VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Flieg, so hoch du kannst

Ab 12 Jahren

Kundenrezensionen (12)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-30964-3

Erschienen: 09.03.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Service

  • Biblio

Und dann kam Cassie …

Als ob Holly nicht schon genug Probleme hätte … Jetzt zieht auch noch Tante Fern mit ihrer Tochter Cassie bei ihnen ein. Cassie leidet an Zerebralparese, sie kann nicht sprechen und sitzt im Rollstuhl. Holly ist genervt. Doch nach und nach entdeckt Holly, dass hinter Cassies Behinderung ein wunderbarer, kluger und einfühlsamer Mensch steckt, der sie als einziger richtig zu verstehen scheint. Der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft.

"Empfehlung? JAHAHAA!"

Bloggerstimme (11.03.2015)

Barry Jonsberg (Autor)

Barry Jonsberg ist einer der renommiertesten australischen Kinder- und Jugendbuchautoren. Er studierte Englisch und Psychologie und arbeitete als Lehrer, bevor er freiberuflicher Schriftsteller wurde. Seine Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Children´s Peace Literature Award für "Das Blubbern von Glück", und sind in den USA, in England, Frankreich, Polen, Deutschland, China, Ungarn und Brasilien erschienen. Barry Jonsberg lebt mit seiner Frau, seinen Kindern und zwei Hunden in Darwin, Australien.

"Empfehlung? JAHAHAA!"

Bloggerstimme (11.03.2015)

"Ein sagenhaftes Buch."

Agathe Knoblauch (21.04.2015)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Ursula Höfker
Originaltitel: Cassie
Originalverlag: Allen & Unwin, Australia

Taschenbuch, Broschur, 256 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-570-30964-3

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 09.03.2015

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Süße Geschichte, aber leider mit zu viel Klischee

Von: booksfortea Datum: 24.09.2015

www.buecherzumtee.blogspot.de

In "Flieg so hoch du kannst" geht es um Holly Holley, eine Teenagerin, die in den beliebtesten und unerreichbarsten Jungen ihrer Schule verliebt ist und deren größten Probleme sich um ihr Äußeres drehen. Zumindest bis zu dem Tag an dem ihre Tante Fern und ihre Cousine Cassie bei ihnen einziehen. Cassie hat Zerebralparese, was bedeutet, dass sie zwar normal denken kann, aber keine Kontrolle über ihren Körper hat und im Rollstuhl sitzt und nicht sprechen oder sich sonst irgendwie gut verständigen kann. Holly muss mit ihren Problemen und der Situation mit ihrer Cousine klar kommen und hat, was das angeht, einiges zu lernen.

Barry Jonsberg ist der Autor, der auch "Das Blubbern von Glück" geschrieben hat. Von diesem Buch war ich voll und ganz begeistert, meine Rezension dazu findet ihr hier.
Dementsprechend hoch waren aber auch meine Erwartungen für Flieg, so hoch du kannst, was leider nicht so wirklich erfüllt wurde.

Holly war ein Character mit dem ich nicht richtig warm wurde. Sie wird immer als "die typische Teenagerin" beschrieben, ich habe sie jedoch hauptsächlich als überzogenes Klischee empfunden. Sie steht auf diesen einen Typ, Ryan, an dem sie nichts wirklich mag außer dass er beliebt ist und vor allem, gut aussieht. Für seinen Charakter interessiert sie sich eigentlich gar nicht. Außerdem ist es ihr größter Traum in der Clique mit den "coolen Mädels" zu sein, als hätte sie sonst absolut nichts anderes zu tun. Sie lässt sich von ihnen mitreißen und durch Gruppenzwang zu Straftaten überreden ohne je wirklich darüber nachzudenken, was für Konsequenzen das haben könnte. Das krasseste ist allerdings, dass sie tatsächlich von Anfang an Geld spart um sich irgendwann man Schönheitsoperationen leisten zu können. Sie hat wirklich ein Konto genau dafür! Sie ist so, wie Teenager Mädchen manchmal dargestellt werden, wenn man sie schlecht da stehen lassen will und ich mochte es einfach nicht. Sie war für mich wirklich in vieler Hinsicht ein schlechtes Klischee.
Glücklicherweise hat sie auch die ein oder andere positive Seite und vor allem entwickelt sie sich innerhalb dieses kurzen Buches sehr stark und ist am Ende definitiv ein besserer Mensch.

