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Es gibt eine Regel. Traue niemandem!

Ohne es zu wollen ist John Wallace der größten Verschwörung der Welt in die Quere gekommen. Mit tödlichen Folgen. Er wurde bis zum bitteren Ende verfolgt und gequält. Aber letztlich war nicht er selbst es, der den höchsten Preis bezahlen musste, sondern die Liebe seines Lebens. Noch immer sieht er Connies Gesicht, wenn er nachts die Augen schließt. Nur die Abgelegenheit der afghanischen Berge, in die er sich zurückgezogen hat, scheint ihm ein wenig Trost zu spenden. Doch während er mit seiner Kamera einen afghanischen Stamm begleitet, passiert das Unfassbare: Ein neuer Feind taucht auf ...


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Frank Dabrock
Originaltitel: Freefall
Originalverlag: Headline
Taschenbuch, Klappenbroschur, 688 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42293-3
Erschienen am  08. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die John-Wallace-Serie

Leserstimmen

Freefall von Adam Hamdy - eine gelungene Fortsetzung

Von: Bücherserien.de

04.11.2018

Die bekannte Journalistin Sylvia Greene kommt mit ihrem Leben nicht mehr klar und begeht Selbstmord. Einer ihrer letzten Gedanken, bevor sie sich erhängt ist das Wort „Freefall“. Der Freitod von Sylvia Greene setzt eine Reihe von Ereignissen fort, die auf das zurückgehen, was der Serienmörder Pendulum vor einiger Zeit angerichtet hat. Das betrifft vor allem den Fotografen John Wallace, der für die Jagd nach dem Mörder einen der höchsten Preise überhaupt gezahlt hat. Seitdem hat er sich in die Berge von Afghanistan zurückgezogen und versucht mit sich und seiner Trauer ins Reine zu kommen. Mit Hilfe seiner Kamera will er über die Völker in den abgelegensten Bergregionen berichten, was angesichts der Bedrohung durch die Taliban einem Himmelfahrtskommando gleich kommt. Doch damit nicht genug, denn Wallace wird von den Ereignissen seiner Vergangenheit eingeholt. Kritik: Mit seinem Roman „Pendulum“ eröffnete der Autor Adam Hamdy ein Thrillertrillogie, die mit „Freefall“ ihre Fortsetzung findet. Da der Plot auf viele Ereignisse des ersten Bandes aufbaut, ist es sehr hilfreich, diesen zu kennen, der sich trotz seiner über sechshundert Seiten ausgesprochen gut liest. Auch der nunmehr vorliegende zweite Roman kommt in deutscher Übersetzung auf knappe siebenhundert Seiten, was für einen Thriller schon eine echte Herausforderung ist. Wer jedoch das erste Werk von Adam Hamdy gelesen hat, der weiß, dass der Mann sein Handwerk versteht. Sicher, die Abenteuer von John Wallace erfinden das Thrillergenre nicht neu, doch sie spielen ausgezeichnet, mit den üblichen Elementen, und vermischen diese zu einem unwiderstehlichen Cocktail den man, einmal begonnen, nur schwer aus der Hand legen kann. Dabei zeichnet sich bereits jetzt eine Struktur für die Trilogie ab. Während sich „Pendulum“ mit der Frage beschäftigte, welche Konsequenzen es hat, wenn ein Mensch einem anderen etwas antut und ihn in Wut und Angst versetzt, geht Adam Hamdy hier einen Schritt weiter. „Freefall“ erscheint globaler, denn primär dreht sich alles um die Problematik, wie Technologien Geldinstitute und Regierungen untergraben können. Überhaupt ist der Umgang mit dem Internet und seinen Möglichkeiten ein Motor, der Adam Hamdy antreibt. In einem Interview verriet er, dass Kinder schon in jungen Jahren von sozialen Medien abhängig sind und die dort gebotene Anonymität sie unhöflicher und aggressiver agieren lässt, als dies im echten Leben der Fall wäre. Genau das will er mit „Freefall“ aufzeigen, ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu erheben, denn hier soll in erster Linie eine spannende und packende Geschichte erzählt werden. Und dieses Ziel erreicht Adam Hamdy. In Höchstgeschwindigkeit jagt der Autor seine Protagonisten durch eine Handlung, die immer wieder für überraschende Wendungen sorgt. Dabei spielt auch die FBI-Sonderermittlerin Christine Ash eine große Rolle, der sich John Wallace langsam aber sicher annähert. Gerade die Figur der Christine Ash ist ein Highlight dieses Romans. Hinter der harten Hülle steckt ein verletzlicher Kern, der klug und überaus empfindsam ist. Hier nimmt sich Hamdy die Zeit, um die charakterlichen Seiten seiner Figuren aufzuzeigen. Mein Fazit: Wer „Pendulum“ mochte, macht mit „Freefall“ nichts verkehrt. Im Gegenteil. Die Fortsetzung ist eine Spur besser, weil die Handlung etwas unvorhersehbarer ist. Wer auf klassische Thriller mit viel Action und einer globalen Verschwörung steht, findet in diesem Roman alles, um sich für einige Stunden bestens unterhalten zu lassen.

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Vita

Adam Hamdy

Adam Hamdy war Strategieberater für internationale Firmen und Unternehmen, bevor er sich dem Schreiben von Drehbüchern und Romanen widmete. Aktuell entwickelt er die Serie Oracle für die BBC.

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