Es

Roman

Taschenbuch
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Die Vorlage zum großen Kino-Event!

In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen.

Stephen Kings Meisterwerk über die Mysterien der Kindheit und den Horror des Erwachsenseins.

»Ein Meilenstein der amerikanischen Literatur.« Chicago Sun-Times


Originaltitel: It
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Broschur, 1.536 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-50403-5
Erschienen am  14. August 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Übersicht zu den Romanen von Stephen King

Leserstimmen

Das wohl größte Meisterwek von Stephen King

Von: Jill von Letterheart

14.08.2018

Der Hang zum Detail Wer schon mal zu einem King Buch gegriffen hat weiß genau, dass dieser Autor sich gerne in Details verliert und Ausschweifungen an der Tagesordnung stehen. Das trifft durchaus nicht jedermanns Geschmack, doch gerade seine Fans wissen dies meistens sehr zu schätzen. Denn es sind keine unnötigen Details, es sind die Ausschmückungen, die die Geschichten rund werden lassen und dafür sorgen, dass sie einem noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben. Und so sind es nicht nur die einzelnen Szenen, die für gewöhnlich wohl eher kurz gehalten werden, sich hier jedoch über mehrere Seiten ziehen, sondern vor allem die Charaktere, die eine unglaubliche Ausarbeitung genossen haben. Das Setting switcht zwischen den 50er und 80er Jahren – denn die Protagonisten lernen das Grauen von Derry in ihrer Kindheit kennen und kehren 28 Jahre nach ihren traumatischen Erlebnissen zurück. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und bekommt seine ganz eigenen Auftritte, die die unterschiedlichen Charakterzüge nur noch mehr hervorheben. Die Kinder bilden ein unglaublich starkes Team, auch wenn an keinem die Erlebnisse spurlos vorbeigezogen wären. Doch nicht nur die Kinder stehen im Mittelpunkt, sondern auch ihre Mitmenschen und Widersacher. Es wird einfach eine ganze Welt aufgebaut, die man sich ohne das Buch gelesen zu haben nicht vorstellen kann. Ich selbst hätte es nicht für möglich gehalten, dass mir eine Geschichte, die ich über einen so langen Zeitraum lese, so lebhaft im Kopf bleiben könnte. Doch genau darin liegt die Kunst von Stephen King – Werke zu erschaffen, die einem nicht nur den Moment des Lesens selbst versüßen, sondern einen das Leben lang begleiten. Der Schrecken, der im Kopf bleibt Die meisten erwarten bei Es sicherlich Horror von der ersten bis zu letzten Seite – was nebenbei eine wirklich lange Spanne bei über 1500 Seiten ist. Doch wie schon erwähnt, sind es einfach die einzelnen Szenen, die für diese Länge sorgen und das sind eben nicht durchgehend Situationen, in denen man kreischend vor Pennywise flüchtet. Auch, wenn diese durchaus mehr als nur erschreckend sind. Es ist nicht nur die Gestalt des berüchtigten Clowns, der Schrecken verbreitet, es sind die Gestalten, die dem jeweiligen opfer die größten Ängste bereitet. Doch der tiefe Kern dieser Geschichte liegt, zumindest meiner Auffassung nach, wie in den meisten King Büchern viel mehr im Alltag. Es sind die Ängste, die uns jeden Tag begleiten, von der Kindheit an bis ins hohe Alter, auch wenn sie sich immer mal wandeln mögen. So wird auch hier wieder kein Blatt vor den Mund genommen, unabhängig von der Zeit, in der King seine Geschichten spielen lässt, fühlt man sich immer ein wenig zurückversetzt. In der Zeit, aber vor allem in unserer Entwicklung. Häusliche Gewalt, Sexismus, Homophobie und vor allem Rassismus gehören zur Tagesordnung und werden in einem Ausmaß und einem Sprachstil wiedergegeben bei dem einem einfach alles zu Berge steht. Gerade hierfür darf man auf keinen Fall zart besaitet sein, in keinem seiner Romane. Auch, wenn der Begriff selbst auch nicht so ganz politisch korrekt ist, habe ich immer das Gefühl, dass in dem Amerika, das King wiedergibt hauptsächlich von „Rednecks“ bevölkert ist. Natürlich ist es eine Anspielung auf das gesellschaftliche Gefüge, nur ist es eben nicht immer als Moral aufgebaut, sondern oftmals einfach als Tatsache. Das ist durchaus etwas, das an einem zehren kann und auch ich muss oftmals beim Lesen eine Pause einlegen, weil ich diesen ständigen Umgang unter den Charakteren nicht ertragen kann. FAZIT Was bleibt noch groß zu sagen? Auch mit Es hat Stephen King einfach nur ein Meisterwerk geschaffen. Dieses Buch zählt berechtigter Weise zu seinen bekanntesten und auch besten. Im Nachhinein bin ich gar nicht mehr so erstaunt darüber, dass ich so viel Zeit mit diesem Buch verbracht habe, vielleicht brauchte ich an dieser Stelle einfach die benötigte Zeit, um all das Gelesene verarbeiten und auch wertschätzen zu können. Denn auch, wenn es sich hierbei durchaus schon fast um eine Lebensaufgabe handelt, würde ich jedem diese Geschichte empfehlen, man muss sie einfach selbst gelesen haben.

