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Falschaussage

Eine wahre Geschichte

(8)
Taschenbuch
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»Ein Buch, das im Genre True Crime in der obersten Liga spielt.« (Hannes Hintermeier, FAZ) Die vielfach ausgezeichneten Journalisten T. Christian Miller und Ken Armstrong erzählen die wahre Geschichte der 18jährigen Marie, die, als sie bei der Polizei ihre brutale Vergewaltigung anzeigt, nicht als Opfer, sondern als Verdächtige behandelt wird. Die Beamten bezichtigen sie der Falschaussage und statt den Täter zu suchen, wird Marie selbst vor Gericht gebracht. Mehr als zwei Jahre später kommen zwei couragierte Kriminalbeamtinnen, die eine Verbindung zu weiteren Vergewaltigungsfällen herstellen, einem brutalen Serientäter auf die Spur und bringen am Ende die schockierende Wahrheit ans Licht.

Basierend auf Ermittlungsakten und Interviews mit den wichtigsten Beteiligten, ist »Falschaussage« eine unglaubliche Geschichte über Lügen, Zweifel und den unbeirrbaren Kampf um Gerechtigkeit, die schonungslos offenlegt, wie bis heute mit sexueller Gewalt umgegangen wird – und dass viel zu oft immer noch die Opfer an den Pranger gestellt werden und nicht die Täter.

»Ein Buch, das im Genre True Crime in der obersten Liga spielt.«

Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung (02. Juli 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Henning Dedekind
Originaltitel: A FALSE REPORT A True Story of Rape in America
Originalverlag: Crown Publishing
Taschenbuch, Klappenbroschur, 352 Seiten, 12,5 x 18,7 cm, 3 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-442-71625-8
Erschienen am  11. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine erschütternde Geschichte über einen wahren Kriminalfall

Von: Virginie Storm

05.02.2020

Die 18jährige Marie wird vergewaltigt. Sie bringt den Fall zu Anzeige. Ihre Pflegemutter und die Polizei glauben ihr nicht. Marie widerruft und wird nun selbst der Falschaussage angeklagt. Doch der Täter macht unbehelligt weiter. Nach einigen Jahren findet eine Polizistin zufällig Parallelen zu anderen Fällen. Die Autoren berichten von Maries Leben, ihren Erfahrungen in verschiedenen Pflegefamilien und die Reaktionen des Umfeldes auf ihre Anzeige. Sie nennen Zahlen zu Vergewaltigungen und Falschaussagen und beschreiben die Gesetzeslage und die Recherchen der Polizei. Besonders interessant fand ich dabei die polizeiliche Arbeit und der Austausch zwischen den Bundesstaaten sowie die Erfahrungen der Polizistinnen in einer Männerdomäne. Wir lernen weitere Frauen kennen, die Opfer geworden sind, und den Täter, seine Vorgeschichte, seine Motive, seine Gedanken. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Ich war erstaunt, zu erfahren, wie aufwändig einerseits die Polizeiarbeit war, andererseits aber nur der Zufall half, einen Täter zu schnappen. Die Reaktionen der Opfer können ganz unterschiedlich sein. Eine Frau, die emotionslos von ihrer Vergewaltigung berichtet, muss nicht unbedingt lügen. Durch das Trauma entstehen Lücken und die Ereignisse werden nicht chronologisch erinnert. Die Journalisten T. Christian Miller und Ken Armstrong haben für ihren Artikel “An Unbelievable Story of Rape” den Pulitzerpreis erhalten. Ihr Buch war die Grundlage für die Netflix-Miniserie “Unbelievable” mit Tony Collette. Ein spannendes Buch, das Einblick in die Psyche der Opfer und dem Täter sowie in die Polizeiarbeit gibt.