Die andere Hauptperson ist Cassie. Sie ist natürlich ganz anders als Holly. Nicht nur durch ihre Krankheit, sondern auch von ihrer Art her, die viel weniger egozentrisch und selbstsüchtig ist, sondern sich um andere Menschen dreht! Cassie interessiert sich für ihre Mitmenschen, und auch wenn sie es schwer zeigen kann, wird klar wie sehr sie sich um die Menschen um sie herum kümmert. Sie ist für Holly da, auch wenn diese sich im Umgang mit ihr und ihrer Behinderung schwer tut, und zeigt ihr das im Laufe des Buchs auch, und zwar auf wunderschöne Weise.

Fern, die Tante von Holly und Cassies Mutter mochte ich ebenfalls gerne. Sie kümmert sich auf eine absolut tolle Weise um ihre Tochter. Sie ist einfach richtig cool drauf und sorgt immer dafür, dass es Cassie gut geht, auch wenn manche Menschen sich ihr gegenüber blöd und unangemessen verhalten. Sie scheut sich dann auch nicht ihre Meinung zu sagen! Und sie versteht Cassie immer, natürlich ganz ohne Worte. Sie kann auf tolle Art und Weise übersetzten. was ihre Tochter sagen will und ist sehr geduldig und verständnisvoll, so lange man versucht sich auf Cassie einzulassen.

Eine weitere Person, die eine relativ wichtige Rolle in diesem Buch spielt ist Amy, Hollys beste und zunächst auch einzige Freundin. Sie ist mir viel sympatischer als Holly, weil immerhin sie der Meinung ist, es sei unlogisch ist einen Jungen nur wegen seines Aussehens anzuhimmeln. wenn er dumm wie ein Stein ist. Amy verbringt ihre Zeit lieber mit lesen und während auch sie in gewisser Weise leider ein ziemliches Klischee verkörpert, in dem Sinne, dass sie de totale Nerd ist und sich manchmal nur für Mathe interessiert, mochte ich sie eigentlich schon. Leider hat man gar nicht so viel über sie erfahren, wie mir eigentlich lieb gewesen wäre.

Die Geschichte selbst hat mir eigentlich gut gefallen - abgesehen davon, dass Holly nun mal ziemlich nervig war. Es ist sehr eindeutig, dass es sich um ein Kinderbuch handelt, aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Die Geschichte ist wirklich relativ kurz und daran liegt es wahrscheinlich auch, dass nicht so viel passiert. Was mich aber ein wenig gestört hat, ist, dass die "außergewöhnliche Freundschaft" zwischen Holly und Cassie, die schon laut Klappentext Teil oder vielleicht sogar ein Hauptpunkt der Geschichte sein soll, so gut wie nicht existent war. Holly lebt so in ihrer eigenen Welt, voll von ihren eigenen Problemen, dass sie gar nicht wirklich versucht sich mit Cassie anzufreunden, was dazu führt, dass diese Wendung erst ganz am Ende der Geschichte passiert und man leider von der Freundschaft fast gar nichts sieht und mitbekommt.

Trotz all der Kritik möchte ich aber nicht, dass ihr denkt, das Buch habe mir gar nicht gefallen.
Erstmal, vom Optischen her ist es einfach perfekt! Viel schöner als die englische Originalversion und vor allem: Der Titel ist auch viel schöner, passender und vor allem kreativer als das englische "Cassie".
Ich mochte es, wie im Buch mit Cassies Krankheit umgegangen wird und denke, dass es Kindern durchaus dabei helfen kann eine neue Ansichtsweise zu gewinnen gegenüber Menschen die "anders" sind und dass es einen guten Umgang mit Menschen mit Behinderung vermittelt.
Alles in allem ist es aber nun mal so, dass das Buch mir noch sehr viel besser gefallen hätte, wenn man auf diese komischen Vorurteile gegenüber Teenagerinnen verzichten würde.

Wie ihr seht, so richtig überzeugen konnte mich Flieg, so hoch du kannst leider nicht. Es ist eher so ein "war ganz gut" Buch und bekommt 3 von 5 Herzchen von mir.

