VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Flammendes Erwachen Falling Kingdoms 1
Roman

Die Falling-Kingdoms-Reihe (1)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 14,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48339-6

Erschienen:  21.12.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Reihen

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Service

  • Biblio

Das Reich des Westens steht vor einer dunklen Zeitenwende. Drei Königreiche ringen um die Macht, drei Königshäuser kämpfen ums Überleben. Die junge Cleiona von Bellos muss sich auf die gefahrvolle Reise durch eine untergehende Welt begeben, wenn sie die alte Magie der Elemente wiedererwecken und dadurch ihr Königreich retten will. Denn zwei Heere ziehen gegen ihr Haus in den Krieg. Unter den Angreifern sind Jonas, der aufbrausende junge Berater des Königs von Paelsia, und Magnus, der kühle Thronfolger von Limeros. Die Schicksale der drei jungen Menschen sind untrennbar miteinander verbunden, und inmitten von blutigen Schlachten und höfischen Intrigen müssen sie bald erkennen, dass das Herz tödlicher sein kann als das Schwert.

»Perfektes Lesefutter für Fans von "Game of Thrones".«

tor.com

Die Falling-Kingdoms-Reihe

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Morgan Rhodes (Autor)

Morgan Rhodes ist das Pseudonym einer beliebten Urban-Fantasy-Autorin. Mit ihrer High-Fantasy-Reihe »Falling Kingdoms« ist ihr auf Anhieb ein großer Erfolg gelungen. Momentan schreibt sie an weiteren Bänden der Serie. Morgan Rhodes lebt in Ontario, Kanada.

www.fallingkingdoms.com

»Perfektes Lesefutter für Fans von "Game of Thrones".«

tor.com

»Herzen werden entflammt, das Blut fließt, und Königreiche ziehen gegeneinander in die Schlacht.«

Kirkus Reviews

»Eine mitreißende Fantasy-Saga.«

Publishers Weekly

Aus dem Amerikanischen von Christine Strüh, Anna Julia Strüh
Originaltitel: Falling Kingdoms
Originalverlag: Razorbill Books, 2012

Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48339-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  21.12.2015

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Solides Fundament für die weiteren Bände

Von: Sarah von Books on Fire Datum: 01.11.2018

www.booksonfire.de/

Ursprünglich veröffentlicht auf Books on Fire
https://www.booksonfire.de/2018/11/falling-kingdoms-flammendes-erwachen.html

Zitat
"Lügen können die harte Wahrheit weniger schmerzhaft machen. Aber ich glaube, dass Schmerzen für Wachstum und Entwicklung unabdingbar sind." - Kapitel 16, Seite 209.

Meine Meinung
Wenn man sich die letzten Jahre in der englischsprachigen Buchcommunity umgesehen und dabei den Fokus auf Fantasy gelegt hat, kam man an der "Falling Kingdoms"-Reihe von Morgan Rhodes eigentlich gar nicht vorbei. Als ich dann erfuhr, dass die Reihe - wenn auch leider nur im Taschenbuchformat und mit anderen Covern - auch auf Deutsch erscheinen würde, wusste ich, dass es endlich Zeit wird sie zu lesen.

Vorweg muss man sagen, dass man von Anfang an merkt, dass "Flammendes Erwachen" der erste Band einer längeren Reihe ist. Bevor etwas passiert, bekommen wir erstmal einen Einblick in die vier Hauptperspektiven des Buches: Prinz Magnus und Prinzessin Lucia aus dem nördlichen Limeros, Prinzessin Cleiona - gerne kurz nur Cleo genannt - aus dem südlichen Auranos, Weinhändlersohn Jonas aus dem dazwischenliegenden Paelsia und Alexius für die Wächter. Vier Perspektiven sind nicht ohne und trotz des übersichtlichen Glossars zu Beginn, wer wohin gehört und welche Position bekleidet, hatte ich doch erst so ab Seite 130 endgültig einen Überblick, wer wie wo und mit wem, welcher Meinung ist.

"Flammendes Erwachen" ist ein erster Band, der wenig auf direkte Action und viel Spektakel setzt, sondern versucht mit vielen Dialogen den Leser in die Welt einzuführen. Nach und nach erfährt man mehr über Kultur und Religion sowie politische Verhältnisse. Wer auf Schlachten und Kämpfe steht, kommt in diesem Band etwas kurz, für mich, die Politik und Intrigen liebt, war es hingegen sehr schön, so die Welt kennenzulernen.

