Frau Duan feiert ein Fest

Roman

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Taschenbuch
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Im Städtchen Pingle in der chinesischen Provinz Sichuan wird so scharf gegessen, dass die Leute mit einem Loch in der Zunge groß werden. Frau Duan genießt als Matriarchin des örtlichen Bohnenpasten-Imperiums höchstes Ansehen. Die Feier zu ihrem achtzigsten Geburtstag soll ein gesellschaftliches Großereignis werden. Doch die von überallher anreisende Verwandtschaft hat nicht nur gute Wünsche im Gepäck ...


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Chinesischen von Karin Betz
Originaltitel: The Chili Bean Paste Clan
Originalverlag: Zhejiang Literature and Art
Taschenbuch, Klappenbroschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42255-1
Erschienen am  08. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Es ist kein Fest, dieses Buch zu lesen

Von: MargareteRosen

17.12.2018

Als mir das Buch vorgestellt wurde, dachte ich an einen amüsanten Roman, der sich schnell und kurzweilig liest. Doch die Geschichte beginnt zäh, langatmig und ja, eben anders als erwartet. Als dann noch das sehr ausufernd erklärte Sexleben des Vaters dazu kam, habe ich mit dem Lesen aufgehört. Nein, danke, dieses Buch ist nichts für mich. Es ist das zweite Buch einer chinesischen Autorin, das ich gelesen habe. Leider haben mir beide Bücher nicht gefallen.

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Gute Geschichte, aber leider ist der Funke nicht übergesprungen

Von: Lesendes Federvieh

12.12.2018

Der 80. Geburtstag von Frau Duan steht kurz bevor. Zu diesem Zweck wird ein großes Fest organisiert. Doch dabei soll natürlich auch die Bohnenpastenfabrik der Familie hervorgehoben werden. Also versuchen ihre drei Kinder etwas Großartiges auf die Beine zu stellen. In einer Familie herrscht aber nicht immer eitel Sonnenschein. Bei solch einem Großprojekt kommt so einiges das jahrelang verschwiegen wurde, an den Tag... "Frau Duan feiert ein Fest" ist eine außergewöhnliche Familiengeschichte. Schonungslos und direkt gewährt die Autorin Einblicke in das Leben und den Alltag der chinesichen Familie Duan/Xue und ihren einzelnen Familienmitgliedern. Die Autorin schreibt hintergründig und mit einer ordentlichen Portion Satire über all diese Unzulänglichkeiten und Eigenheiten. Sie verwendet dafür eine klare flüssige Sprache, die mir aber an manchen Stellen eine Spur zu derb ist. Ihre Charaktere sind pointiert und messerscharf skizziert. Das hat mir gut gefallen. Auch die Handlung selbst ist unterhaltsam, aber trotzdem benötigte ich ungewöhnlich lange um in die Geschichte hineinzufinden. Das lag zum großen Teil an den schwierigen chinesischen Namen, bei denen ich ziemliche Schwierigkeiten hatte sie auseinander zu halten. Deshalb war ich heilfroh über die Legende zu Beginn des Buches. Aber das ewige Nachschlagen, wer ist das nun wieder, hat meinen Lesefluss doch sehr gehemmt. Sehr interessant fand ich hingegen die kulinarischen Schilderungen der chinesischen Küche, die sie immer wieder in die Handlung einstreut, denn vor allem Shenhquiang ist gutem Essen ja nicht abgeneigt. Dabei musste ich allerdings feststellen, dass ich manchmal lieber bei Reis pur geblieben wäre. Das war das erste Buch einer chinesischen Autorin, das ich gelesen habe. Die Geschichte ist insgesamt gut, aber bei mir ist der Funke nicht richtig übergesprungen.

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Vita

Yan Ge, geboren 1984 in Sichuan, gilt als eine der aufregendsten jungen Autorinnen Chinas. Das People’s Literature Magazine wählte sie in ihre "Top 20 Unter 40". 2013 erhielt sie den Chinese Media Award als Beste Newcomerin im Bereich Literatur. Yan Ge lebt mit ihrer Familie in Dublin.

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