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Geschenkt Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-48300-6

Erschienen: 18.04.2016
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Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung, und auch sonst war sein Leben bislang frei von Höhepunkten. Manuel, 14, dessen Mutter Alice für ein halbes Jahr im Ausland arbeitet, sitzt bei ihm im Büro, beobachtet ihn beim Nichtstun und ahnt nicht, dass Gerold sein Vater ist. Gerold selbst weiß es erst seit kurzem – und er hat sich von diesem Schock kaum erholt, als noch mehr Bewegung in sein Leben kommt: Nach einer von ihm verfassten Zeitungsnotiz über ein überfülltes Obdachlosenheim trifft dort eine anonyme Geldspende ein. Der Anfang einer geheimnisvollen Spendenserie, die Gerold offensichtlich mit seinem Schreiben beeinflussen kann. Langsam beginnt Gerold sich mit dem Leben zu versöhnen ...

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Daniel Glattauer (Autor)

Daniel Glattauer wurde 1960 in Wien geboren und ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig. Bekannt wurde er zunächst durch seine Kolumnen, die im so genannten "Einserkastl" auf dem Titelblatt des Standard erscheinen und in Auszügen in seinen Büchern "Die Ameisenzählung", "Die Vögel brüllen" und "Mama, jetzt nicht" zusammengefasst sind. Seine beiden Romane "Der Weihnachtshund" und "Darum" wurden mit großem Erfolg verfilmt. Der Durchbruch zum Bestsellerautor gelang Glattauer mit dem Roman "Gut gegen Nordwind", der für den Deutschen Buchpreis nominiert, in zahlreiche Sprachen übersetzt und auch als Hörspiel, Theaterstück und Hörbuch adaptiert wurde.

Originaltitel: Geschenkt
Originalverlag: Zsolnay/Deuticke

Taschenbuch, Klappenbroschur, 336 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48300-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 18.04.2016

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Feiner Humor und ernster Hintergrund

Von: Eva Datum: 28.05.2017

champagnebrus.blogspot.com

Worum geht es?

Gerold Plassek ist Journalist bei einer Gratiszeitung, und auch sonst war sein Leben bislang frei von Höhepunkten. Manuel, 14, dessen Mutter Alice für ein halbes Jahr im Ausland arbeitet, sitzt bei ihm im Büro, beobachtet ihn beim Nichtstun und ahnt nicht, dass Gerold sein Vater ist. Gerold selbst weiß es erst seit kurzem – und er hat sich von diesem Schock kaum erholt, als noch mehr Bewegung in sein Leben kommt: Nach einer von ihm verfassten Zeitungsnotiz über ein überfülltes Obdachlosenheim trifft dort eine anonyme Geldspende ein. Der Anfang einer geheimnisvollen Spendenserie, die Gerold offensichtlich mit seinem Schreiben beeinflussen kann. Langsam beginnt Gerold sich mit dem Leben zu versöhnen ...


Meine Meinung

Daniel Glattauer überascht mich immer wieder. Ich habe schon einige Bücher von ihm gelesen und war von jedem Buch total begeistert. Sein Erzählstil ist in jedem Buch völlig anders und man könnte meinen, die Bücher sind sogar von unterschiedlichen Autoren. Eine typische Handschrift von Daniel Glattauer (außer der für außerordentlich gute Unterhaltung) kann ich nicht festmachen und so bin ich jedes Mal aufs Neue von seinen Büchern überrascht. Wie gerne erinnere ich mich an Gut gegen Nordwind und Alle Sieben Wellen. Für mich eine der schönsten Liebesgeschichten, welche ich je in meinem Leben gelesen habe. Wer mehr zu diesen Büchern erfahren möchte, der kann gerne einmal in einem ältern Artikel von mir Stöbern: Best of Liebesromane