Vielen Dank an den cbt Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft

Von: Petra Donatz Datum: 10.05.2015

leseratte1969.blogspot.de/

Klappentext
Und dann kam Cassie … Als ob Holly nicht schon genug Probleme hätte … Jetzt zieht auch noch Tante Fern mit ihrer Tochter Cassie bei ihnen ein. Cassie leidet an Zerebralparese, sie kann nicht sprechen und sitzt im Rollstuhl. Holly ist genervt. Doch nach und nach entdeckt Holly, dass hinter Cassies Behinderung ein wunderbarer, kluger und einfühlsamer Mensch steckt, der sie als einziger richtig zu verstehen scheint. Der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft.

Über den Autor
Barry Jonsberg ist einer der renommiertesten australischen Kinder- und Jugendbuchautoren. Er studierte Englisch und Psychologie und arbeitete als Lehrer, bevor er freiberuflicher Schriftsteller wurde. Seine Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Children´s Peace Literature Award für "Das Blubbern von Glück", und sind in den USA, in England, Frankreich, Polen, Deutschland, China, Ungarn und Brasilien erschienen. Barry Jonsberg lebt mit seiner Frau, seinen Kindern und zwei Hunden in Darwin, Australien.

Meine Meinung

Die Story
Die Teenagerin Holly ist mit sich selber nicht zufrieden. Sie findet sich zu dick, hässlich und wünscht sich nichts mehr, als zu der angesagtesten Mädchenclique ihrer Schule zu gehören, dafür schreckt sie selbst vor Diebstahl nicht zurück. Ihren Namen mag sie überhaupt nicht, und ihre Mutter geht ihr mächtig auf den Keks. Ganz schlimm wird es für sie, als ihre behinderte Cousine Cassie und ihre Tante bei ihnen einzieht und dann auch noch ihr Zimmer in Beschlag nehmen. Cassie sitzt im Rollstuhl und kann nicht sprechen, sie kann weder Arme noch Beine bewegen, weil diese sich nicht von ihr steuern lassen. Für Holly wird es ganz schlimm, als Cassie auch noch auf ihre Schule gehen soll. In Amerika scheinen Behinderte Kinder auch auf normale Schulen gehen zu können, sie bekommen dann einen eigenen Sozialarbeiter zugewiesen, der wie in Cassies Fall, die Schreibarbeit und dergleichen übernimmt. Was ich irgendwie toll finde. Holly hat es wirklich sehr schwer, der Autor kann ihre Lage und wie sie leidet, dem Leser sehr gut vor Augen führen, aber auch Cassie Gefühle sehr gut vermitteln. Die beiden Mädchen kommen sich aber im Laufe des Buches näher. Holly sieht es auch irgendwann ein, das man sich nicht für Andere verbiegen soll, sondern das die Anderen einen so akzeptieren müssen wie man ist, ansonsten sind es keine wahren Freunde. Die Handlung hat mich sehr berührt. Man bekommt als Leser viele Informationen über die Krankeit Zebralparese, und kann an einer beginnenden, außergewöhnlichen Freundschaft teilhaben.

Schreibstil
Barry Jonsberg hat einen sehr einfachen, Jugendbuch gerechten Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Das Buch wird aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt, aus Hollys und ihrer Mutter, ihrer Tante Fern und ihrer Cousine Cassie, was dem Leser ermöglicht an den Gefühlen der einzelnen Charaktere teilzuhaben. Was mich ein wenig genervt hat war, dass jedes Kapitel mit dem Satz, mein Name ist Holly Holley, beginnt. Ansonsten fand ich das Buch wirklich toll geschrieben.

Charaktere
Auch wenn das Buch nicht gerade viele Seiten hat, wurden einem die Protagonisten schnell vertraut und konnten einem schnell ans Herz wachsen. Der Autor hat hier eine tolle Hauptprotagonistin geschaffen, die überhaupt nicht weiß, wieviel Kraft und Mut in ihr stecken. Durch den Besuch ihrer Cousine Cassie lernt sie erst, was wirklich wichtig ist im Leben und das ist gewiss nicht die Mädchenclique der Schule. Man nimmt als Leser an Hollys Wandlung Teil und kann sich auch sehr gut ein Bild von Cassies Krankheit machen. Auch die anderen Charaktere wie ihre Mutter und ihre Tante waren mir sehr sympathisch und haben das Ganze abgerundet.

Mein Fazit

Ein wirklich schönes Jugendbuch, das einfach gestrickt ist, aber eine enorme Aussagekraft besitzt. Die Charaktere sind sehr authentisch und mitten au dem normalen Leben. Ich vergebe hier gute vier von fünf Sternen. Ein Muss für Jugendbuchfans.

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors