VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • twitter
  • add this

Freundinnensommer Roman

Kundenrezensionen (13)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
€ 9,30 [A] | CHF 12,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-41297-2

Erschienen: 09.03.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Service

  • Biblio

Drei Freundinnen und eine verhängnisvolle Sommernacht vor vielen Jahren

Kate, Vanessa und Dani sind beste Freundinnen. Als die perfektionistische Kate kurz vor ihrer Hochzeit von ihrem Verlobten verlassen wird, beschließen die drei, in das Strandhaus zurückzukehren, in dem sie früher viele Sommer gemeinsam verbracht haben. Unter strahlend blauem Himmel wird schnell deutlich, dass auch Vollzeitmom Vanessa und die rastlose Dani alles andere als glücklich sind. Doch vor allem wird den drei Freundinnen klar, dass sie sich endlich den Ereignissen einer verhängnisvollen Sommernacht vor acht Jahren stellen müssen, die ihr Leben für immer veränderte.

Meg Donohue (Autorin)

Meg Donohue wuchs in Philadelphia auf. Sie studierte kreatives Schreiben und Vergleichende Literaturwissenschaft und lebt nun mit ihrem Mann, ihren beiden Töchtern und einem Hund in San Francisco. "Freundinnensommer" ist ihr zweiter Roman.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Nadine Püschel
Originaltitel: All The Summer Girls
Originalverlag: HarperCollins

Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-41297-2

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 09.03.2015

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Ein Sommerroman, der mit einer traurigen Grundhaltung daherkommt

Von: bookish-heart-dreams Datum: 25.10.2015

bookish-heart-dreams.blogspot.de/

Bei diesem Buch bin zunächst davon ausgegangen, dass es sich um einen leichten Sommerroman mit einer kleinen Priese Drama handelt. Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht so leicht in die Geschichte hineingekommen bin, da die drei Hauptfiguren Kate, Vanessa und Dani allesamt ziemlich neidisch und anfangs die ganze Zeit ziemlich unglücklich sind. Von einem leichten Sommer ist erst nach gut der Hälfte etwas zu spüren.

Diese Buch arbeitet die Freundschaft zwischen Kate, Vanessa und Dani auf, die sich nach einem schicksalhaften Ereignis vor sieben Jahren, für das sie sich jeder für sich die Schuld geben. Die drei Freundinnen kennen sich bereits seit Schultagen und haben sich nach dem Ereignis ziemlich voneinander entfremdet.
Die drei Frauen haben seit ihrer Kindheit einen Teil ihrer Sommerferien immer gemeinsam im Haus von Danis Vater bzw. später in einem selbst gemieteten Ferienhaus am Strand verbracht. Anfangs war mir nicht so ganz klar, warum sie nun einen erneuten gemeinsamen Sommer verbringen wollen, da die drei Frauen inzwischen scheinbar so gar nichts mehr zu verbinden scheint. Aber letztendlich ergab dies zum Ende hin durchaus seinen Sinn.

Meiner Meinung nach plätschert die Handlung anfangs ein wenig zu sehr vor sich. Meg Donohue verliert sich hier zunächst ein wenig in den Selbstzweifeln und Neid ihrer Charaktere. Die drei Frauen scheinen anfangs ihr Umfeld und insbesondere sich gegenseitig extrem kritisch zu betrachten und finden zunächst keine besonders positives am Gegenüber. Obwohl sie sich bereits seit langem nicht mehr gesehen haben, haben sie Vorstellungen vom Leben der jeweils anderen, ohne dass sie sich im Klaren darüber sind, ob diese richtig sind oder nicht.
Allerdings kann ich auch sagen, dass etwa ab der Mitte die Handlung stetig interessanter wird, so dass die Geschichte deutlich an Fahrt aufnimmt. Als die drei Frauen wieder aufeinander treffen, können sie mit ihrem Gedanken nicht mehr hinterm Berg halten, wodurch einige Spannungen erzeugt werden. Für die drei Frauen heißt es letztendlich mit ihrer Vergangenheit und den Geschehnissen des schicksalshaften Ereignissen abzuschließen. Jede für sich muss sich entscheiden, ob sie die Vergangenheit hinter sich lassen möchte bzw. kann, oder ob dieses Ereignis auch weiterhin ihr Leben beeinflussen soll.

Meg Donohues Schreibstil ist locker und lässt sich leicht lesen. Sie schafft es sehr gut das Interesse der Leser zu wecken, selbst wenn man mit den Handlungen der Figuren nicht so ganz einverstanden ist, Obwohl ich anfangs so meine Schwierigkeiten mit den drei Frauen hatte, konnte ich dennoch nachvollziehen, warum die Donohue sich zunächst meckern lässt. Denn gerade dieses "Auskotzen" der Figuren sorgt dafür, dass man die Handlungstränge Vergangenheit und Gegenwart besser verstehen kann. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich mich gefreut hätte, wenn sie sich hier etwas kürzer gefasst hätte.

