Flavia de Luce 10 - Todeskuss mit Zuckerguss

Roman

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Ein Mord in aller Tortenstille ... Und der zehnte Fall für die bezaubernde Hobbydetektivin Flavia de Luce!

Die zwölfjährige Chemikerin und Spürnase Flavia de Luce hat gemeinsam mit Dogger, dem treuen Diener der Familie, ein Detektivbüro gegründet. Doch rechnen die beiden nicht damit, dass ihr erster Fall ausgerechnet auf der Hochzeit von Flavias Schwester Feely auf sie wartet. Nach einer turbulenten Zeremonie mit einem vermissten Trauzeugen soll das Anschneiden der riesigen, wunderschön verzierten Torte einer der Höhepunkte der Feier werden. Doch kaum hat die Braut das Messer angesetzt, erklingt ein markerschütternder Schrei – denn aus dem ersten Tortenstück ragt ein abgetrennter Finger …

Die »Flavia de Luce«-Reihe:

Band 1: Mord im Gurkenbeet
Band 2: Mord ist kein Kinderspiel
Band 3: Halunken, Tod und Teufel
Band 4: Vorhang auf für eine Leiche
Band 5: Schlussakkord für einen Mord
Band 6: Tote Vögel singen nicht
Band 7: Eine Leiche wirbelt Staub auf
Band 8: Mord ist nicht das letzte Wort
Band 9: Der Tod sitzt mit im Boot
Band 10: Todeskuss mit Zuckerguss

Außerdem als E-Book erhältlich:
Das Geheimnis des kupferroten Toten (»Flavia de Luce«-Short-Story)

Alle Bände sind auch einzeln lesbar.


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Katharina Orgaß, Gerald Jung
Originaltitel: The Golden Tresses of the Dead
Originalverlag: Delacorte Press, New York 2019
Taschenbuch, Broschur, ca. 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0081-9
Erscheint am 21. September 2020

Leserstimmen

Unterhaltsame und kurzweilige Krimikost

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de

28.10.2019

Auch sein zehntes Flavia de Luce-Abenteuer „Flavia de Luce 10 - Todeskuss mit Zuckerguss“ erzählt Alan Bradley wieder mit viel schrägem Humor. Im Mittelpunkt steht natürlich erneut das etwas altkluge, aber sehr liebenswerte Mädchen Flavia, das mittlerweile zur Hausherrin auf dem Familieanwesen geworden ist. Zusammen mit ihrem väterlichen Freund Arthur betreibt sie mittlerweile die Detektei Arthur W. Dogger & Partner - Diskrete Ermittlungen". Die beiden müssen ihren ganzen Grips einsetzen, um ihre gleich zwei ersten Aufträge zu lösen. Einen kleinen Seitenhieb gibt es vom Autor noch gegen betrügerische Händler, die mit natürlichen Heilmitteln Geld machen wollen. So ist auch der zehnte Flavia-Fall „Todeskuss mit Zuckerguss“ wieder unterhaltsame und kurzweilige Krimikost, angesiedelt im beschaulichen England der 50er Jahre.

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Eine sehr gut gelungene Fortsetzung der „Flavia de Luce“-Reihe!

