspuckte, nach dem er erfahren hatte, was er eben gegessen hatte.

“Emils wundersame Reise” ist ein Buch der leisen Töne, der Autor kommt ohne große Schnörkel aus und das macht den Charme des Buchs aus. Erzählt wird das Buch hauptsächlich aus Emils Perspektive aber hin und wieder kommt es zu einem Wechsel des Blickwinkels und dann wird die Handlung aus Sicht des Architekten erzählt, so erfährt man als Leser, wie er Emil kennen lernte, ihm das Angebot machte, dass er und Assunta bei ihm einziehen könnten. Beim letzten Einschub des Architekten wird klar, warum Emil so dermaßen ausgerastet ist aber auch Emils Vater, Gheorge, kommt zu Wort, in dem er Emil Briefe schreibt, in kurzen Einblenden, die Handlung auflockern, wird Emils Kindheit erzählt. Ich habe eine Weile gebraucht, um ins Buch “hinein zu finden” aber als in der Handlung war, konnte ich mich voll auf das Buch einlassen und ich habe mit Emil mitgefiebert und gehofft, dass er seinen Großvater finden würde. Da mir das Buch dennoch, überraschenderweise, gut gefallen hat, kann ich es nur weiterempfehlen und es bekommt vier von fünf Sternen.

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