Fee

Schwestern bleiben wir immer

Ab 14 Jahren
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Taschenbuch
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Wenn ich Fee mit einem einzigen Wort beschreiben müsste, würde ich das Wort "Licht" wählen ...

Claire und ihr Freund Jost unternehmen eine Motorradreise nach Schottland. Am Lake of Menteith haben sie ein kleines Blockhaus gemietet. Dort genießen sie die Zweisamkeit und die Schönheit der schottischen Landschaft. Erst hier, weit weg von zu Hause, findet Claire zu einer Verarbeitung des Tods ihrer Schwester Fee, die vor kurzem, im Alter von 19 Jahren, gestorben ist.

Ab ihrem vierten Lebensjahr wurde Fee zunehmend aggressiv. Ärzte stellten die Diagnose, dass sie an MPS (Mukopolysaccharidose) erkrankt war, einer seinerzeit noch weitgehend unerforschten und unheilbaren Stoffwechselkrankheit. Fee verlor ihre Sprache, ihre Bewegungsfähigkeit, sie musste gefüttert und rundum versorgt werden. Doch die Familie fand die Kraft, die Tochter zu Hause selbst zu versorgen und trotz der schwindenden Kommunikationsmöglichkeiten den emotionalen Kontakt zu ihr zu halten.

Alle waren darauf vorbereitet, Fee zu verlieren, nur Claire nicht. Sie verübelt ihrer Mutter, dass diese irgendwann bereit war, ihre Tochter loszulassen. Nun hat die Mutter Claire ihre Tagebücher auf die Reise mitgegeben, aus denen sie Fees Entwicklung noch einmal ganz anders als in ihrer eigenen Erinnerung Revue passieren lässt. Daraus entsteht allmählich, wie ein Mosaik, Fees Geschichte.

Dieses Buch ist die Geschichte einer Ferienreise, einer ersten Liebe und eines Abschieds. Trotz des ernsten Themas zeichnet es sich durch eine bemerkenswerte Leichtigkeit aus.

"Beste Lektüre für Jung und Alt."

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Originalverlag: C. Bertelsmann Jugendbuch Verlag
Taschenbuch, Broschur, 192 Seiten, 12,5 x 18,3 cm
ISBN: 978-3-570-30010-7
Erschienen am  01. April 2002
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Viva Rubia

Von: Viva Rubia

28.09.2018

Ich habe eine sehr persönliche, private Bindung zu dieser Geschichte und ich fühlte Fee auf jeder Seite. Sah sie vor mir, sie geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Die Story ist unglaublich traurig aber dennoch so ungemein schön. Monika Feth schreibt wunderbar; bildhaft, berührend und doch nicht langweilig sondern packend. Man versinkt in den Protagonisten, der Geschichte. Für Fee hatte das Licht und der Himmel eine besondere Bedeutung. Seit diesem Buch schaue ich sehr oft in den Himmel, beobachte die Wolken, deute ihre Formen, geniesse die Sonne mit geschlossenen Augen, atme die Luft und fühle, wie lebendig ich bin. Und wie dankbar ich für diesen Körper sein sollte, der gesund ist. Weil eben nicht jeder dieses Glück hat...

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Vita

Monika Feth wurde 1951 in Hagen geboren, arbeitete nach ihrem literaturwissenschaftlichen Studium zunächst als Journalistin und begann dann, Bücher zu verfassen. Heute lebt sie in der Nähe von Köln, wo sie vielfach ausgezeichnete Bücher für Leser aller Altersgruppen schreibt.
Der sensationelle Erfolg der "Erdbeerpflücker"-Thriller machte sie weit über die Grenzen des Jugendbuchs hinaus bekannt. Ihre Bücher wurden in mehr als 24 Sprachen übersetzt.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

"Nach der Lektüre wird man einen behinderten Menschen nie mehr wie einen unmündigen behandeln."

Der Tagesspiegel

"Ein trauriges und bewegendes Buch."

Ostsee-Zeitung (22. August 2013)

"Eine einfühlsame, psychologische interessante Erzählung, die mit Rückblenden arbeitet und mit vielen schönen Sprachbildern."

Empfehlungsliste "Die Silberne Feder" 2001

"Monika Feth hat nach mehreren Kinderbüchern ein ungewöhnliches Jugendbuch geschrieben, das einfühlsam und sehr differenziert das Leben und Sterben thematisiert."

Die Rheinpfalz