Dies ist in jedem Fall ein Roman, der zwar mit einer leichten und lockeren Sprache daher kommt, gleichzeitig aber auch mit einem schwierigen Inhalt aufwarten kann. Wer hier einen einfachen Sommerroman erwartet, der ist gegebenenfalls anfangs ein wenig enttäuscht. Zwar enthält dieser Roman auch typische Sommerferienmomente. Jedoch werden diese von einer etwas traurigen und melancholischen Grundhaltung untermalt.
Da dieser Roman mich zum Ende hin dann doch noch überzeugen konnte und alles in einem sinnvollen Ganzen endet, bekommt dieser Roman von mir 4 (von 5) Punkten.

Keine leichte, sommerliche "Nebenbei-Lektüre"

Von: Lesemaus im Schafspelz Datum: 03.06.2015

lesemaus-im-schafspelz.blogspot.de/

Drei Freundinnen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Kate, Vanessa und Dani. Als dann die Perfektionistin Kate kurz vor ihrer Hochzeit von ihrem Verlobten sitzen gelassen wird, beschließen die Freundinnen, nach acht Jahren zum ersten Mal wieder gemeinsam zum Strandhaus zu fahren, in dem sie so viele Sommer gemeinsam erlebt haben.

Meg Donohue hat mit „Freundinnensommer“ ihrem zweiten Roman veröffentlicht.
Das sommerlich anmutende Gute-Laune-Cover – hellblau und rosa sind die dominierenden Farben, in aufeinander gestapelten Schüsselchen strahlen dem potentiellen Leser knackige Kirschen entgegen – hat mich direkt neugierig auf eine vermeintlich leichte Sommerlektüre gemacht.
Schon der Klappentext lässt jedoch vermuten, dass es nicht ganz so spritzig-frisch und leicht sein würde, da ist von einer „verhängnisvollen Sommernacht vor acht Jahren“ die Rede, ich stutzte. Doch da ich von Natur aus neugierig bin (also eine typische Frau, was das angeht *lach*), wollte ich diesen Roman unbedingt lesen.
Den Kapiteln ist jeweils einer der drei Namen vorangestellt, aus deren Sicht die folgenden Seiten zu lesen sein werden. So lernt man die Charaktere und Eigenheiten der einzelnen Damen schnell kennen.
Nun sollte man meinen, dadurch sind Unklarheiten ausgeschlossen, aber stilistisch gibt es leider keinerlei Bruch in der Schreibweise, so dass ich doch immer wieder zurückblättern musste, bei wem ich mich gerade befinde. An sich hat sie mich leider überhaupt nicht packen können, schnell merkte ich, dass ich stellenweise las, ohne den Inhalt aufzunehmen, also zurückblättern, konzentriert lesen – und am Ende doch nicht viel schlauer sein. Hm…
Auch konnten mich die Charaktere leider nicht so wirklich überzeugen.
Kate wird von ihrem Verlobten kurz vor der Hochzeit sitzen lassen – ansonsten wirkt sie auf mich irgendwie farblos und unauthentisch.
Dani verliert in schöner Regelmäßigkeit ihre Jobs, gleicht das mit Drogen und Alkohol aus – kein sehr erwachsenes Verhalten.
Vanessa hingegen erfährt von der Affäre ihres Mannes und hinterfragt entsprechend ihre ganze Ehe – jedoch nimmt sie selbst Kontakt zu ihrem Jugendfreund Jeremy auf und man fragt sich, ob sie es ihrem Mann nun mit gleicher Münze zurückzahlen möchte?!
Was oberflächlich vielleicht ein interessanter Mix zu sein scheint, ist jedoch leider farblos gestaltet. Keine der Freundinnen konnte mich wirklich überzeugen, selbst auf die Seiten gesehen konnte ich keine wirkliche Entwicklung feststellen.
Auch das Geheimnis um die besagte Sommernacht, seit der sich alle drei Frauen unabhängig voneinander mit Schuldgefühlen plagen, ist schnell gelöst.
Ich musste auch mehrfach ansetzen, um „Freundinnensommer“ fertig zu bekommen.

Mit der Umsetzung der vermeintlich interessanten Story konnte ich nicht viel anfangen, die Schreibweise konnte mich nicht packen. Der Stoff gibt eigentlich einiges her, aber am Ende war es leider nichts meins. Vielleicht bin ich gerade etwas kritisch, doch muss mich ein Buch packen und/oder mich amüsieren, zumindest muss es irgendwas in mir auslösen und das hat „Freundinnensommer“ leider nicht geschafft.

Mein Dankeschön geht an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Voransicht

  • Weitere Bücher der Autorin