Leider Gottes bedient sich auch "Flammendes Erwachen" einigen Tropes, die viel zu oft vorkommen in Büchern, wie auch Serien und Filmen. Tropes sind an sich nichts schlechtes, aber sie müssen gut gemacht sein. Hier fühlte es sich vor allem bei Cleos Teil oftmals eher nach einer Seifenoper an. Allerdings habe ich Hoffnungen für sie in den nächsten Teilen.

Man sollte definitiv nicht den Fehler machen zu denken, dass es sich bei "Falling Kingdoms" um Jugendfantasy handelt. Ja, die meisten Protagonisten sind noch sehr jung, aber die Themen gehen eher in ähnliche Richtungen wie bei "Game of Thrones", mit dem die Reihe auch verglichen wird. Ich kann das verstehen, da es sicherlich einige Parallelen gibt, aber an sich ist "Falling Kingdoms" kein "Game of Thrones"-Abklatsch sondern eine eigenständige Reihe mit eigener Mythologie. Auch in puncto Brutalität ist das Buch nichts für Feinfühlige.

Was mir sehr gut gefiel ist, dass kein Charakter schwarz oder weiß ist, sondern ein Spektrum an Grautönen. Keiner ist perfekt und jeder hat seine guten wie auch schlechten Seiten. Dadurch fühlten sich die Charaktere wie echte Menschen an und man spürte, wie sie sich weiterentwickelten.

Der Schreibstil von Morgan Rhodes gefällt mir sehr gut. Wie bereits erwähnt, ist dieser sehr dialoglastig, was ich persönlich aber bevorzuge. Für mich gibt es nichts schlimmeres als lange Beschreibungen. Ich möchte die Charaktere miteinander reden sehen und dadurch ihre Geschichten, ihre Charakterzüge und Ansichten kennenlernen. Und genau das bekam ich hier geliefert.

Fazit
"Flammendes Erwachen" baut ein solides Fundament für die folgenden fünf Bände der "Falling Kingdoms"-Reihe. Der Vergleich mit "Game of Thrones" ist an einigen Stellen sicherlich berechtigt, aber nicht durchgehend. Es gibt im ersten Band noch die ein oder andere Schwäche, allerdings sind diese nicht gravierend. Ich kann den nächsten Band kaum erwarten.

"Game of Thrones" light

Von: booksnstories Datum: 17.07.2016

booksnstories.wordpress.com

Heute berichte ich ein wenig von meinen Leseeindrücken zu "Falling Kingdoms: Flammendes Erwachen" von Morgan Rhodes. Dabei handelt es sich um den Ende letztes Jahres veröffentlichten Auftakt einer bisher sechsteiligen Reihe, dessen beide Fortsetzungen bereits im Januar und Februar erschienen. Ist man also für die Geschichte "entflammt", kann man die Hälfte bequem in einem Rutsch durchlesen, ohne lästiges Warten. Vielen Dank dafür an den Verlag, denn als Fantasy-Fan ist man ja Kummer gewohnt und muss oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Die "Game of Thrones"-Jünger unter uns können ein Lied davon singen, auch wenns hier nicht am Verlag, sondern am Autoren selbst liegt. Und wo wir gerade beim Thema "Game of Thrones" sind: Man geizt bei dem Bewerben von "Falling Kingdoms" nicht mit dem Vergleich zu Martins Fantasy-Epos. Zugegeben keine neue Idee und dieser Vergleich wird genauso inflatinär gebraucht, wie einst Tolkiens "Herr der Ringe" und "Der Hobbit"- wir Mittelerde-Fans freuen uns übrigens seit dem aufkommenden Hype im Jahre 2011 ein Loch in den Bauch, dass dieser Quatsch endlich ein Ende hat und nun auch mal ein anderes Fantasy-Meisterwerk den Buchrücken hinhalten darf. Warum der Vergleich mit "Game of Thrones" im Falle von "Falling Kingdoms: Flammendes Erwachen" aber ausnahmsweise einmal angebracht ist, erfahrt ihr in der folgenden Rezension. Eine Warnung vorweg: Lest sie bitte mit dem gleichen Augenzwinkern mit der ich sie auch geschrieben habe ;)

Klappentext:
"Perfektes Lesefutter für Fans von >Game of Thrones<." tor.com

"Das Reich des Westens steht vor einer dunklen Zeitenwende. Drei Königreiche ringen um die Macht, drei Königshäuser kämpfen ums Überleben. Die junge Cleiona von Bellos muss sich auf die gefahrvolle Reise durch eine untergehende Welt begeben, wenn sie die alte Magie der Elemente wiedererwecken und dadurch ihr Königreich retten will. Denn zwei Heere ziehen gegen ihr Haus in den Krieg. Unter den Angreifern sind Jonas, der aufbrausende junge Berater des Königs von Paelsia, und Magnus, der kühle Thronfolger von Limeros. Die Schicksale der drei jungen Menschen sind untrennbar miteinander verbunden, und inmitten von blutigen Schlachten und höfischen Intrigen müssen sie bald erkennen, dass das Herz tödlicher sein kann als das Schwert."


