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Gehen, um zu bleiben Wie ich in die Welt zog, um bei mir anzukommen

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-17672-4

Erschienen: 15.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wie weit müssen wir fahren, um irgendwann einmal anzukommen? Die Antwort auf diese Frage muss jeder selbst herausfinden, doch das Wichtigste ist erst einmal das Losfahren. Denn wer nicht wegfährt, kann auch nicht heimkommen. Für Anika Landsteiner ist Reisen eine Herzensangelegenheit, die sie bereits um die ganze Welt geführt hat. Nur wenn man das warme Nest zu Hause verlässt, kann man sich für die Welt öffnen und das entdecken, was man liebt – auch wenn es manchmal mit Strapazen verbunden ist. Mit ihren Beobachtungen und Gedanken zeichnet sie manchmal das große Bild, manchmal spürt sie Zwischentöne auf – ob auf Dschungelpfaden in Kolumbien oder einem staubigen kalifornischen Highway. Der richtige Zeitpunkt zum Losfahren? Immer genau jetzt!

»Ein wundervolles Buch über das Reisen. Weise. Unterhaltsam. Und wunderschön geschrieben.«

Buch-Ticker (21.06.2017)

Anika Landsteiner (Autorin)

Anika Landsteiner, geboren 1987, absolvierte eine Ausbildung zur Schauspielerin, ehe sie sich der journalistischen Laufbahn zuwandte. Seit 2010 schreibt sie für verschiedene Online- und Printmedien wie ZEITjUNG.de, im gegenteil, Jolie oder The Fernweh Collective. Außerdem hat sie zwei Jahre das renommierte Münchner Stadtmagazin MUCBOOK geleitet und führt den Reiseblog Ani denkt, der sich großer Beliebtheit erfreut. Wenn sie nicht gerade um die Welt fliegt, lebt Anika Landsteiner in München.

»Ein wundervolles Buch über das Reisen. Weise. Unterhaltsam. Und wunderschön geschrieben.«

Buch-Ticker (21.06.2017)

»Anika Landsteiner schlägt in ihren Erinnerungen an prägende Reisen angenehm nachdenkliche Töne an. In poetischer Sprache beschreibt sie ergreifende, witzige und zum Nachdenken anregende Episoden.«

urlaubsheld.de (04.07.2017)

29.09.2017 | 20:00 Uhr | München , München

Lesung

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Apollo Optik
Bunzlauer Platz 7
80992 München

Blattgold Literatur Inh. Vera Kahl
Bunzlauer Platz 7
80992 München

Tel. 089/9228770, buecher@blattgold-literatur.de

29.09.2017 | 20:00 - 22:00 Uhr

Lesung bei Apollo Optik

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Weitere Informationen:
Blattgold Literatur Inh. Vera Kahl
80992 München

Tel. 089/92287770, buecher@blattgold-literatur.de

04.10.2017 | 20:00 Uhr | München

Lesung
Im Rahmen der Show "Stadt, Land, Fluss" gemeinsam mit Pierre Jarawan

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Vereinsheim
Occamstraße 8
80802 München

09.10.2017 | 19:30 Uhr | Berlin

Lesung

Eintritt: 5 €

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IL Kino
Maybachufer 24
12047 Berlin

Tel. (030) 81 89 88 99, contact@ilkino.de

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 288 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-442-17672-4

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 15.05.2017

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GEHEN, UM ZU BLEIBEN. ANIKA LANDSTEINER.

Von: buecherkompass Datum: 13.09.2017

instagram.com/buecherkompass

INHALT

In 15 Geschichten erzählt Anika Landsteiner von Erlebnissen auf Reisen, von anderen Ländern und anderen Sitten. Jedes Land steht für eine bereichernde Erfahrung, für ein zentrales Ereignis oder einen Wendepunkt im Leben der Autorin.

Denn: Nur wer sich aufmacht, zu anderen Ufern, wird sehen, dass das Gras auf der anderen Seite (nicht) immer grüner ist.

MEINUNG

Für mich gibt es (abgesehen vom Reisen) kaum etwas schöneres als Reiseberichte zu lesen und mich in andere Länder zu träumen oder das nächste (Reise-)Abenteuer zu planen. Somit kamen auch die Geschichten von Anika Landsteiner wie gerufen, sobald ersichtlich wurde, dass es dieses Jahr mit dem Urlaub wohl nicht klappen würde. Ich entschied mich auf eine mentale Reise zu gehen – mit der wohl angenehmsten Urlaubsbegleitung die man sich vorstellen kann.

Schließlich lernt man im Verlauf der 15 Kapitel nicht nur die unterschiedlichsten Länder und Landsleute, sondern auch die Autorin näher kennen. Durch ihre sympathische Art ist es ein Leichtes, ihren Ausführungen und Erfahrungen zu folgen.

Anika Landsteiners Schilderungen öffneten mir Türen, zu Ländern, die mir (aus den unterschiedlichsten Gründen) bislang verwehrt geblieben waren. Sodass sich beim Lesen, wie von unsichtbarer Hand, die Liste der Länder, die ich gerne in Zukunft bereisen würde zunehmend füllte.

Umso schöner, dass die Autorin in ihren Berichten nicht nur bei den schönen Seiten des Reisens verharrt. Auch auf Missstände und Probleme innerhalb der Länder macht sie aufmerksam, ebenso wie auf Probleme, die beim Reisen entstehen können und regt so zur (Selbst-)Reflexion an.

