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Frühling in Paris Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48469-0

DEMNÄCHST
Erscheint:  18.02.2019

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In der Rue d‘Estelle blühen die Platanen. Es ist Mai, und das Leben scheint heiter und unbeschwert. Doch den Bewohnern des Hauses Nr. 5 ist nicht nach Frühling zumute. Der alte Isaac verlässt kaum mehr seinen Tabakladen. Dem Studenten Nicolas, der als Straßenclown arbeitet, gelingt es nicht mehr, die Menschen zum Lachen zu bringen. Und die ehrgeizige Tänzerin Camille hat alle Leichtigkeit verloren. Bis eines Tages die junge Louise auftaucht und ein kleines Café eröffnet. Mit ihrer Unbekümmertheit stellt sie alles auf den Kopf und sorgt für einen Zauber, den es in der Rue d’Estelle schon lange nicht mehr gegeben hat.

Fiona Blum (Autorin)

Fiona Blum ist das Pseudonym der Schriftstellerin und Juristin Veronika Rusch. Sie hat Rechtswissenschaften und Italienisch in Passau und Rom studiert und mehrere Jahre als Anwältin gearbeitet. Heute lebt sie als Schriftstellerin mit ihrer Familie in einem alten Bauernhaus in Oberbayern. Für ihren Roman »Liebe auf drei Pfoten« erhielt sie den begehrten DELIA-Literaturpreis.

Originaltitel: Frühling in Paris
Originalverlag: Goldmann

Taschenbuch, Broschur, ca. 288 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48469-0

ca. € 10,00 [D] | ca. € 10,30 [A] | ca. CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

DEMNÄCHST
Erscheint:  18.02.2019

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Eine Reise nach Paris & die Liebe zu Macarons

Von: RoRezepte Datum: 03.08.2018

www.rorezepte.com


Louise lebt in London, arbeitete in einem Call-Center und hat eine Jobidee nach der anderen. Nur zieht sie diese leider nie durch ... Immer wieder fängt Louise ein neues Leben an. So auch dieses Mal: Louise reist nach Paris, nachdem sie eine Nachricht von Paulette Petit erhalten hat. Louise erbt eine Wohnung in der Rue d'Estelle Nr. 5, sowie ein Zuckerthermometer mit dem Schlüssel zu Isabelle Bonnets alte Bäckerei.

Während Louise versucht herauszufinden, was sie mit ihrem Leben anfangen soll, hat sie eine unerwartende Wirkung auf ihre Nachbarn in der Rue d'Estelle Nr. 5, welche bisher kaum ein Wort miteinander gesprochen haben. Die Wendung erscheint, als Luise alle Lieblingsrezepte ihrer Nachbarn nachbacken möchte.

Nicolas ist Straßenclow und kann seit einem dramatischen Ereignis seine Zuschauer nicht mehr zum Lachen bringen. Camille ist Balletttänzerin und ihre Zukunft steht vor dem Aus, nachdem sie eine weitere schlechte Nachricht von ihrem Arzt nach ihren Fußbruch erhält. Nach dem Tod seiner Frau lebt Isaac, der russische Jude, allein und zurück gezogen. Er findet weder einen Lebenssinn in Paris, noch kann er in seine Heimat zurück kehren.


"Sie verbrachte mehr Zeit in der alten Bäckerei, als sie sich je hätte träumen lassen, entwickelte eine Leidenschaft für Backwaren, von der sie nicht wusste, dass man so etwas überhaupt haben konnte. Längst hatte sie ihr Sortiment erweitert, hatte englisches Gebäck mit aufgenommen, Shortbread, Scones, dazu Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern, Kirschkuchen, Blaubeermuffins und Hefekranz. Sie musste Paulette recht geben, es war durchaus hilfreich, das Ganze planvoll anzugehen, zu wissen, wie viel man wofür benötigte und was es kostete. In ihrem braunen Büchlein fanden sich neben diesen Angaben nach und nach auch Notizen zu Backzeiten, Fehlversuchen, Eigenheiten der einzelnen Teigsorten und hin und wieder die eine oder andere philosophische Betrachtung: Schokoladenkuchen hilft gegen Traurigkeit (gut auf die Temperatur achtgeben, damit das flüssige Herz nicht fest wird); Hefeteig ist störrisch, er mag mich nicht, und ich mag ihn nicht. Wir müssen uns zusammenraufen. Shortbread nicht bei Regenwetter backen, da wird es schwermütig (zu krümelig). Sie machte kleine Zeichnungen neben ihren Überlegungen, karikierte schwermütiges Shortbread und widerspenstigen Hefeteig, umzingelte hochmütige Tarte au citron mit quirligen Muffins, und ihrem eigenwilligen Backofen setzte sie eine Königskrone auf."

