Taschenbuch
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Mithilfe ihrer liebenswert-verrückten Familie versucht Anna Walsh, ihr Leben nach einem schweren Schlag wieder in den Griff zu bekommen. Eine erschütternde Enthüllung, zwei Geburten und ein kleines Wunder später ist sie schon fast am Ziel.


Aus dem Englischen von Susanne Höbel
Originaltitel: Anybody Out There?
Originalverlag: Heyne HC
Taschenbuch, Broschur, 576 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-41054-1
Erschienen am  13. Mai 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Marian Keyes: Erdbeermond

Von: Amerdale

02.03.2015

Meine Schwägerin hat das Buch mal aussortiert und mir angeboten. Anders wäre ich wohl nie dazu gekommen es zu lesen. Was schade gewesen wäre. Erwartet hatte ich eine der üblichen modernen Liebesgeschichten, mit der chaotischen aber ach so liebenswerten und sympathischen Hauptfigur, der sich Dutzende meist alberner Hindernisse in den Weg stellen, die aber am Ende glücklich mit ihrem Traumprinz ist. Äh ja, nicht so ganz der Inhalt des Buches. Ich will gar nicht zuviel verraten, denn zumindest ich wurde von der Handlung erst sehr geschickt auf eine falsche Fährte gelockt und war dann über die Wahrheit sehr überrascht. Und diese Überraschung soll doch nicht verdorben werden. Aber ein sher berührendes Buch mit einer tollen Protagonistin. Anna ist mir zwar manchmal auch auf die Nerven gegangen, aber ihr Verhalten war für mich – zumindest als so nach und nach die Ursache dafür bekannt wurde – nachvollziehbar gewesen und auch sehr glaubwürdig rübergekommen. Das Buch hat eine nicht ganz einfache Thematik und ich fand den Umgang damit sehr gelungen. Gestört hat mich nur die Nebenhandlung um Rachel, Annas Schwester. Sie war mir zu abgedreht und albern, zu sehr bewusst auf Comdey getrimmt und hat einfach nicht zu dem restlichen Ton des Buches gepasst. Eine realistische Version wäre hier besser gewesen. Ich mein an sich ist die Grundidee gar nicht schlecht und in einem anderen Buch als Haupthandlung oder auch mit einer anderen Handlung, die atmosphärisch besser dazu passen würde, würde es sich sicher gut machen, aber hier hatte ich es als Fremdkörper empfunden. Und der deutsche Titel wird mir ein Rätsel bleiben, eine wörtliche oder auch nur sinngemäße Übersetzung des Originals hätte ich hier besser gefunden. Ach ja und das Cover hat auch keinen Bezug zur Handlung, aber das ist ja nichts ungewöhnliches. Doch wirklich eine tolle Entdeckung. Ich hatte bewusst vorher von der Autorin noch nie was gehört, oder, wahrscheinlicher, die Bücher immer einfach in die Liebesromane-Ecke abgeschoben, aber es hat mir sehr gut gefallen. Die anderen Bücher von Frau Keyes sind direkt mal auf die Wunschliste gewandert. Dabei ist mir dann auch aufgefallen, dass es da noch mehr Romane um Annas Familie zu geben scheint. Keine Ahnung, ob ich da vielleicht hätte andere zu erst lesen sollen, dann hätte möglicherweise auch Rachels Teil besser gepasst.

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Vita

Marian Keyes, 1963 in Limerick geboren, wuchs in Dublin auf und jobbte nach dem Abbruch ihres Jurastudiums einige Jahre in London, bevor sie mit ihrem Debütroman "Wassermelone" einen phänomenalen Erfolg landete. Alle folgenden Romane wurden zu internationalen Bestsellern. Zuletzt bei Heyne erschienen: "Mittelgroßes Superglück" sowie der Kolumnenband "Ich habe keine Macken ...".

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