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Ganz für mich Tausend gute Gründe, das Alleinsein zu feiern

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-15939-0

NEU
Erschienen:  20.11.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Single-Frauen, so das Klischee, sind deprimiert und verzweifelt. Sie hängen missmutig auf dem Sofa rum und schütten in schönster Bridget-Jones-Manier literweise Rotwein in sich hinein. Doch das Alleinsein hat auch herrliche Seiten – das beweist die mexikanische Illustratorin Idalia Candelas in ihrem Buch »Ganz für mich«. Ihre Zeichnungen zeigen allein lebende Frauen, die sich in ihrer Haut und in ihrem Zuhause rundum wohlfühlen: Sie sind frei und unabhängig, haben das Bett und das Bad für sich allein, können stundenlang auf dem Sofa rumlümmeln, lesen, mit Freunden quatschen – und dann gehen sie raus und erobern voller Selbstbewusstsein die Welt. Aufgepasst, Ladys, Alleinsein ist nicht gleich Einsamkeit – es wird Zeit, dass wir das Single-Dasein gebührend feiern!

Idalia Candelas (Autorin)

Grafikdesignerin von Beruf, Illustratorin aus Leidenschaft. Eines Tages beschloss Idalia Candelas, von Mexiko-Stadt aus nach Agua Dulce in Veracruz zu reisen. Dort schenkten ihr Ruhe und Frieden am Ufer des Meeres Zeit, um über das Leben von Singles nachzudenken. Von dieser Erfahrung tief geprägt kehrte sie in die Hauptstadt zurück und studierte beim Künstler Edgar Clement erzählende Grafik. Auf diese Art und Weise fand sie ihren eigenen Weg als Illustratorin.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Spanischen von Sonja Hagemann
Originaltitel: A Solas
Originalverlag: Editorial Planeta Mexicana, 2017

Taschenbuch, Klappenbroschur, 160 Seiten, 17,0 x 24,0 cm
durchgehend zweifarbig illustriert

ISBN: 978-3-442-15939-0

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen:  20.11.2017

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Ode an das Singledasein

Von: italien_lesen Datum: 29.12.2017

italien-lesen.de/

‚Ganz für mich‘ ist eine Liebeserklärung an das Singlesein. Einfachen Sätzen werden einfache Zeichnungen gegenübergestellt. Im ersten Teil geht die Autorin auf die Momente ein, in denen wir Singles unser Dasein genießen: beim Lesen, beim Träumen oder wenn wir stundenlang vor dem Spiegelstehen können, ohne das uns jemand reinredet. (Zu) viel Platz wird den Zweifeln eingeräumt, den Gedanken an den einen Mann, für den Frau sofort auf allen Single-Luxus verzichten würde. An den Mann, der nicht nur in allen Beziehungen, die man in der Zwischenzeit hatte, sondern auch jetzt, irgendwie präsent ist. Zum Schluss hin widmet sich Idalia Candelas dann den Dingen, die sie Überwindung gekostet haben, wie zum Beispiel ins Kino zu gehen.
Für mich ein gelungenes! Jetzt, nach den Feiertagen ist es genau das perfekte Geschenk für die tollen Singles in eurer Umgebung um sie daran zu erinnern, wie gut sie eigentlich haben.
Meine ausführliche Ode an das Singlesein gibt es auf meinem Blog 
Ich danke Randomhouse für die Zurverfügungstellung des Leseexemplars.

Liebevoll gestaltet und voller Lebensfreude

Von: Lainybelle Datum: 19.12.2017

dreaming-till-midnight.blogspot.de/

Worum geht's?

Die mexikanische Illustratorin Idalia Candelas geht dem Glück des Alleinlebens auf den Grund. Mit Zeichnungen und Gedanken zeigt sie, warum es schön ist, eine Wohnung für sich zu haben und Zeit allein zu verbringen. Das Klischee von Einsamkeit und Abschottung wird hier mit viel Lebensfreude und Glücksgefühl außer Kraft gesetzt. Ein Buch für glückliche Single-Frauen und auch diejenigen, die vielleicht noch auf der Suche nach diesem Glück sind.

Was mich neugierig gemacht hat:

Das Buch ist mir bei der Ankündigung des Verlags auf Facebook aufgefallen und die schönen Illustrationen haben mich sofort magisch angezogen, zumal dieses Buch ja perfekt zu unserem
Buch & Kunst-Blog passt.
Auch das Thema hat mich wirklich gereizt, da ich trotz zwei sehr verschiedener WG-Erfahrungen mittlerweile allein wohne und dieses Lebensgefühl sehr zu schätzen gelernt habe. Ich glaube, es ist vielleicht nicht für jeden Typ Mensch das Richtige, aber in den meisten Fällen halte ich es für eine sehr wichtige Erfahrung, zumindest eine Zeit lang allein gelebt und sich dabei selbst besser kennengelernt zu haben. Viele stürzen sich aus Angst vor ebendiesem Alleinsein in WGs oder ein Zusammenleben mit dem Partner und es geht schief, weil die Erwartungen nicht mit der Wirklichkeit übereingestimmt haben.

Wie es mir gefallen hat:

„Ganz für mich" ist ein sehr liebevoll gestaltetes Buch: Der Umschlag bestitzt eine Goldschriftveredelung, die Innenklappen sind in einem geschmackvollen Zusammenwirken von Schwarz und Gold ebenfalls ein Hingucker, und die Illustrationen tun ihr Übriges.
Den Untertitel hätte es gar nicht gebraucht, da es im Buch eigentlich weniger um eine Aufzählung von Gründen geht, die man hierdurch vielleicht erwarten würde.

Das Titelbild, das sich auch im Innenteil wiederfindet, hat mir gleich sehr gut gefallen, und das trifft auch auf die anderen Illustrationen zu. Besonders gelungen sind die Figurendarstellungen. Idalia Candelas zeigt alleinlebende Frauen in Alltagssituationen, in erster Linie zu Hause, teils auch in öffentlichen Räumen wie beispielsweise im Zug oder in einem Restaurant.

Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt:
Der erste greift den Buchtitel „Ganz für mich" auf und ist mein persönlicher Lieblingsteil. Hier finden sich ausschließlich Motive von Frauen in ihren Wohnungen, banale Situationen werden in einer wundervollen, verträumten und doch realitätsnahen Weise in Szene gesetzt.

Der zweite Abschnitt mit der Überschrift „Leere Räume" will nicht so recht zum restlichen Konzept des Buches passen und trägt eine nahezu melancholische Stimmung mit sich. Die Autorin erzählt hier von persönlichen Erinnerungen, von ihren Freunden, aber auch von einer verflossenen (?) Liebe, die sie direkt anspricht. Die Bilder sind weniger lebhaft als im Teil zuvor, da hier nur Zimmer mit Schuhen und anderen, teils zerbrochenen Gegenständen gezeigt werden. Am Ende gibt es eine Seite, um eine eigene Geschichte niederzuschreiben. Ich finde, dass dieser Bereich des Buches die Zielgruppe leider ein wenig einschränkt, da die Entscheidung für das Alleinleben ja nicht zwingend mit einer gescheiterten Liebe in Verbindung stehen muss und auch Frauen, die in einer Beziehung sind, allein wohnen können.

Der dritte Abschnitt heißt „Nur die, die allein sind" und beschäftigt sich inhaltlich und motivisch damit, warum es (noch) so ungewohnt ist, wenn Frauen allein ausgehen, im Restaurant sitzen oder reisen. Idalia Candelas teilt ihre Lieblingsfilme mit den Leserinnen und ermutigt dazu, auch mal allein auf Erkundungstour zu gehen. Hier werden die Illustrationen wieder fröhlicher.
In diesem Teil gefallen mir auch die Texte am besten, die mich davon abgesehen nicht ganz überzeugen konnten. Sprachlich beziehungsweise kulturell bedingt lässt die Übertragung ins Deutsche die Worte der Autorin teils pathetisch wirken, wie Plattitüden aus einem Selbsfindungsratgeber. Die Bilder sprechen ihre eigene Sprache und hätten die Unterstützung durch die festgehaltenen Gedanken teils gar nicht nötig gehabt.

Ein schönes Extra ist die Playlist, deren Musiktitel sich auch unter den einzelnen Illustrationen wiederfinden, sodass man dem Lese- und Betrachtungserlebniss auch noch eine musikalische Ebene hinzufügen kann. Auch wenn die Musik nicht meinen persönlichen Geschmack trifft und viele der Lieder spanische Lyrics haben, ergibt alles ein stimmiges Zusammenspiel und ich habe bei einigen Seiten verweilt und den Gesamteindruck auf mich wirken lassen.

(Für wen) Lohnt es sich?

Das Buch eignet sich für Frauen, die allein leben oder schon einmal allein gelebt haben und vielleicht manchmal Angst haben, als einsam wahrgenommen zu werden oder sich so zu fühlen.
Wem das Titelbild gefällt, den werden auch die weiteren Illustrationen ansprechen. Die Bilder stehen gegenüber den manchmal nicht ganz so starken Texten im Zentrum des Buches.

In einem Satz:

„Ganz für mich" ist ein wirklich schön gestaltetes (Geschenk-)Buch für alleinlebende Frauen, das mit sehr gelungenen Bildern und etwas schwächeren Texten vor allem die wunderbaren Seiten des Lebens in der eigenen Wohnung oder von Unternehmungen ohne Begleitung in den Blick nimmt.

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