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Gehe hin, stelle einen Wächter Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10018-8

Erschienen: 12.09.2016
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Jedes Jahr reist Jean-Louise Finch aus dem mondänen, aufgeklärten New York zurück in ihre Heimatstadt Maycomb im Süden der USA, um den Sommer bei ihrer Familie zu verbringen. Doch diesmal ist etwas anders als sonst: In dem beschaulichen Städtchen breiten sich Rassenunruhen aus, und Jean-Louise wird fassungslos Zeugin, wie ihr Vater Atticus in der ersten Reihe steht. Die bewegende Geschichte einer Tochter, die sich von ihrem geliebten Vater emanzipieren muss, um zu sich selbst zu finden; ein Zeitdokument tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche und ein literarischer Fund, der seinesgleichen sucht.

Die Fortsetzung eines Welterfolgs: "Gehe hin, stelle einen Wächter" von Harper Lee Zum Special

"Erkenntnisfördernde Ambivalenz" - zeit.de

"Das zweite Leben der Harper Lee" - welt.de

"Der rassistische Doppelgänger" - welt.de

"Harper Lees neues Buch" - derwesten.de

"Hype um wiederentdeckten Roman" - web.de

"Zweiter Roman von Harper Lee erscheint" - focus.de

"Wirbel um Harper Lee-Veröffentlichung - spiegel.de

Harper Lee (Autorin)

Harper Lee wurde 1926 in Monroeville/Alabama geboren, wo sie bis zu ihrem Tod im Februar 2016 lebte. Für den Roman "Wer die Nachtigall stört" (1960) erhielt sie u.a. den Pulitzer-Preis. Das Buch zählt zu den bedeutendsten US-amerikanischen Werken des 20. Jahrhunderts. Das Manuskript zu "Gehe hin, stelle einen Wächter" wurde erst 2014 entdeckt und 2015 unter großer weltweiter Aufmerksamkeit publiziert.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Originaltitel: Go Set A Watchman
Originalverlag: Harper Collins, New York 2015

Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10018-8

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen: 12.09.2016

  • Leserstimmen

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Ein Buch, dass einem zu Herzen geht

Von: buecherecke Datum: 01.06.2017

buecherecke8.blogspot.de

Meine Meinung:
Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, da ich von ''Wer die Nachtigall stört" nur Gutes gehört habe und aus diesem Grund wissen wollte, was Harper Lee auszeichnet. Also fing ich mit dem Lesen an und fand mich auch recht schnell in das Geschehen ein. Zu meiner Überraschung war die Sprache, abgesehen von ein paar Wörtern, gut verständlich. Jedoch hatte ich anfangs und auch zwischenzeitlich Probleme mit der Übersicht über die Charaktere, weil einfach sehr viele mit ins Spiel kamen. Das war aber nicht ganz so schlimm, weil ein Großteil der Menschen lediglich in Rückblenden erwähnt wurde. Die Tatsache, dass es Rückblenden gab, um dem Leser einen Eindruck von Jean Louises Kindheit und Jugend zu geben, hat mir echt gut gefallen, da ich ihr Denken so besser nachvollziehen konnte. Abgesehen von ihr war mir ihr exzentrischer Onkel und ihr Vater, der sie großzog, sympathisch, wobei ich jedoch gerne mehr über die beiden erfahren hätte. Harper Lee behandelt in ihrem Roman zwar ernste Themen, wie z.B. Rassismus und Identitätskrisen, aber sie lässt an der ein oder anderen Stelle zur Auflockerung glücklicherweise humorvolle Worte zu. Meines Empfindens ist die Handlung manchmal etwas zäh geflossen, da viele verschiedene Themen in die Erzählung mit eingeflossen sind. Andererseits hat diese Tatsache Abwechslung in die Geschichte gebracht, sodass ich mich an dieser Stelle nicht beschweren möchte, auch, weil ich den Roman trotzdem an einem Tag lesen konnte. Zum Ende kann ich nur sagen, dass es mich überrascht und mir gleichzeitig gefallen hat, mehr verrate ich euch nicht. ;)
Da ich den Roman alles in allem wirklich gelungen fand, werde ich bald auf alle Fälle noch "Wer die Nachtigall stört" lesen!

Mein Fazit:
Diesen 2015 aus der Versenkung erschienenen Roman kann ich jedem ans Herz legen, der sich für die Gedanken und die Ansichten der amerikanischen Menschen Mitte des 20. Jahrhunderts erwärmen kann.

Vielen Dank an den Penguin Verlag für die Bereitstellung dieses Buches!

Gehe hin, stelle einen Wächer bekommt von mir 4/5 Sterne!

Gehe hin, stelle einen Wächter von Harper Lee

Von: atomicleonie Datum: 19.02.2017

https://atomicleonie.blogspot.de/


Kurze Inhaltsangabe:

Wie jedes Jahr reist Jean Louise „Scout“ Finch von New York in ihre Heimatstadt Maycomb um dort ihren Vater Atticus, ihre Tante Alexandra, ihren Onkel Jack zu besuchen. Zudem freut sie sich über ein Wiedersehen mit Hank, der ihr einen Heiratsantrag gemacht hat. Diesen will sie auch annehmen, bis sie feststellt, dass Hank und ihr Vater einer Bürgerinitiative angehören, die sich für Rassentrennung einsetzt.  Jean Louise ist so geschockt, dass sie nicht mehr weiß, wo sie im Leben steht und an diesem zweifelt, bis sie Atticus und Hank zur Rechenschaft zieht.

Eigene Meinung:

Der verschollen geglaubte Roman  von Harper Lee spielt 20 Jahre nach „Wer die Nachtigall stört“ und ist dennoch der ältere. Das merkt man leider beim Lesen des Buches, wenn man wie ich kurz zuvor “Wer die Nachtigall stört…“ gelesen hat. Es bestehen relativ viele Kontroversen zwischen den beiden Büchern, sodass ich euch empfehlen würde, als erstes dieses Buch und dann die Nachtigall zu lesen, wenn ihr mit ihren Werken noch nicht bekannt seid.

Vom Erzählstil ist es ein kleines Meisterwerk. Lee hat die Gabe den Leser durch ihr Schreiben direkt in die Mitte in die Handlung zu versetzen und die Atmosphäre der fiktiven Kleinstadt Maycomb einzufangen.

Deshalb gebe ich dem Buch 5 von 5 Sternen!

Es ist ein absolutes Meisterwerk, das einen zum Schmunzeln bringt und zum Nachdenken anregt.

Vielen Dank fürs Lesen!

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