Giftflut

Thriller - Kommissar de Bodts dritter Fall

Taschenbuch
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Der neue spannende Fall von Eugen de Bodt

Ein Sprengstoffanschlag auf die Oberbaumbrücke erschüttert Berlin und fordert unzählige Opfer. Auch in Paris und London explodieren Brücken. Unbarmherzig folgt Anschlag auf Anschlag. Doch die Täter hinterlassen weder eine Spur noch eine Botschaft – die Polizei tappt im Dunkeln. Klar ist nur: Jemand führt Krieg gegen Europa. Aber wie verteidigt man sich gegen einen Feind, den niemand kennt? Während die Politik in Panik verfällt und die Wirtschaft einbricht, pfeift Hauptkommissar Eugen de Bodt auf die offiziellen Ermittlungen. Er weiß, dass ihm die Zeit davon läuft, und so unternimmt er einen gefährlichen Alleingang, um die Täter zu stoppen ...

»Thematisch ist Ditfurth auf der Höhe der Zeit: Seine Ermittler müssen herausbekommen, ob Islamisten, Polit-Terroristen oder noch gerissenere Verschwörer die Urheber des Bösen sind.«

DER SPIEGEL

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: Giftflut
Originalverlag: carl's books, München 2017
Taschenbuch, Broschur, 496 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10331-8
Erschienen am  08. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Berlin, Deutschland

Kommissar de Bodt ermittelt

Leserstimmen

Krieg gegen unbekannt.

Von: djojo

14.03.2019

Eugen de Bodt und seine Kollegen Salinger und Yussuf ermitteln in einem Mordfall. Der technische Leiter eines Wasserwerks der Berliner Wasserbetriebe wird ermordet in der Badewanne aufgefunden. Das Motiv bleibt unklar. Fest steht nur, dass im Wasserwerk zeitgleich eingebrochen und eine Störung verursacht wurde. Was sich zunächst als einfacher Mordfall darstellt wird schon sehr kurze Zeit bedeutend größer: nahezu zeitgleich werden in Berlin, Paris und London wichtige Brücken weggesprengt. Wie es sich für einen terroristischen Akt gehört, kommen dabei auch viele hunderte Menschen ums Leben. Die Verbindung zum Mord ist schnell hergestellt, denn auch in Paris und London wurden leitende Mitarbeiter der Wasserwerke ermordet. Und gleich beginnt de Bodt in seiner eigensinnigen Art zu entwickeln. Und nimmt den Fall sehr persönlich. Die Verbrecher auch. „»Die denken wie ich«, sagte de Bodt. – »Hoffentlich nicht. Dann decken sie die Leute auch mit Zitaten ein. Das nervt, ich kann da ein Lied singen.« Salinger hob die Hände, als müsste sie einen Trupp Hunnen abwehren. – »Was heißt... die wissen, dass wir kapieren wollen, wie die ticken. Und die wollen kapieren, wie wir ticken, wenn wir versuchen, so zu ticken wie die. Klingt nach Hirnonanie.«“ (S. 375) In diesem dritten Band um Eugen de Bodt und sein Team kommt auch der blonde Türke Ali Yussuf immer häufiger zu Wort. Und bietet dabei allerlei Unterhaltungswert. Überhaupt sind Wortwahl, Satzbau und Zitate im Munde der Protagonisten wieder sehr gelungen. Im Vergleich zu den vorangegangenen Fällen „Heldenfabrik“ und „Zwei Sekunden“ erscheint mir die von Christian v. Ditfurth gewählte Sprache noch ein wenig intensiver. Die Sätze kürzer, die Sprüche knackiger. Und genau das machte mir besonders Spaß. Anstrengender dagegen fand ich die Story an sich. Da wurde dieses Mal doch extrem viel in die Luft gejagt und gemordet. Klar, Thriller steht auf dem Buchcover. Aber mir war es doch etwas zu unrealistisch. Auch die Entwicklung der Figur Jan war mir viel zu abstrus: ein einfacher Computer-Nerd, der im Laufe der Erzählung eine ganz andere Seite an sich entdeckt. Und übernatürliche Kräfte entwickelt. Schade, da wäre weniger mehr gewesen. Trotzdem, linguistisch und auch philosophisch war es wieder ein Genuss. Denn die gewählten Zitate bekannter und unbekannter Philosophen, die Eugen de Bodt immer wieder zum Besten gibt, passen meist wie die Faust aufs Auge.

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Für mich einer der stärksten Thriller zu dieser Thematik, den ich seit langem gelesen habe

Von: unclethom

05.03.2019

Müsste ich diesen Thriller mit nur drei Worten beschreiben, wäre das spannend, rasant und brandaktuell. Der Fall wie hier beschrieben könnte heute durchaus genau so stattgefunden haben. Die Rasanz entsteht meines Erachtens nach durch die knackig kurzen Kapitel, die anfangs durch die häufigen Wechsel der Schauplätze etwas verwirrten, dann jedoch mich in ihren Bann gezogen haben. Die Figuren sehr schön beschrieben und wirken durchweg sehr real. Nach nur wenigen Kapiteln hat der Autor den Leser gefangen genommen. Gefangen in der Story, die nicht nur reine Unterhaltung ist, sondern auch zum Nachdenken anregt. Man lässt sich durch die Story treiben und gut unterhalten, doch hat man zu jeder Zeit den Gedanken im Hinterkopf „könnte dies wirklich so passieren?“ oder hat man es tatsächlich mit einer reinen Fiktion zu tun, die so niemals möglich wäre. Zu echt wirkt die Story, die Figuren und besonders auch die Dialoge, die man sich tatsächlich so in einer Einsatzbesprechung der Polizei vorstellen könnte. Gut gefallen konnte der Schreibstil, der nicht alles zu Detailliert beschreibt so, dass dem Leser genügend Platz für das eigne Kopfkino bleibt. Insbesondere die Beschreibungen der Attentate und deren Auswirkungen lassen da viel Raum für die eigne Fantasie, sodass der Leser es sich so grausam denken kann wie er/sie es will. Für mich war dies einer der stärksten Thriller zu dieser Thematik den ich seit langem gelesen habe. Insgesamt sind das hochverdiente 5 von 5 Sternen und natürlich auch eine Leseempfehlung!

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Vita

Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin. Neben Sachbüchern und Thrillern hat er Kriminalromane um den Historiker Josef Maria Stachelmann veröffentlicht. Zuletzt erschien bei Penguin der Thriller »Zwei Sekunden«, der zweite Fall für Kommissar de Bodt.

Zur AUTORENSEITE

Events

29. Okt. 2019

Christian von Ditfurth beim 10. Lüneburger Krimifestival

20:00 Uhr | Lüneburg | Lesungen
Christian v. Ditfurth
Ultimatum

30. Okt. 2019

Christian von Ditfurth beim 4. Erfurter Krimifestival

20:00 Uhr | Erfurt | Lesungen
Christian v. Ditfurth
Ultimatum

05. Nov. 2019

Christian von Ditfurth beim 10. Krimimarathon Berlin Brandenburg

19:00 Uhr | Berlin (Friedrichshain) | Lesungen
Christian v. Ditfurth
Ultimatum

Pressestimmen

»Der dritte Fall des intellektuellen Sturkopfs ist grandios: ein spektakulärer Polit-Thriller, smart und knallhart.«

Günter Keil im Playboy

»Ditfurth schickt seinen unangepassten Ermittler durch eine actiongeladene Handlung.«

Focus online

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