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Sehr gutes Werk aus dem Bereich "True-Crime"

Von: Book_seduction

21.10.2019

Das Buch basiert auf verschiedenen Interviews, welche die beiden Journalisten mit den verschiedenen Involvierten um den Fall zu dem Serien-Vergewaltiger „Marc O’Leary“ geführt haben. -Mögliche Triggerwarnung an Überlebende/Opfer sexueller Gewalt.- Im Fokus steht der Fall um Vergewaltigungsopfer Marie, welche einer Falschaussage beschuldigt wird, nachdem sie Anzeige gegen ihren Peiniger erstattet – Die ermittelnden Polizisten, als auch einige nähere Angehörige, glauben dass Marie ihre Vergewaltigung geträumt oder gar erfunden hat. Im Verlauf des Buches erfährt man einiges über Marie, ihr Leben, aber auch die Angriffe auf die anderen Überlebenden werden mit eingebaut. Die beiden Journalisten fügen auch Fakten über die Ermittlungsarbeit der Polizei in den vereinigten Staaten hinzu. Gegen Ende wird noch ein geschichtlicher Umriss gemacht, wie mit dem Delikt der Vergewaltigung in der Vergangenheit umgegangen wurde und wie es bis heute immer noch Einfluss auf die Gesetzgebund und die Urteilsfindung ausübt, diesen Teil fand ich besonders erschreckend, vor allem, wie lange sich so etwas in der vermeintlich modernen Gesellschaft noch halten kann. Ich muss ehrlich sagen, ich hab relativ viele Bewertungen zu diesem Buch gelesen, bevor ich damit angefangen habe und habe mich deswegen auf eine eher „trockenere“ Lektüre, eingestellt, dem war aber im großen und ganzen gar nicht so, für mein Empfinden. Die einzige Kritik die ich üben muss, was für meinen Geschmack einfach zu viel war: die Autoren haben jedem Ermittler im Schnitt noch ungefähr eine bis mehrere Seiten eingeräumt um etwas aus derer Biografie einzubauen. Das hat mich persönlich ein wenig aus dem Lesefluss geworfen und ich habe diese Passagen teilweise nur noch schnell überflogen, weil es für mich nicht wirklich Mehrwert hatte. Es war mir schlichtweg „egal“ wie die einzelnen Ermittler etc. zu ihrem Job gekommen sind oder auf welcher Schule usw. sie waren. Aber ich kann es auch verstehen, dass die beiden Journalisten damit den einzelnen Interviewten ihren Respekt zollen wollten und diese Informationen nicht einfach unter den Tisch fallen ließen.. Aber von dieser „Kleinigkeit“ ließ ich mich nicht beirren, dass Buch ist ein wirklich sehr gutes Werk für das Genre "True-Crime" und ich kann es wirklich nur empfehlen. Es versinnbildlicht nochmal die erschreckenden Zustände und die Vorurteile, mit denen sexuell missbrauchte Frauen immer noch zu kämpfen haben. Es ist ein Thema, welches heute immer noch genauso aktuell ist wie vor 100 Jahren und hier ist definitiv noch sehr viel Entwicklung und Verbesserung notwendig. Das Buch bekommt 4 von 5 Sterne von mir.

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Vita

T. Christian Miller war Reporter bei der Los Angeles Times für den Bereich Politik und Krisengebiete. Heute ist er Senior Reporter bei der unabhängigen Nachrichtenplattform ProPublica. Miller unterrichtet Online Journalismus an der University of California, Berkeley, und war Knight Fellow an der Stanford University.

Ken Armstrong hat als Journalist für das Marshall Project und die Chicago Tribune gearbeitet, seit 2017 ist Senior Reporter bei ProPublica. Armstrong war McGraw Professor of Writing an der Princeton University und Niemann Fellow an der Harvard University.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»'Falschaussage' ist ein spannendes Lehrstück über moderne Polizeiarbeit.«

Münchner Merkur (13. April 2019)

»Eine überaus fesselnde True-Crime-Geschichte.«

O, The Oprah Magazine

»Hochspannend, mit einem Twist, der John Grisham alle Ehre machen würde.«

New York Times Book Review

»Ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit!«

Seattle Times

»Eine herzzerreißende Geschichte.«

Chicago Tribune

»Eine True-Crime-Story mit Gänsehautfaktor und zugleich eine harsche Kritik an einem maroden Rechtssystem.«

The National Book Review