Gefährliches Glück

Der Bund der Schattengänger 15
Roman

(1)
Taschenbuch
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Als der charismatische Schattengänger Dr. Draden Freeman bei einem Einsatz im indonesischen Dschungel einem gefährlichen Virus ausgesetzt wird, bittet er seine Kameraden, ihn zum Sterben zurückzulassen. Er ahnt nicht, dass sein Schattengänger-Team nicht das einzige ist, das dem Virus auf der Spur ist: Die atemberaubend schöne Shylah Cosmos ist ebenfalls auf geheimer Mission im Dschungel unterwegs – und sie ist fest entschlossen, Dradens Leben zu retten, auch wenn sie sich dadurch selbst in Gefahr bringt. Für Shylah und Draden beginnt ein tödlicher Kampf um ihr Leben und ihre zarte Liebe ...


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Ruth Sander
Originaltitel: Toxic Game - Ghostwalker Book 15
Originalverlag: Berkley
Taschenbuch, Broschur, 528 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-32039-0
Erschienen am  14. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Neckend, sexy und Action pur

Von: Lea van Bold

02.06.2020

In diesem Teil der Reihe geht es um Dr. Draden Freeman, der mit einem tödlichen Virus bei einem Einsatz in Indonesien infiziert wird. Kurz darauf wird auch Shylah Cosmos infiziert, die sein Leben retten möchte. Allgemein geht es in dieser Reihe um weiterentwickelte Männer und Frauen. Sie wurden nicht nur körperlich, auch psychisch weiterentwickelt und können dadurch sogar telephatisch miteinander kommunizieren. Der Anfang des Buches ist wirklich sehr gelungen! Man kann den Einsatz nachverfolgen, bei dem Draden mit dem Virus infiziert wird und steigt somit direkt ins Geschehen ein. Es wird aber alles ausführlich erklärt, also wie sie sich befinden und was genau der Einsatz beinhaltet. Ich fand das erste Kapitel einfach großartig, weil es direkt mit Action und Spannung losgeht und man somit schon einen ganz großen Teil des Klappentextes "abgearbeitet" hat. Umso aufregender ist es dann, Dradens und Shylahs weitere Reise nachzuverfolgen. Man lernt auch relativ schnell Shylah kennen, die eigentlich Peony heißt, diesen Namen aber hasst. Wie der Zufall es so will, ist sie auf der Suche nach den drei Wissenschaftlern, die das Virus hergestellt und an die Terroristen verkauft haben. Ehrlich gesagt, hatte ich mit einer schüchternen, jungen Frau gerechnet, die Männer nicht einmal mit der Kneifzange anfassen würde, so wie es in den bisherigen Teilen meist der Fall war. Aber da habe ich mich getäuscht. Denn Shylah ist clever, witzig, gerissen, fürsorglich und schlagfertig. Sie scheut nicht davor zurück, Dradens Leben zu retten, ihn dabei zu berühren und ein paar Minuten später Witze über ihn zu machen. Dennoch gab es einen kleinen Schwachpunkt, was Shylah betrifft: Sie zweifelt öfter an sich, wenn sie Schwäche zeigt. Dass jeder Mensch Schwächen hat und auch die Schattengänger nicht davon befreit sind, ist eigentlich klar. Doch Shylah zerbricht sich ständig den Kopf darüber, was Draden wohl von ihr denkt, nachdem sie mal geweint hat oder es ihr körperlich schlecht ging. Mit Draden habe ich dagegen etwas gekämpft. Er entspricht nicht ganz meinem Typen, weshalb ich mich eher auf die charakterlichen Eigenschaften bei ihm konzentriert habe. Deshalb hat es mich gefreut, dass er kein Griesgram ist und Hilfe grundsätzlich ablehnt. Er ist sogar ganz entzückt von Shylah und erwidert ihre Neckereien, sodass ich zu Beginn des Buches ganz oft schmunzeln oder Lachen musste. Das hat für eine unglaublich lockere Atmosphäre gesorgt, auch wenn die Beiden mit dem Virus infiziert wurden - was sie nebenbei auch ständig erwähnen müssen. Im Gegensatz zu Shylah, hat Draden keinerlei Probleme damit, Schwäche zuzugeben zu zeigen, aber