Engelsschuld

Thriller

Taschenbuch
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Ein Fehler, den du nicht wiedergutmachen kannst. Und ein Mörder, der nie vergessen hat ...

Grausame Morde erschüttern die schwedische Stadt Norrköping. Dreimal wird der Sanitäter Philip Engström zu den Tatorten gerufen, dreimal kann er nichts mehr für die entsetzlich entstellten Opfer tun. Er erkennt, dass er den Ermordeten schon einmal begegnet ist — und er selbst das nächste Opfer sein könnte. Doch eine schwere Schuld in seiner Vergangenheit lässt ihn schweigen. Staatsanwältin Jana Berzelius nimmt sich des Falls an. Erst spät merkt sie, dass Privates und Berufliches in dieser Mordserie eng miteinander verknüpft sind. Denn Jana hat ihre ganz eigene Rechnung mit dem Mörder offen.

»Ein fesselnder Schweden-Thriller […]«

Schöne Welt (23. August 2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Schwedischen von Annika Krummacher
Originaltitel: Prio Ett (Jana Berzelius 3)
Originalverlag: Wahlström Widstrand, Stockholm 2016
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0469-5
Erschienen am  18. September 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Engelsschuld

Von: Denise Otten - Kitsunebooks

05.04.2018

Meinung Emelie Schepps Stil ist anders und mitunter gewöhnunsbedürftig, doch für das Genre Thriller könnte er nicht passender sein. Engelsschuld macht es seinen Lesern vielleicht nicht einfach. Viele Figuren und Wechsel der Szenerien nach fast jeder Seite, bzw. Doppelseite können in den meisten Fällen zu Verwirrungen führen. Schepp muss ihr Handwerk augenscheinlich beherrschen, denn sie schafft es, ein richtiges Maß an Spannung aufzubauen. Die vielen kleinen Cliffhanger fühlen sich – zu meinem Glück – weder Fehl am Platz, noch zu gewollt an und ziehen das Tempo mächtig an. Leser, die die bisherigen Bücher gelesen haben, werden sicher im Vorteil sein, da sie die beständigen Charaktere rund um Jana Berzelius bereits kennengelernt haben. Auch wenn sich Engelsschuld sicher sehr gut eingeständig lesen lässt, werde ich nicht müde euch ans Herz zu legen, solche Reihen in der entsprechenden Ablauffolge zu lesen. Auch wenn jedes Buch einen entsprechenden Fall aufweist, den es zu lösen gibt, sind es meist die Leben außerhalb ihrer Tätigkeiten, die sich mit den Büchern und den Protagonisten entwickeln. Genau dies trifft auch auf Engelsschuld zu. Sieht man die Mordfälle rund um das Vrinnevi-Krankenhaus für sich allein, ergibt sich eine rasante Jagd nach einem Serienmörder. Allerdings hält der Thriller eine weitere – parallel laufende – Story bereit, die sich (nach einem Blick auf die Klappentexte der anderen Bände) bereits entwickelt hat und hier ihren Showdown erhält. Der erst genannte Teil des Thrillers konnte mich gut unterhalten, doch gerade der Part der die Staatsanwältin betrifft lies mich vermehrt im Dunkeln zurück. Das Gefühl beim Lesen etwas verpasst zu haben und nicht so im Bild zu sein, wie man es eigentlich sein könnte, stört mich persönlich sehr. Es fiel mir dadurch auch verhältnismäßig schwer, eine Beziehung zu ihr aufbauen zu können. Mitunter störten mich ihre Abschnitte sogar. Wollte ich doch eigentlich nur wissen, wie die Ermittlungen des Polizeiteams laufen oder inwieweit der Rettungsassistent in den Fall involviert war. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Umstand anders aussehen würde, hätte ich nicht mit Band 3 angefangen. Das Ermittlerteam wirkt – mal mehr, mal weniger – zu Teilen wie aus dem Handbuch für skandinavische Krimis und Thriller entnommen. Die Beziehungen untereinander haben sich bereits gefestigt, bestimmte Charaktereigenschaften werden angedeutet, aber nicht weiter ausgeführt. Auch hier sehe ich das Problem, dass mir Vorkenntnisse fehlen. Wahrscheinlich wäre meine Bewertung mit entsprechender Lektüre der anderen Bücher positiver ausgefallen. Sie waren mir nicht gänzlich unsympathisch. Allerdings verging das Gefühl, so spät zu einer bereits laufenden Party erschienen zu sein, nicht. Wie bereits erwähnt, verhält es sich ebenso mit Jana Berzelius selbst. Der zuvor erwähnte Rettungssanität Philip Engström in Kombination mit seinem Umfeld war der heimliche Sympathieträger von Engelsschuld und gerade seine Geschichte war diejenige, die den Thriller getragen hat. In ein paar negativen Bewertungen wurde bemängelt, dass der Thriller besonders brutal und blutig sein solle. Dem würde ich nicht zustimmen, da er genau das Maß an Brutalität bereit hält, die man von einem durchschnittlichen Thriller erwarten kann. Durch falsche Fährten und verschiedenste Motive von mehreren Personen kann Engelsschuld die Leser lange bei Laune halten. Konkreteren Verdacht ergab sich mir relativ spät, was für den Thriller spricht. Zu viele Bücher des Genres geben schon bereits in einem frühen Stadium Preis, wer welche Tat und warum begangen hat. Zwar ist es am Ende so gekommen, wie ich es mir später vorstellen konnte, allerdings wurden durch hier und da eingestreute Tagebucheinträge völlig andere Personen involviert, als ich es vermutet hatte. An Spannung fehlt es Engelsschuld daher auf keinen Fall. Es sind eher die Figuren, die es mir (selbst verschuldet) nicht ganz leicht gemacht haben. Fazit Engelsschuld ist ein rasanter Thriller, der durch seine raschen Szenenwechsel und seinem Abwechslungsreichtum punktet. Ich empfehle allerdings dringend, die vorherigen beiden Bände Nebelkind sowie Weißer Schlaf zu lesen, da diese aufeinander aufbauen und ansonsten der rote Faden der Reihe nicht klar erscheint. Ich persönlich werde mir die anderen Teile kaufen, da mir der Stil von Emelie Schepp sehr zusagt.

