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Gemordet wird immer Ein Bestatter-Krimi

Kundenrezensionen (5)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74171-7

Erschienen: 13.08.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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Pietätvolle Ermittlungen! Ein Bestatter deckt auf...

Nach zehn Jahren kehrt Viktor Anders in das Haus seiner Eltern zurück, um sein Erbe anzutreten: die Teilhaberschaft am Familienbetrieb – einem Beerdigungsinstitut. Auch wenn Onkel Wolfgang wenig begeistert ist, dass er seinen Neffen, ehemaliger Surflehrer und Weltenbummler, in das ernste Bestattungswesen einarbeiten muss. Als Viktor seine erste Leiche für das Begräbnis vorbereitet, macht er eine ungewöhnliche Entdeckung: Eine Patronenkugel steckt im Rücken des Toten. Viktor beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln – ohne zu ahnen, dass er mit diesem Fall auch ein bislang verborgenes Familiengeheimnis enthüllt …

"Spannend!"

Lea (08.08.2012)

Tessa Korber (Autorin)

Tessa Korber, 1966 in Grünstadt in der Pfalz geboren, studierte in Erlangen Germanistik, Geschichte und Kommunikationswissenschaften und promovierte im Fachbereich Germanistik. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Nürnberg.

Weitere Informationen zur Autorin unter: www.tessa-korber.de

"Spannend!"

Lea (08.08.2012)

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 288 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-74171-7

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 13.08.2012

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Ein Bestatter als Ermittler

Von: Jasmin Datum: 24.06.2016

buch-leben.blogspot.de

Wer mal einen Krimi der anderen Art sucht, der ist hier genau richtig.

Bereits am Anfang wurde ich überrascht. Denn aufgrund des Titels, des Covers und des Klappentextes habe ich eher mit einem gemütlichen Cosy-Krimi gerechnet. Also mehr Witz und kuriose Figuren als Krimihandlung. Kuriose Figuren und die ein oder andere Stelle zum Schmunzeln gibt es schon, trotzdem überwiegt es nicht. Auch der Aufbau ist nicht unbedingt komplett so, wie man es von einem klassischen Krimi kennt. Der Protagonist Viktor stolpert förmlich in den Fall, in dem er beim Waschen einer Leiche eine Patronenkugel in deren Rücken findet. Aber er stürzt sich nicht komplett in den Fall. Er geht auch weiterhin seiner "normalen" Arbeit nach und muss zusätzlich noch einiges aus seiner Vergangenheit bewältigen.

Dieser eher ungewöhnliche Aufbau hat mir eigentlich gut gefallen, weil es mal etwas anderes war. Dass der Beruf des Bestatters in den Vordergrund gerückt wird, war sehr gut. Denn mal ehrlich: Wer kann sich vorstellen, dass mehr daran hängt, als eine Leiche abzuholen und in einen Sarg zu legen? Ich habe durch dieses Buch wirklich mehr Respekt vor dieser doch sehr anspruchsvollen Arbeit gewonnen. Leicht ist sie sicher nicht. Allerdings war es mir an der ein oder anderen Stelle zu viel Ablenkung durch die privaten Probleme von Viktor. Dadurch gab es mehrmals Brüche in den Ermittlungen und an der ein oder anderen Stelle war ich mir dann gar nicht mehr sicher, was er jetzt überhaupt schon alles herausgefunden hat. Das fand ich etwas schade.

Vikor als Person ist eine sehr interessante Hauptfigur. Ich weiß nicht so wirklich, wie ich ihn einschätzen soll. Auf der einen Seite ist er sehr liebevoll und emotional, zum Beispiel wenn es um seinen autistischen Cousin geht, auf der anderen Seite scheint er in Sachen Frauen ein typischer - und damit für mich unsympathischer - Aufreißer zu sein. Ein Lob aber dafür, wie er den normalen Beruf und die Ermittlungen unter einen Hut bringt. Seine Anekdoten von seiner Zeit vor der Rückkehr sind unterhaltsam und haben mich mehr als einmal schmunzeln lassen. Überhaupt ist die ganze Familie irgendwie schräg - aber sehr liebenswert. Die Figuren wurden von der Autorin wirklich sehr gut gezeichnet und man will mehr von ihnen lesen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Durch die chronologische Erzählweise kommt man auch nicht durcheinander. Wenn es Passagen aus der Vergangenheit gibt, dann ist das immer leicht zu erkennen.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Dadurch, dass mir aber doch etwas die Krimihandlung an sich gefehlt hat, gebe ich nur 3,5 Sterne. Trotzdem - oder gerade weil ich die Familie einfach ins Herz geschlossen habe - liegt schon der zweite Teil rund um Viktor und sein Bestattungsinstitut auf meinem SuB.

Unterhaltsamer Krimi

Von: Annika Datum: 06.12.2015

buecherwuermchensecke.blogspot.de/

Inhalt: Der Weltenbummler Victor kehrt nach Haus zurück um in das Bestattungsgeschäft seiner Familie miteinzusteigen. Ob der braungebrannte Sunnyboy in das Bestattungsgewerbe passt ? Sein Onkel bezweifelt dies stark und Victor steigt prompt in einige Fettnäpfchen und über eine Leiche. Wieso hat eine Leiche, die eines natürlichen Todes gestorben ist, eine Kugel im Rücken? Victor macht sich auf die Verfolgung dieser Spur!

Meine Meinung: Das Buch ist der erste Band einer Reihe. Die Geschichte hat mich zum schmunzeln aber auch zum nachdenken angeregt, was mir sehr gut gefallen hat. Victor passt von Anfang an überhaupt nicht in das Bild, was man von einem typischen Bestatter hat. Vielleicht macht ihn gerade dass so authentisch.
In dem Buch gibt es mehrere Geschichten die aufgedeckt werden, persönliche und berufliche Fälle bereiten Victor Kopfzerbrechen, als er wieder in Deutschland ist. Sein Onkel steht ihm skeptisch gegenüber, seine Tante ist sehr bemüht eine heile Welt zu erhalten und sein Cousin Tobias hat es durch seinen Autismus nicht leicht.
Ich bin fasziniert wie die Autorin den Charakter von Tobias beschreibt, sehr detailliert zeigt sie hier das Verhalten von ihm selbst als auch Reaktionen der Umwelt, die nicht immer positiv, oft sogar feindlich sind. Diese reale Sichtweise zusammen mit dem spannenden Fall, sowie die Einblicke in die Arbeit eines Bestatters füllt das Buch mit Leben. Der Schreibstil ist flüssig und abundzu musste ich sogar laut lachen, weil einige Situationen in die Victor gerät echt skurril sind. Was mich, aber auch die Charaktere im Buch, nachher wirklich genervt hat war, dass Victor anscheinend zu jeder Situation eine Geschichte hat. ( Ja natürlich spreche ich Japanisch weil...., Ja naturlich kann ich dies und das .... solche ähnlichen Situatuion fand ich am Ende sehr nervig, aber es sollte wohl zu seinem Charakter passen.
Stellenweise fand ich es etwas anstrengend wie sich die verschiedenen Handlungsstränge überschneiden.

Fazit: Ein unterhaltsamer Krimi mit authentischen Figuren und einem Hauptcharakter bei dem man die Augen verdrehen aber auch schmunzeln kann.

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