Ich möchte direkt zu Beginn klarstellen: Es wäre falsch zu erwarten, dass "Falling Kingdoms" an die Komplexität von "Game of Thrones" heranreicht. Statt sieben Haupthäusern und einer schier unüberschaubaren Anzahl von Charakeren in Gestalt von Rittern, Helden und Halunken hat man hier nahezu entspannende 3 Königshäuser mit knapp zwei Dutzend für die Handlung relevanten Charakteren. Da lacht der "Game of Thrones"-Jünger drüber, ich persönlich kann aber nur sagen: Ja, gute Fantasy kann auch so funktionieren. Man braucht keine 20-seitigen Namensglossen und Stammbäume, die bis zur Erschaffung der Welt zurückreichen! Wie beim großen Vorbild geht es um die Vorherrschaft über den Kontinent (aka das Reich des Westens, this rings a bell, huh? *Westeros* hust hust) und im Fokus steht ebenfalls die junge Generation, die sich mit den schwelenden Konflikten der Eltern bzw. der vorangegangenen Generationen auseinanderzusetzen hat. Magie und Religion spielen eine wichtige Rolle, die Grenzen dazwischen verschwimmen ähnlich wie beim "Lord of Light" oder den "Old Gods" und bieten politischen Zündstoff. Man könnte jetzt detalliert noch weitere inhaltliche Parallelen ziehen, aber ihr sollt ja selbst auch noch ein wenig Lesefreude haben, daher belasse ich es erst einmal dabei. Nun kann man vielleicht einwenden, dass es sich bei den genannten Beispielen ohnehin um klassische Elemente des Fantasy-Genres handelt, ich bin jedoch trotzdem der Meinung, dass der Vergleich zwischen "Falling Kingdoms" und "Game of Thrones" bei weitem näher liegt, als bei anderen Fantasy-Titeln, die ebenfalls mit Martins Epos in Verbindung gebracht und beworben werden.

Vergleicht man den Schreibstil ist auch hier Martin natürlich komplexer - und manchmal auch anstrengender. Ich habe mich vor kurzem dazu durchgerungen, bei "A Feast for Crows" noch einmal anzusetzen und es nach 5 Minuten wieder gelassen, da ich derzeit einfach nicht damit zurecht komme. "Falling Kingdoms" war mir angenehmer zu lesen. Die Beschreibung der Orte hält sich gut die Waage mit den Dialogen und den Einsichten in die einzelnen Charaktere. Die Kapitel befassen sich abwechselnd mit den jeweiligen Geschehnissen in einem der drei Reiche, stellvertretend für jedes Königreich folgt der Leser einem der drei Protagonisten.

Und auch hier fällt positiv auf: Wie bei Martin haben männliche und weibliche Charaktere gleichermaßen Raum zu Entfaltung. Während Prinzessin Cleiona ein wenig Sansa-esk und naiv daherkommt, finden wir in Lucia eine starke Persönlichkeit mit noch unentdeckten Fähigkeiten, die den Charakter im Verlauf der Reihe sicherlich noch sehr spannend machen werden. Jon, Verzeihung Jonas, ein Handwerkerbursche, findet sich unvermittelt und fast unfreiwillig in jenen Kreisen wieder, die gegen den Status Quo aufbegehren. Und dann ist da noch Prinz Magnus, der an seiner vermeintlichen Schwester mehr Gefallen findet, als gut für beide ist - klingt auch vertraut, irgendwie.

Ihr merkt schon, ihr seid mit mir an einen kleinen Fan von "Falling Kingdoms" geraten. Nicht nur, dass der Vergleich mit dem großen Vorbild endlich einmal angemessen ist und es sich bei dem Roman tatsächlich um ein "Game of Thrones" in der Light-Variante handelt, auch die Handlung und die aufgebauten Konflikte versprechen angemessene Spannung über den Auftakt hinweg. Die Charaktere sind authentisch und haben großes Potenzial. Und der Auftakt hält noch zahleiche andere Dinge bereit, von denen ich leider nicht berichten kann, ohne zu viel vorweg zu nehmen. Ich kann nur eine klare Leseempfehlung für jeden aussprechen, der Gefallen an der Martin'schen Auslegung des Fantasy-Genres findet. Ich werde definitiv weiterlesen.

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors