Geständnisse

Roman

Taschenbuch
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Die Polizei hält es für einen tragischen Unfall, dass Yuko Moriguchis 4-jährige Tochter im Schulschwimmbecken ertrank. Doch Yuko, Lehrerin an der Schule, weiß, dass zwei ihrer Schüler für Manamis Tod verantwortlich sind, und sie will die Mörder nicht ungeschoren davonkommen lassen. Am Tag vor den Ferien eröffnet sie ihrer Klasse, dass sie ihnen noch eine letzte Lektion erteilen will … Doch der perfide ausgeheckte Racheplan entgleitet ihrer Kontrolle – und sie setzt ein tödliches Drama in Gang, aus dem niemand unbeschadet entkommen wird.

»Minato beschreibt in ›Geständnisse‹ mit entomologischer Präzision den Prozess einer gnadenlosen Rache.«

Süddeutsche Zeitung

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Japanischen von Sabine Lohmann
Originaltitel: Kokuhaku (Confessions)
Originalverlag: Futabasha Publishers, Tokyo 2008
Taschenbuch, Broschur, 272 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10291-5
Erschienen am  14. Mai 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Leserstimmen

Interessant und fesselnd

Von: elena_liest

30.06.2019

"Geständnisse" von Kanae Minato ist eines der wenigen Bücher, das ich bisher von einem japanischen Autor gelesen habe. Ich finde es super interessant, mal einen kleinen Einblick in diese Kultur zu bekommen, da sie mir doch recht fern liegt. In dem Roman geht es vor allem auch um die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern in Japan, die doch etwas anders ist, als hier in Deutschland. Ein Beispiel: wird ein Schüler verhaftet, wird der Klassenlehrer angerufen und nicht die Eltern. Genau diese enge Schüler-Lehrer-Bindung führt im Buch zu einer großen Katastrophe: die kleine Tochter einer Lehrerin wird von zwei ihrer Schüler umgebracht, weshalb die Lehrerin auf Rache sinnt. Und diese Rache hat es in sich - sie stößt Ereignisse an, die immer schauerlicher und krasser werden. Als Leser bekommt man hautnah mit, wie die Existenzen mehrerer Figuren im Buch komplett zugrunde gehen. Da die Autorin die Geschehnisse aus mehreren Perspektiven aus schildert, kommen immer mehr Details über die Tat und die Hintergründe zum Vorschein, was mich als Leser sehr gepackt hat. Manchmal war ich wirklich schockiert über die Grausamkeit der verschiedenen Figuren. Ein sehr interessantes Buch, das mich sowohl thematisch, als auch durch den einzigartigen Schreibstil begeistern konnte. Es eignet sich auch aufgrund der angenehmen Länge von nicht ganz 300 Seiten sehr gut für schöne Sonnenstunden im Park. Ich spreche an dieser Stelle auf jeden Fall eine Leseempfehlung aus und vergebe 4 / 5 ⭐

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Hat mich auf ganzer Linie überzeugen können

Von: TheWonderlandBooks

20.03.2019

Wer mich kennt, weiß, dass ich eine große Liebe zu Japan hege. Meine große Manga-Zeit liegt bereits hinter mir. Japanische Romane habe ich ironischerweise noch nicht so viel gelesen. Das wird sich dieses Jahr aber definitiv ändern. Das Buch „Geständnisse“ von Kanae Minato habe ich mir vor kurzem als Mängelexemplar mitbestellt und eigentlich hatte ich überhaupt keine Erwartungen daran. Zum Zeitpunkt meiner Bestellung war mir lediglich noch in Erinnerung, dass dieses Buch 2017 in den sozialen Medien in aller Munde war und die Meinungen auseinander gingen. Ich bin ohne weiteres Vorwissen an die Geschichte gegangen und wusste überhaupt nicht, was mich erwarten wird. Am Anfang empfand ich den Einstieg als merkwürdig. Sensei Moriguchi fängt direkt vor ihrer Klasse an zu sprechen und ihr gesamter Part ist ein Reden. Kein Erzähler im klassischen Sinn. Mir hat dies durchaus gefallen und gerade als ich so richtig drin war, war es auch schon wieder vorbei. Der nächste Abschnitt wird nämlich von jemand anderem erzählt. Und der darauffolgende auch. So geht es das ganze Bücher über weiter. Es folgt immer wieder eine andere Perspektive, bis sich am Ende alles zusammenfügt. Man bekommt einen Einblick in die Psyche der Täter und Opfer. Jede, für die Geschichte wichtige Person, bekommt von der Autorin sein Kapitel. Das hat mir richtig gut gefallen. Da ich nicht wusste, dass mich dies in dem Buch erwartet, war mir am Anfang gar nicht klar, worauf das Buch hinausmöchte. Im Laufe der Perspektiven, wurde es mir dann jedoch ziemlich schnell bewusst, was der Spannung aber keinen Abbruch getan hat. Der Schreibstil der Autorin, sowie die Übersetzung ins Deutsche haben mir sehr zugesagt. Die Autorin weiß, wie man die Spannung aufrecht erhält und hat sich für einen stimmigen Erzählstil entschieden. Das Buch war insgesamt einfach mal etwas total anderes für mich. Jeder der sich für die japanische Kultur begeistern kann oder dieser offen gegenüber steht, kann hier nebenbei noch ein paar Kleinigkeiten über das Schulsystem und andere Kleinigkeiten erfahren. Mir persönlich gefällt sowas immer sehr, da ich jegliche Informationen dazu regelrecht aufsauge. Der einzige Kritikpunkt, der mir auf Anhieb einfällt, ist die Tatsache, dass ich das Ende als etwas zu rasant erzählt empfunden habe. Auf einmal kam es zum Höhepunkt und Abschluss und für meinen Geschmack, hätte man das doch noch etwas in die Länge ziehen können. Ebenso passt das Cover für mich nicht zum Inhalt, aber das ist mir im Grunde nicht ganz so wichtig. Man bekommt mit „Geständnisse“ von Kanae Minato einen soliden, spannenden Roman aus Japan. Da ich von der Autorin so begeistert bin, habe ich mich sofort auf die Suche nach Nachschub begeben und feststellen können, dass bereits im April 2019 ein weiterer Roman von ihr erscheinen wird. „Schuldig“ wird dieser im Deutschen heißen und verspricht wieder spannende Lesezeit. Ich kann es kaum erwarten und das Buch steht nun ganz oben auf meiner Wunschliste. Fazit: Hat mich auf ganzer Linie überzeugen können

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Vita

Kanae Minato, geboren 1973 in Japan, begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit dem Bestseller »Geständnisse«, der erfolgreich verfilmt wurde. Ihre Romane und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein böses Buch. Eins über uns aus Japan. Was der Krimigott doch alles hinbekommt!«

Elmar Krekeler in »Die Welt«

»›Geständnisse‹ ist das ›Gone Girl‹ aus Japan ... Eine schwindelerregende Geschichte von Moral und Gerechtigkeit, mit überraschenden Wendungen, die einen sprachlos machen.«

Los Angeles Times

»›Geständnisse‹ gehört zum Subtilsten, was ich seit langem gelesen habe.«

Denis Scheck in ARD »druckfrisch«

»Eine bizarre Geschichte über die Albträume eines ganzen Landes. Selbst aus einer Entfernung von knapp 10.000 Kilometern Luftlinie läuft es einem kalt den Rücken herunter.«

Der Tagesspiegel

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