Auch dieses Mal hat mich die Erzählkunst von Daniel Glattauer sofort gefangen genommen. Mir hat der feine Humor außerordentlich gut gefallen un das Buch hat mich sehr häufig zum Schmunzeln gebracht. Der Protagonist Gerold ist eigentlich ein absoluter Verlierer, dem ich unter normalen Umständen nicht sonderlich viel Beachtung geschenkt hätte. Aber er wird so facettenreich und humorvoll beschrieben, dass er mir sofort ans Herz gewachsen ist und ich immer weiter lesen musste. Gerold schliddert beruflich völlig unverhofft in ein mediales Spektakel und auch in seinem Privatleben lauern aufregende Begebenheiten, denen er sich stellen muss. Hauptsächlich dreht sich die Handlung um die anonymen Spenden, die Gerold anscheinend mit seine Artikeln beeinflussen kann. Dazu gesellt sich Manuel, sein unehelicher Sohn, der nicht ahnt, dass Gerold sein Vater ist. Die Situationen, die er mit seinem Sohn Manuel erlebt sind mitunter rührend bis hin zu schreiend komisch. Natürlich darf die Liebe auch nicht außen vor bleiben, die mit Rebecca der hübschen Zahnärztin in sein Leben tritt. Aber auch bei der Kennenlerngeschichte besticht das Buch durch feinen, geistreichen Humor. Das Buch ist jedoch nicht durchgehend lustig, sondern hat einen ernsthaften Kern. Die zentrale Botschaft des Buches wird nicht mit erhobenen Zeigefinger transportiert, sondern mit viel Feingefühl. Wahrscheinlich deshalb lässt es den Leser nachdenklich aber auch überaus gut unterhalten zurück.


Fazit

Ein packendes Buch, welches man so schnell nicht wieder aus der Hand legt. Geistreich, humorvoll und anregend.


Alles Liebe,

Eva

Kurzweiliger Roman mit Charme

Von: Hunderttausend Bücher Datum: 14.05.2017

www.hunderttausendbuecher.wordpress.com

Was mir gleich am Anfang aufgefallen ist, als ich das Buch aufgeschlagen habe, war, dass Gerold alles andere als ein typischer Protagonist ist. Er ist schon etwas älter, geschieden, arbeitet bei einer verpönten Zeitung und zeigt nicht wirklich Interesse daran, sein Leben auf die Reihe zu bekommen. Wer auf der Suche nach einem Helden ist, der ist definitv bei Gerold falsch am Platz. Aber trotz seiner nicht gerade hervorstechenden Eigenschaften ist er mir während des Lesens durchaus ans Herz gewachsen.

Denn als Gerold davon erfährt, dass er einen Sohn hat, mit dem er die nächsten Monate verbringen soll und immer wieder Geldspenden bei Bedürftigen eintreffen, die alle etwas mit ihm zu tun haben, verändert sich Gerold nach und nach. Es ist wunderschön mitanzusehen, wie er von Seite zu Seite an sich arbeitet, vielleicht den ein oder anderen Rückstoß erlebt, aber trotzdem sein Leben langsam aber doch versucht wieder auf die richtige Bahn zu rücken.

Die Kennenlernphase mit Manuel hat überhaupt nichts klischeehaftes an sich und bekommt durch Glattaueres Schreibstil noch die richtige Prise Humor. Prinzipiell habe ich Manuel als sehr interessanten und sympathischen Charakter empfunden.

Dann ist da natürlich noch die geheime Spendenserie, die den Leser gespannt über die Seiten fliegen lässt. Dabei fragt man sich immer mehr, wer denn der mysteriöse Spender sein könnte und was das alles mit Gerold zu tun hat. Auch die Reportagen, die Gerold im Laufe des Buches verfasst, waren super interessant gestaltet und ich hatte eigentlich nie Langeweile.

Natürlich muss man auch noch erwähnen, dass sich nach und nach eine kleine Liebesgeschichte entwickelt, die jedoch nicht so sehr zu den Hauptthemen zu zählen ist. Denn auch ohne diese könnte man in „Geschenkt“ alles finden, was das Leserherz begehrt.

Bemerkung am Rande:

Wieder einmal muss ich kurz anmerken, dass ich es wunderbar finde, dass „Geschenkt“ in Wien spielt. Es werden immer wieder Bezüge auf die Stadt genommen und Glattauer schafft es mit Bravur den Leser den „Wiener Charme“ spüren zu lassen.

Fazit:

„Geschenkt“ ist ein wunderbares, kurzweiliges Buch, das mit viel Charme und Humor geschrieben ist. Ich würde es allen empfehlen, die sich für ein paar Stunden mit Gerold auf die spannende Suche nach dem mysteriösen Spender und einem Zugang zu seinem Sohn machen wollen.

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