Geständnisse

Roman

Taschenbuch
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Die Polizei hält es für einen tragischen Unfall, dass Yuko Moriguchis 4-jährige Tochter im Schulschwimmbecken ertrank. Doch Yuko, Lehrerin an der Schule, weiß, dass zwei ihrer Schüler für Manamis Tod verantwortlich sind, und sie will die Mörder nicht ungeschoren davonkommen lassen. Am Tag vor den Ferien eröffnet sie ihrer Klasse, dass sie ihnen noch eine letzte Lektion erteilen will … Doch der perfide ausgeheckte Racheplan entgleitet ihrer Kontrolle – und sie setzt ein tödliches Drama in Gang, aus dem niemand unbeschadet entkommen wird.

»Minato beschreibt in ›Geständnisse‹ mit entomologischer Präzision den Prozess einer gnadenlosen Rache.«

Süddeutsche Zeitung

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Japanischen von Sabine Lohmann
Originaltitel: Kokuhaku (Confessions)
Originalverlag: Futabasha Publishers, Tokyo 2008
Taschenbuch, Broschur, 272 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10291-5
Erschienen am  14. Mai 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Leserstimmen

Für mich ein Lese-Highlight!

Von: Gedankenlabor

15.07.2020

>>... Die althergebrachte Moral ist doch nichts weiter als eine Schulweisheit. ...<< „Geständnisse“ von Kanae Minato habe ich gemeinsam mit meiner lieben Lesefreundin Leilani gelesen und muss sagen, dass es einfach unglaublich viel Gesprächsstoff gab! Das lag mitunter daran, dass das Buch einen einfach hin und her gerissen hat zwischen Wahrheit und dem, was man für die Wahrheit hält. Es verändert sich von Kapitel zu Kapitel unglaublich viel und das nicht nur innerhalb der Geschichte, sondern auch mir als Leser ging es so! Man beginnt beim lesen automatisch Schuld von Unschuld zu trennen und begibt sich als Leser damit selbst auf einen sehr schmalen Grad und merkt letztlich, dass nicht immer das, was wir für die Wahrheit halten auch die Wahrheit ist... Die Komfortzone und das automatisierte in Schubladen stecken wird hier hart angekratzt! Mir persönlich hat dieses Buch sehr gut gefallen, da es eben auch sprachlich meinen Lesenerv treffen konnte. Definitiv ein Lese-Highlight!

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Interessant und fesselnd

Von: elena_liest

30.06.2019

"Geständnisse" von Kanae Minato ist eines der wenigen Bücher, das ich bisher von einem japanischen Autor gelesen habe. Ich finde es super interessant, mal einen kleinen Einblick in diese Kultur zu bekommen, da sie mir doch recht fern liegt. In dem Roman geht es vor allem auch um die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern in Japan, die doch etwas anders ist, als hier in Deutschland. Ein Beispiel: wird ein Schüler verhaftet, wird der Klassenlehrer angerufen und nicht die Eltern. Genau diese enge Schüler-Lehrer-Bindung führt im Buch zu einer großen Katastrophe: die kleine Tochter einer Lehrerin wird von zwei ihrer Schüler umgebracht, weshalb die Lehrerin auf Rache sinnt. Und diese Rache hat es in sich - sie stößt Ereignisse an, die immer schauerlicher und krasser werden. Als Leser bekommt man hautnah mit, wie die Existenzen mehrerer Figuren im Buch komplett zugrunde gehen. Da die Autorin die Geschehnisse aus mehreren Perspektiven aus schildert, kommen immer mehr Details über die Tat und die Hintergründe zum Vorschein, was mich als Leser sehr gepackt hat. Manchmal war ich wirklich schockiert über die Grausamkeit der verschiedenen Figuren. Ein sehr interessantes Buch, das mich sowohl thematisch, als auch durch den einzigartigen Schreibstil begeistern konnte. Es eignet sich auch aufgrund der angenehmen Länge von nicht ganz 300 Seiten sehr gut für schöne Sonnenstunden im Park. Ich spreche an dieser Stelle auf jeden Fall eine Leseempfehlung aus und vergebe 4 / 5 ⭐

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Vita

Kanae Minato, geboren 1973 in Japan, begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit dem Bestseller »Geständnisse«, der erfolgreich verfilmt wurde. Ihre Romane und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein böses Buch. Eins über uns aus Japan. Was der Krimigott doch alles hinbekommt!«

Elmar Krekeler in »Die Welt«

»›Geständnisse‹ ist das ›Gone Girl‹ aus Japan ... Eine schwindelerregende Geschichte von Moral und Gerechtigkeit, mit überraschenden Wendungen, die einen sprachlos machen.«

Los Angeles Times

»›Geständnisse‹ gehört zum Subtilsten, was ich seit langem gelesen habe.«

Denis Scheck in ARD »druckfrisch«

»Eine bizarre Geschichte über die Albträume eines ganzen Landes. Selbst aus einer Entfernung von knapp 10.000 Kilometern läuft es einem kalt den Rücken herunter.«

Der Tagesspiegel

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