Die Geschichten sind kurzweilig und häufig hätte ich mir gewünscht, das Kapitel möge an dieser Stelle noch nicht enden. Vermutlich war es aber auch gut so wie es war – schließlich heißt es nicht umsonst man solle aufhören, wenn es am schönsten ist.

Besonders gut gefiel mir die Unterteilung in die unterschiedlichen Erfahrungswerte. Nur allzu deutlich geht aus den Schilderungen hervor, wie wichtig es für die eigene (Weiter-)Entwicklung ist, nicht nur positive Erfahrungen (auf Reisen) zu machen.

Ein Buch, das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

Gehen, um zu bleiben von Anika Landsteiner

Von: Kapri-ziös Datum: 20.08.2017

www.kapri-zioes.de

Schon Wochen vor meinem Urlaub freue ich mich darauf. Das tut aber 99,9% aller Menschen und ist daher nichts Besonderes. Mein Urlaub ist am schönsten, wenn ich verreise. Auch das ist nicht ungewöhnlich, weil der Mensch erst so richtig loslassen kann, wenn er in einer anderen Umgebung ist. Obwohl ich das Verreisen so liebe, bin ich bisher kaum über Deutschland und Tschechien hinausgekommen. In ein Flugzeug bin ich zuletzt vor 20 Jahren gestiegen und davon weiß ich heute auch nicht mehr viel, weil ich damals so jung war. Umso neugieriger war ich auf „Gehen, um zu bleiben“. Anika Landsteiners Buch erzählt vom Reisen und wie es sie verändert hat.

Gehen, um zu bleiben

Ob Anika Landsteiner noch genau weiß, wo sie überall auf der Welt schon war? Ob sie die Orte gezählt hat? Anika Landsteiner ist Bloggerin und schreibt über das Reisen und das Leben zwischen zuhause und unterwegs. https://www.anidenkt.de/ Sporadisch habe ich ihre Blogartikel gelesen, am liebsten immer die, die sich nicht direkt ums Reisen, also einen konkreten Ort, drehten. Als ich gesehen habe, dass Anika Landsteiner ein Buch veröffentlicht, war ich natürlich neugierig, mit welchen Inhalten sie dieses füllt.

Anika Landsteiner beginnt ihr Buch mit einer sehr persönlichen Erzählung, die den wunderschönen Titel „Freiheit oder warum ein Roadtrip ein gebrochenes Herz heilen kann“ trägt. Gerade hatte sie eine Trennung nach fünf Jahren Beziehung erlebt und sie befand sich im Abschlussjahr der Schauspielschule. Anika Landsteiner wollte diese schlimme Zeit mit einem „richtig fetten Knall“ beenden – sie wollte nach Kalifornien im Sommer reisen. Sie flog allein los, um eine Woche später mit ihrer Freundin Lisa von Los Angeles nach San Francisco zu fahren. In ihrer ersten Woche übernachtete sie bei einem Bekannten eines Freundes, der sie ziemlich bald aufgrund einer Dienstreise allein in seinem Haus bleiben ließ. Auf ihrem Roadtrip durch Kalifornien hatten Anika Landsteiner und ihre Freundin Lisa sehr viel Spaß und der ursprüngliche Plan, mit dem alten Leben abzuschließen, ging auf.

Reisen ist mit Sicherheit nicht der einzige oder der ausschließlich beste Weg, um aus dem eigenen Käfig auszubrechen. Frei sein bedeutet lediglich, eigene Entscheidungen zu treffen und sie nicht von irgendwas abhängig zu machen. (Aus: Gehen, um zu bleiben von Anika Landsteiner, Seite 31)

Für mehr Toleranz und Weltoffenheit

Ich mag die Mischung aus Reisebeschreibungen, persönlichen Erlebnissen und philosophischen Erkenntnissen in „Gehen, um zu bleiben“. Anika Landsteiner beschreibt größtenteils ihrer Erfahrungen auf Reisen und was sie mit ihr als Person gemacht haben in dem Buch. Neben der Reise nach Kalifornien berichtet sie beispielsweise über ihre Reisen nach Frankreich, Indien, China oder Griechenland. Im Mittelpunkt der einzelnen Erzählungen steht häufig das, was das Reisen mit Anika Landsteiner gemacht hat – wie es ihre Augen für fremde Kulturen und Lebensweisen geöffnet hat. Toleranz ist ein wichtiges Thema und auch ein wichtiges Anliegen der Autorin. Neugierig bleiben, die Augen offenhalten und sich nicht vom Anderen abschrecken lassen. Das sind Werte, die der Autorin am Herzen liegen. Genau das hat mich beim Lesen auch erfrischt in Angesicht der Nachrichtenflut über Rassismus und Populismus.

Zugegeben, das Feuilleton würde niemals „Gehen, um zu bleiben“ eine Zeile widmen, aber es liest sich sehr gut und ist nicht platt. Anika Landsteiner macht Lust auf die nächste Reise und ist vielleicht am besten zu lesen, kurz bevor man selbst in den Urlaub fährt oder sogar auf der Fahrt dahin, denn dann kann man die innere Unruhe und die Reiselust so richtig auskosten.

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