Schafft es Louise endlich etwas durchzuziehen? Kann sie und ihre Nachbarn ihrem Leben einen neuen Sinn geben? An dieser Stelle müsst ihr das Buch einfach selber lesen, da ich sonst zu viel verraten werde :)

Nachdem mir der Bucheinstieg etwas schwergefallen ist, lässt die Autorin Fiona Blum den Leser auf ihre Reise nach Paris in den Bann ziehen. Neben wunderschönen Beschreibungen der Stadt, fließen auch kulinarische Schmankerl ein. Während dem Lesen bekommt man Lust auf die kleine französische Spezialität Macarons, an denen ich mich auch versucht habe. Für alle Parisfans ist Frühling in Paris eine tolle Empfehlung.

Die Rezepte nach Frühling in Paris gibt es unter www.rorezepte.com & http://rorezepte.com/fruehling-in-paris-fiona-blum

Einfühlsame Geschichte über verlorene und nie geträumte Träume

Von: Susanne Edelmann Datum: 09.02.2018

www.susanne-edelmann.de/

Frühling… Zeit des Aufbruchs, des Neuanfangs. Die ideale Jahreszeit also auch für die junge Louise, um von London nach Paris zu reisen, nachdem sie erfahren hat, dass sie von ihrer Tante eine Wohnung und eine Bäckerei in der Rue d’Estelle geerbt hat. Bisher hat Louise mehr oder weniger von einem Tag zum anderen gelebt, ohne Plan oder großen Lebenstraum. Sie hat Gelegenheitsjobs angenommen, viele Projekte angefangen und ebenso viele wieder aufgegeben. Soll nun ausgerechnet eine Bäckerei in Paris ihr neuer Lebensinhalt werden? Ihre Mutter und ihre beste Freundin sind da mehr als skeptisch, Louise aber stürzt sich mit der ihr eigenen Unbekümmertheit in das Abenteuer. Bald kommt ihr die Idee, die Bäckerei in ein Café zu verwandeln. Allerdings müsste man dafür erst einmal backen können…

Louises Auftauchen und ihre offene, erfrischende Art haben Auswirkungen auf die übrigen Bewohner des Hauses: Da ist Nicolas, der traurige Clown. Nach einer lieblosen Kindheit kam er mit 16 Jahren zum Circus, nun verdient er seinen Lebensunterhalt als Straßenkünstler. Doch nachdem er Augenzeuge der schrecklichen Terroranschläge von Paris wurde, hat er den Glauben an sich selbst und daran, andere Leute zum Lachen bringen zu können, verloren. Am liebsten würde er sich für immer in seinem Schrankkoffer verkriechen.

Dann ist da Camille, Primaballerina an der Pariser Oper, die nach einer Verletzung ihren Lebenstraum aufgeben muss. Anders als Louise hat sie seit ihrer Kindheit nur für ihren großen Traum, das Tanzen, gelebt und sieht sich nun ihres kompletten Lebensinhaltes beraubt. Und außerdem sind da noch Isaac, ein alter russischer Jude, der dank Louise neuen Lebensmut fasst und es endlich wagt, einen langgehegten Traum wahr werden zu lassen, und Paulette, die beste Freundin von Louises verstorbener Tante, die im Hintergrund die Fäden zieht.

Anders als der Buchtitel vielleicht vermuten lässt, handelt es sich hier nicht um einen kitschigen Liebesroman, sondern vielmehr um eine leise, sehr einfühlsam erzählte Geschichte um verlorene und nie geträumte Träume, um Neuanfänge, Ängste und deren Überwindung. Der Roman ist ganz zart und leicht erzählt und hat so viel typisch französischen Charme und Pariser Flair, dass man kaum glauben mag, dass es sich bei der Autorin um eine g’standene Bayerin handelt. Ich jedenfalls sah mich selbst durch die Pariser Straßen flanieren, im Straßencafé sitzen und Erinnerungen an meinen einzigen Paris-Urlaub, der immerhin fast 30 Jahre her ist, wurden wach. Am Ende ließ mich die Lektüre mit einem sehr zufriedenen und optimistischen Grundgefühl zurück und dieses schöne Gefühl wirkte noch lange Zeit nach. Deshalb gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung für diesen schönen Roman – und zwar zu jeder Jahreszeit!

Übrigens: Aufmerksam wurde ich auf diesen Roman und seine Autorin beim Lesefestival Lit.Love im vergangenen Herbst.

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