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ES - Damals und heute...

Von: J's Book Sight

21.05.2018

Meine Lesermeinung zu Stephen King's 'ES' Zunächst möchte ich erwähnen, dass ich 'ES' bereits vor über 20 Jahren schon einmal gelesen hatte. Mein Eindruck von damals ist natürlich mittlerweile sehr verblasst. Ich kann mich nur sehr undeutlich an Details, an die Geschichte und an Figuren erinnern. Was aber natürlich unvergessen blieb ist Pennywise, der Clown, der vielen Lesern bereits über Jahrzehnte schlaflose Nächte bereitet hat. Wie erwähnt, die Erinnerung an das Buch war dunkel, kaum zu greifen. Deutlich blieb jedoch im Hinterkopf, wie gut mir die Story damals gefallen hatte (man bedenke, ich war erst so 14-16 Jahre alt). Ich hatte viel Blut und gruselige Szenen im Kopf, die allerdings weit hinter einer dicken Nebelwand verborgen lag. Jedoch eine Gewissheit blieb über all diese Jahre: Das war ein richtig geiles Buch und ich habe nächtelang gelesen und konnte es nicht zur Seite legen. Heute: Zeit, die Erinnerungen wieder aufzufrischen. Die Geschichte ist in zwei Zeitformen verfasst: Heute und damals. Der Autor berichtet im Wechsel über verschiedene Freunde und deren furchtbare Erlebnisse im Sommer 1958. Der Roman ist im "normalen", von Stephen King wohlbekanntem Schreibstil verfasst und wer bereits etwas von ihm kennt weiß sehr gut, dass er gerne abschweift. Das muss nicht negativ sein, er erzählt seine Geschichten eben gerne weitläufig mit viel Hintergrund, Details und Nebenwissen das es dem Leser ermöglicht, sehr tief in die Charaktere und die gesamte Geschichte einzutauchen. Leider muss ich hier gestehen, dass mir persönlich das mittlerweile zuviel "um den heißen Brei" reden ist. Ja, ich mag King immer noch, heute wie auch damals. Allerdings kam ich mit dem Buch nicht mehr so recht in Fahrt, wurde nicht sonderlich warm damit. Das mag vielleicht daran liegen, dass ich es schon einmal gelesen hatte, dass nach und nach das eine oder andere wieder in Erinnerung kam - Erinnerungen an das erste mal, als ich diesen dicken Wälzer verschlungen und jedes einzelne Wort mit Spannung aufgesaugt hatte. Ich empfand es etwas schade, für mich persönlich, denn ich hatte mich wirklich auf das re-readen von 'ES' gefreut, wollte es nochmal erleben wie damals. Die Lesefreude kam aber nicht mehr so auf. Alles in allem ist es eine wunderbar gruselige Geschichte, die etwas ausschweift - in King Manier. Manche lieben es, andere hassen es. Ich liebte es damals, heute ist es ein klein wenig anders, was aber vermutlich nur daran liegt, dass ich es bereits gelesen hatte. Ja, ich mag die Geschichte immer noch. Ich bin mir jedoch nicht ganz sicher, ob ich es um ein vielfaches besser gefunden hätte, wenn ich es jetzt zum ersten mal gelesen hätte. Das ist auch der Grund, warum meine Meinung etwas verspätet eintrifft: Ich musste mir erst einmal selbst klar werden, was mir dieses differenzierte Gefühl im Vergleich zu damals bereitet. Beim first-read hätte ich, wenn ich mich richtig erinnere, 7 von 5 Sternen vergeben 😂 Heute sind es 4 von 5 - als wirklich lesenswert, aber für mich (heute) leider nicht mehr die perfekte Unterhaltung. :-)

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Vita

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.

Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

www.stephenking.com

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