auch nur in Gegenwart seiner Freunde und engsten Vertrauten. Wer die Reihe kennt, wird wissen, dass sich die Charaktere sehr schnell und auch sehr heftig in einander verlieben. Die Autorin hat hier eine wunderbare Erklärung geschaffen für dieses Phänomen. Denn der böse Wissenschaftler Dr. Whitney hat immer einen Schattengänger mit einer weiterentwickelten Frau verpaart, sodass sie besonders stark aufeinander reagieren und sich auch sofort zueinander angezogen fühlen. Das erklärt, weshalb Draden und Shylah sich so schnell ineinander verlieben - und vielleicht auch die Tatsache, dass sie mit einem Virus infiziert wurden, dass rasend schnell tötet. Es gibt ein paar Punkte. die mich in diesem Buch gestört haben. Zunächst einmal war ich etwas verwirrt, weil es erst hieß, Shylah hätte sich infiziert. Im nächsten Kapitel hieß es dann, dass sie sich doch nicht infiziert hat. Das ging ein paar Mal hin und her und hat schlussendlich nur genervt. Auch der zetiliche Faktor war mir ein Dorn im Auge. Ich kann verstehen, dass man in solch einer Situation und dann auch noch mit Verpaarung schnell Gefühle für den Anderen entwickeln kann, doch sich schon nach nur einem Tag die L-Bombe platzen zu lassen, ist dann doch etwas übertrieben. Positiv an dieser Stelle ist anzumerken, dass es am Ende keinen großen Streit zwischen den Beiden gibt und die Spannung bis zum Schluss mit einer anderen Situation hergestellt wird. Allerdings hat mich das ewige "Sie denken militärisch" irgendwann aufgeregt. Ja, beide haben das militärische und strategische Denken in sich. Aber es kam einfach bei jeder Kleinigkeit durch, selbst an Stellen, wo man über gemeinsame Träume und Visionen geredet hat. Ein weiterer Punkt, der ein bisschen gestört hat, war die Tatsache, dass sich beide für ihren "Job" rechtfertigen müssen. Shylah sieht in sich eine Killerin - was sie ja auch ist und was Draden schnell erfährt - aber dennoch erinnert sie ihn ständig daran, als ob sich das plötzlich geändert hätte. Draden ist da allerdings genauso. Er hat Dinge in seiner Vergangenheit getan, die man in diesem Alter eventuell nicht tut und versucht nun, Shylah das schonend beizubringen, obwohl es sich ja nicht wirklich von dem unterscheidet, was er jetzt tut. Ganz besonders toll fand ich in diesem Buch Trap Dawknis, der Dradens bester Freund ist und sich um eine Heilung für Draden und Shylah bemüht. Trap hatte bereits seine Geschichte und seitdem habe ich echt einen Narren an ihm gefressen. Umso schöner fand ich es, dass er in diesem Band nochmal eine deutliche Entwicklung nach vorne macht und man somit nicht nur eine Entwicklung bei den Protagonisten erkennt. Fazit: Dieses Buch hat mich mehr als überrascht. Ich habe nicht mit den Neckereien gerechnet, aber das Ende bezüglich des Virus war vorhersehbar. Dennoch habe ich mich gefreut, wieder in die Welt der Schattengänger abzutauchen und mit jedem Wort und Kapitel mitgefiebert. Ich bin sehr neugierig auf die nächsten Bände und die restlichen Schattengänger, denn jeder hat sein Päckchen zu tragen. (Ganz besonders freue ich mich schon auf Diegos und Rubins Geschichte)

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Vita

Christine Feehan wurde in Kalifornien geboren, wo sie heute noch mit ihrem Mann und ihren elf Kindern lebt. Sie begann bereits als Kind zu schreiben und hat seit 1999 mehr als siebzig Romane veröffentlicht, die in den USA mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurden und regelmäßig auf den Bestsellerlisten stehen. Auch in Deutschland ist sie mit den »Drake-Schwestern«, der »Sea Haven-Saga«, der »Schattengänger-Serie«, der »Leopardenmenschen-Saga« und der »Shadows«-Serie äußerst erfolgreich.

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