Geständnisse

Roman

(7)
Taschenbuch
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Die Polizei hält es für einen tragischen Unfall, dass Yuko Moriguchis 4-jährige Tochter im Schulschwimmbecken ertrank. Doch Yuko, Lehrerin an der Schule, weiß, dass zwei ihrer Schüler für Manamis Tod verantwortlich sind, und sie will die Mörder nicht ungeschoren davonkommen lassen. Am Tag vor den Ferien eröffnet sie ihrer Klasse, dass sie ihnen noch eine letzte Lektion erteilen will … Doch der perfide ausgeheckte Racheplan entgleitet ihrer Kontrolle – und sie setzt ein tödliches Drama in Gang, aus dem niemand unbeschadet entkommen wird.

»Minato beschreibt in ›Geständnisse‹ mit entomologischer Präzision den Prozess einer gnadenlosen Rache.«

Süddeutsche Zeitung

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Japanischen von Sabine Lohmann
Originaltitel: Kokuhaku (Confessions)
Originalverlag: Futabasha Publishers, Tokyo 2008
Taschenbuch, Broschur, 272 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10291-5
Erschienen am  14. Mai 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Böse.

Von: Blaxy's Little Book Corner

09.02.2019

Mit "Geständnisse" ist mal wieder bewiesen, dass harte Kost nicht immer gesucht werden muss - hier hat sie mich gefunden. Was ich nach lesen des Klappentextes für einen gewöhnlichen Thriller hielt, entwickelte sich rasant in eine Spirale der unaufhaltsamen Gewalt und Fassungslosigkeit. "Worum geht es denn?", dürftet ihr euch fragen. Dies beantwortet der Klappentext (Quelle: www.amazon.de): "Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt." Seitdem ich Mutter bin, reagiere ich sensibler auf Geschichten, in denen Kinder umkommen. Noch mehr setzte es mir zu, zu lesen, wie andere Kinder sich daran beteiligten. Das "Warum" setzte dem noch die Krone auf - auch, wenn ich Kanae Minato's Erstlingswerk sehr gut fand, werde ich immer das Wort "Böse" damit assoziieren. Nicht unterhaltsam böse, einfach nur böse. Doch sitzt der Fokus des Plots eigentlich viel mehr auf dem Schema der Chaostheorie, zumindest meiner Interpretation nach. In sechs Kapiteln erfahren wir von fünf verschiedenen Beteiligten der Geschichte einzelne Gegebenheiten, die alles ins Rollen gebracht haben. Jedes Einzelner dieser Geständnisse bringt uns an einen Punkt der Geschichte, der deutlich macht, dass es auch ganz anders hätte kommen können. Vielleicht ist dies einer der Aspekte, warum mir das Buch so nahe ging. Erwähnenswert gehört für mich noch, wie großartig der Monolog von Frau Moriguchi am Anfang endet. So eine clevere Idee mit wehendem Spannungsauftakt ist mir selten unter gekommen und hat für mich den Grundstein des Weiterlesens geprägt. Da mich anfänglich der "Culture-clash" zur japanischen Mentalität verunsicherte (Anmerkung: Die Protagonisten erscheinen zwar stets höflich, sind gedanklich jedoch sehr sehr kritisch), war ich vom Schreibstil des Buches nicht so angetan. Jedoch bin ich froh, dran geblieben zu sein und mich geöffnet zu haben.

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Sehr gelungen

Von: Tesorino27

07.10.2018

Geständnisse Ein Buch was mich von der ersten Sekunde nicht mehr los gelassen hat, direkt am Anfang hatte ich einen Klos im Hals . Was wahrscheinlich normal ist , Kinder sind irgendwie ne tabuzone die noch mehr weh tut, als wenn es ein erwachsener ist. Die Lehrerin und Mutter Moriguchi Überzeugte mich mit Ihren taten und ihren Schmerz, was völlig verständlich war . Obwohl am Anfang das Gefühl rüber kam , das sie sehr mechanisch war . Was man aber nachvollziehen kann , das man unter Schock steht aber funktionieren muss . Das einzigste was etwas störend in diesem kopfkino war, waren die Monologen die aneinander gereiht waren und das die Perspektiven sich ständig änderten . Aber die Mischung zwischen vorhersehbar und verblüffend war berauschend. Es haperte zwar mit dem Schreibstil , aber im großen und ganzen war das Buch spannend und hielt das Versprechen was ich erwartet hatte. Das Ende war schockierend . Viele werden den Film kennen und wenn ich den Film mit dem Buch vergleichen soll , bin ich 101 Prozent bei dem Buch obwohl der Film ziemlich am Vichy abgelehnt ist . Eine lese Empfehlung ist es Aufjedenfall .

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Vita

Kanae Minato, geboren 1973 in Japan, begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit dem Bestseller »Geständnisse«, der erfolgreich verfilmt wurde. Ihre Romane und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein böses Buch. Eins über uns aus Japan. Was der Krimigott doch alles hinbekommt!«

Elmar Krekeler in »Die Welt«

»›Geständnisse‹ ist das ›Gone Girl‹ aus Japan ... Eine schwindelerregende Geschichte von Moral und Gerechtigkeit, mit überraschenden Wendungen, die einen sprachlos machen.«

Los Angeles Times

»›Geständnisse‹ gehört zum Subtilsten, was ich seit langem gelesen habe.«

Denis Scheck in ARD »druckfrisch«

»Eine bizarre Geschichte über die Albträume eines ganzen Landes. Selbst aus einer Entfernung von knapp 10.000 Kilometern Luftlinie läuft es einem kalt den Rücken herunter.«

Der Tagesspiegel

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