Von: khira.liest

23.10.2019

Flavia de Luce ist ein mittlerweile 12-jähriges Mädchen, das im England der 50er Jahre auf einem Landgut lebt und dort auch schon manch einen Kriminalfall lösen konnte. Denn Flavia ist überaus intelligent, pfiffig und eine Koryphäe auf dem Gebiet der Chemie. Die Ereignisse überschlagen sich, als ihre Schwester Ophelia beim Anschneiden ihrer Hochzeitstorte einen abgetrennten Finger darin findet. Außerdem gibt ein Auftrag für Flavias neu gegründetes Detektivbüro Rätsel auf... Die „Flavia de Luce“-Bücher stechen für mich total zwischen anderen Büchern hervor. Nicht nur wegen der tollen Covergestaltung, sondern vor allem wegen des einzigartigen Schreibstils. Flavias Gedanken sind besserwisserisch und teilweise überheblich, oft sind sie sogar richtig fies. Ich weiß, dass einige Flavia deshalb sehr unsympathisch finden und deswegen auch mit der ganzen Buchreihe wenig anfangen können. Aber ich liebe es! Hinter ihren Gedankengängen steckt so viel britischer Humor, für mich ist es genau das Richtige! Was mir außerdem besonders an den „Flavia de Luce“-Büchern gefällt, ist, dass in die spannende Erzählung Fakten und Wissenswertes über Schriftsteller, Komponisten, Künstler und Politiker der Zeit und Vergangenheit eingeflochten werden. Dank Flavia de Luce habe ich auf jeden Fall schön einiges gelernt. Sehr gut für die Allgemeinbildung! Und natürlich kommt auch Flavias große Liebe, die Chemie, wieder nicht zu kurz. So weiß ich jetzt zum Beispiel, was eine Klein‘sche Flasche ist und wie man laborchemisch Coffein nachweist. Nach 10 Büchern dieser Reihe habe ich alle Charaktere total lieb gewonnen. Vor allem Dogger ist mein heimlicher Star. Auch die Zankereien und Wortgefechte zwischen Flavia und ihren zwei älteren Schwestern finde ich immer wieder amüsant. Worüber ich mich in „Todeskuss mit Zuckerguss“ besonders gefreut habe, ist die Beziehung zwischen Flavia und Dogger. Wo er in den ersten Bänden noch ein treuer, aber nicht ganz zurechnungsfähiger Hausangestellter ist, entwickelt er sich von Band zu Band zu einem brillanten, gerissenen Vertrauten und sogar Freund von Flavia. Es war schön, Doggers Charakterentwicklung mitzuerleben. Man merkt, wie wichtig er der sonst so selbstständigen und manchmal sogar recht gefühlskalten Flavia ist. Mir gefällt, wie Dogger deine kleine Gehilfin behandelt. Er lässt sie selbst denken und nimmt nichts vorweg. Wenn Flavia dann die richtigen Schlüsse zieht, nickt er nur anerkennend und gibt ein „Bravo“ zu Besten. Dabei habe ich immer ganz genau seinen Gesichtsausdruck vor Augen, den er dabei wahrscheinlich macht. Der Kriminalfall hat mir wieder einmal sehr gut gefallen, vor allem die Rolle, die Hahnemanns Homöopathie darin spielt. Auch das Setting von Ophelias und Dieters Hochzeit als Schauplatz eines Verbrechens fand ich sehr stimmig. Die Bücher von Alan Bradley haben ihren ganz eigenen Charme. Der Humor ist teilweise recht anspruchsvoll, sodass man manch unterschwellige Bemerkung zum Beispiel nur mit Lateinkenntnissen komplett verstehen kann. Für mich also genau richtig. Natürlich kann man auch ohne Latein viel Freude am Buch haben, ich habe mich hier nur auf 1-2 Stellen bezogen. Immer wenn ich einen „Flavia de Luce“-Roman lese, denke ich mir, ich liebe im falschen Jahrhundert. Ich wette, meine Seele ist britisch und in einem früheren Leben habe ich auch auf einem englischen Landgut gelebt, so wie Flavia. Auf jeden Fall wecken die Bücher immer wieder mein Fernweh nach England. Insgesamt also wieder einmal eine sehr gut gelungene Fortsetzung der Bücher rund um Flavia de Luce, die ich nur weiterempfehlen kann!

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Vita

Alan Bradley wurde 1938 in der kanadischen Provinz Ontario geboren. Nach einer Laufbahn als Elektrotechniker zog Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurück, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. »Mord im Gurkenbeet« war sein erster Roman und der viel umjubelte Auftakt zu seiner weltweit erfolgreichen Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau Shirley auf der Isle of Man.

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