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Erfolgloser Ersthelfer

Von: Tipperin

20.02.2018

Staatsanwältin Jana Berzelius hat nicht nur beruflich einen großen Fall an der Angel, sondern privat auch ein großes Problem. Während Danilo ausbrechen konnte und sich nun in ihrer Wohnung verstecken möchte und sie zum mitspielen zwingt, geht ein Serienkiller um. Leute werden recht brutal umgebracht und nicht nur um ihr Leben sondern auch um einige andere Dinge erleichtert. Der Rettungssanitäter Philip Engström wird bei allen Morden zum Tatort gerufen und kann keines der Opfer retten. Liegt es an ihm? Ist er der Killer? Hat der Killer es auf ihn abgesehen? Staatsanwältin Jana jedenfalls sitzt bald zwischen den Fronten, sie beherbergt einen Verbrecher, den ihre Kollegen suchen. Und dann bemerkt sie, dass sie auch ein persönliches Problem mit dem Serienkiller hat.. Stil, Machart, Meinung Der Thriller fing gleich brutal an und ist nichts für schwache Nerven. Nachdem ich die Charaktere einigermaßen zuordnen konnte hatte mich die Story und es war durchgängig spannend. Erst nach ein paar Seiten dämmerte mir, dass ich gerade mitten in eine Reihe geraten sein musste. Wieder einmal hatten mich Cover und Teaser überzeugt, ohne mich zu informieren dass ich gerade Band 3 einer Reihe in Händen hielt. Trotz des Quereinstiegs hatte ich die Sache mit den Charakteren bald raus. Mir wurde jedoch bewusst, dass die Ermittler alle eine Vorgeschichte hatten, die zwar angedeutet wurde, aber sicher gehaltvoller ist. Man kann diesen Band also auch als Quereinsteiger lesen, versteht viele Spannungen und Verbindungen wohl sicherlich wesentlich besser, wenn man bei 1 anfängt.. Die Schreibe war gut, die Abschnitte waren angenehm kurz und die Perspektivenwechsel machten Spannung und Story rund. Dieses Buch ist ganz nach meinem Geschmack, allerdings bin ich etwas zu schnell drauf gekommen, wer hinter den Morden steckt. Fazit Auch wenn ich leider als Quereinsteiger an diese Reihe rangegangen bin, fand ich die Geschichte gut. Emelie Scheff weiß, wie man Spannung erzeugt und den Leser unterhält. Er darf auch ein bisschen raten und am Ende erleben, wie sich die Geschichte schlüssig zusammenfügt. Ich vergebe 4 Sterne und werde mir die Autorin merken. Ob ich jetzt bei Band 1 anfange oder auf den 4. Band warte, weiß ich auch noch nicht.

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Vita

Emelie Schepp, geboren 1979, wuchs im schwedischen Motala auf. Sie arbeitete als Projektleiterin in der Werbung, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Nach einem preisgekrönten Theaterstück und zwei Drehbüchern verfasste sie ihren ersten Roman: Der zuerst nur im Selbstverlag erschienene Thriller »Nebelkind« wurde in Schweden ein Bestsellerphänomen und erscheint mittlerweile als Übersetzung in 30 Ländern; die Jana-Berzelius-Serie hat sich weltweit über eine Million Mal verkauft. 2016, 2017 und 2018 wurde Schepp mit dem renommierten CrimeTime Specsaver’s Reader’s Choice Award ausgezeichnet und damit bereits dreimal zur besten Spannungsautorin Schwedens gekürt.

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Zitate

»Rasant und spannend ist die Handlung, die Geschichte dahinter ausgefeilt und das Ende überraschend. Eine absolute Leseempfehlung!«

Carolin Silfang / Freizeit (26. September 2017)

»Wie bei 'Nebelkind' und 'Weißer Schlaf' […] ist auch hier Hochspannung garantiert.«

Frankfurter Stadtkurier (10. Oktober 2017)

»Engelsschuld zeichnet sich durch eine rasante filmische Erzählweise aus …«

MORDSHARZ Pressemitteilung (14. September 2017)

»Ein dunkler Thriller, der einen packt und nicht wieder loslässt.«

Neue Rundschau (25. Oktober 2017)

»Dramaturgisch gut gemacht, teilweise verblüffend […]. Herrliche Lektüre für verregnete Herbstabende.«

krimi-couch.de (29. Oktober 2017)

Weitere Bücher der Autorin