Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt

Taschenbuch
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JA sagen zum Leben, egal was passiert. - Das schrägste Glücksbuch aller Zeiten.

Albert Espinosa entführt uns in die „gelbe Welt“: Gelb, weil während einer Chemotherapie die Haut gelb wird. Mit vierzehn erkrankt Espinosa an Knochenkrebs und kämpft die weiteren zehn Jahre tapfer dagegen an. Mit unerschütterlicher Energie und vor allem: Humor. Als sein Bein amputiert werden muss, veranstaltet er eine Abschiedsparty für das Bein. Auch ist er überzeugt, dass eine Glücksakte viel wichtiger ist als eine Krankenakte mit Fieberkurve. Weitere wertvolle Entdeckungen, die er während seines Klinikalltags macht – zum Teil auch schräge, ungewöhnliche Einsichten anderer „Todgeweihter“ – finden sich in diesem Buch. Keine Leidensgeschichte also, sondern ein leichtfüßiger Lebensbericht mit wundervollen Glücksregeln für jeden Tag.

Diese Ausgabe ist inhaltlich identisch mit Espinosa, Der Club der roten Bänder.

„Ein warmherziger (Über-) Lebensbericht eines Krebskranken mit vielen Glückslektionen für uns alle.“

Glamour (01. Juli 2013)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Spanischen von Sonja Hagemann
Originaltitel: El mundo amarillo
Originalverlag: Random House Mondadori, S.A.
Taschenbuch, Klappenbroschur, 192 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-22024-3
Erschienen am  15. April 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Tolle Ansichten ans Leben

Von: Oldbookcat

29.01.2019

Albert Espinosa hat mir eine andere Sichtweise auf Dinge, Menschen, und die Medizin gebracht. Ich werde versuchen seine Ansichten beim nächsten Arztbesuch zu überdenken und selbst anzuwenden. Es ist erstaunlich wie sehr ein Buch einen inspiriert hat. Der Schreibstiel hat mir auch sehr gut gefallen, da es beim lesen so vorkam, als würde Albert einen Persönlichen Brief an mich schreiben. Und so ist auch das Buch. Extrem Persönlich. (Das macht es so toll) Er hat den umgang mit dem Tod guut rübergebracht und zahlreiche, wertvolle Tipps gegeben zu Freundschaft, Krankheit und Schmerz. Wenn ihr allerdings denkt dass ihr die selbe Geschichte wie aus der Serie von Vox „DER CLUB DER ROTEN BÄNDER“ nur aus der Sicht von Albert, werdet ihr allerdings enttäuscht werden. Mit genau dieser Einstellung bin auch an das Buch rangegangen und es kam nichts von Leo, Emma, Toni, Hugo und Alex. Es wurde nur ein alter Zimmernachbar erwähnt der ihm sehr geholfen hat, und ich schätze das ist dann wohl Benito. Was mir auch nicht so gefallen hat, beziehungsweise was mich eher verwirrt hat sind die Kapitel von den „Gelben“. Ansonsten gebe ich dem Buch 4/5 Punkten.

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Eins dieser besonderen Bücher, aus dem jeder etwas lernen kann

Von: BlackTeaBooks

11.05.2017

Es ist wichtig zu wissen dass dieses Buch keine klassische Geschichte ist. Vielmehr besteht es aus den Erfahrungen, die Albert Espinosa von seinem vierzehnten bis vierundzwanzigsten Lebensjahr gemacht hat - 10 Jahre im Kampf gegen den Krebs. Er spricht von seinen Inspirationen, wie zum Beispiel einem Gedicht, dessen inhaltliche Struktur er auf sein Buch überträgt (was mir als Literaturmensch natürlich gut gefallen hat). Den Hauptteil bilden aber "23 Entdeckungen", die er als besonders wichtig und hilfreich erachtet. Sie handeln von Verlust oder Schmerz, aber auch Glück und Gewinn; und schnell wird deutlich dass dieser Mensch so viel erlebt und erduldet hat, aber niemals seine Lebensfreude erlöschen ließ. Für mich sind diese Erzählungen so besonders, weil sie uns Leser hinter die "Krebs-Geschichte" blicken und die Krankheit hinter sich lassen. So wird der Fokus von den traurigen Aspekten genommen und auf etwas Positives gerichtet. Wir lernen stattdessen die Gedanken des Menschen dahinter kennen und erleben, auch wenn wir das vorher vielleicht schon wussten, dass ein Dauerpatient mehr ist als nur seine Krankheit. Menschen wie Albert Espinosa haben nicht nur eine aufwühlende medizinische Geschichte zu erzählen, sondern vielmehr nützliche Erfahrungen und Erkenntnisse zu teilen. Aus allem was sie erlebt haben kann jeder etwas lernen, und das ist vielleicht das Wichtigste an diesem Buch. Natürlich machen schwer-kranke Menschen sehr unterschiedliche Dinge durch, aber am Ende erlebt jeder die Welt auf eigene Weise - und doch ist was wir lernen irgendwie gleich. Das Leben verbindet uns alle, egal ob wir krank sind oder nicht. Innerhalb der kompakten und leicht zu lesenden Kapitel werden oft Die Gelben erwähnt und ihre Wichtigkeit betont, aber erst am Ende bekommt man eine Erklärung zu dieser Idee. Für Espinosa stehen Gelbe zwischen Freunden und Partnern, kommen und gehen ohne Bindung und verändern unser Leben auf eine ganz besondere Weise. Dabei habe ich trotzdem nicht ganz verstanden, was genau dahinter steht. Ich glaube sein Konzept ist ein sehr persönliches, dass man nur schwer auf eine Ebene bringen kann die für jeden passt. Es hat mich mehr verwirrt als etwas gelehrt; und dadurch hat sich das Buch zum Ende hin etwas gezogen. Generell ist natürlich kein großartiger Spannungsbogen vorhanden, aber das muss es auch gar nicht. Dafür gibt es ja die gleichnamige Fernsehserie, von der ich euch auch bald mehr Einzelheiten erzählen möchte. Ich konnte auf jeden Fall viel aus der Gedankenwelt von Albert Espinosa mitnehmen und werde das Buch sicher hin und wieder lesen, um zu sehen wie sich meine Ansichten verändern und vor allem noch mehr von diesem großartigen Menschen zu lernen. Club der roten Bänder hat mich immer wieder zum Lächeln und Nachdenken gebracht. Ich konnte mich in fast allen Ansichten von Albert Espinosa wiederfinden und wurde nicht selten emotional. Nur der Teil zu den Gelben konnte mich nicht ganz erreichen, aber vielleicht ändert sich das ja in der Zukunft noch. Die Entdeckungen waren jedenfalls erfrischend und ehrlich, aber auch stärkend und hoffnungsvoll. Das Buch ist wie eine Brücke von 'kranken' zu 'gesunden' Menschen, oder vielmehr ein strahlend gelber Bulldozer, der die Grenzen zwischen den beiden Gruppen einreißt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

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Vita

Albert Espinosa, geboren 1973, ist Autor, Schauspieler, Film- und Theaterregisseur und lebt in Barcelona. Sein Erstling »Club der roten Bänder« erschien 2008, wurde weltweit in über 20 Sprachen übersetzt und in mehreren Ländern höchst erfolgreich als TV-Serie verfilmt. Seither hat Albert Espinosa diverse weitere Romane und Ratgeber veröffentlicht.

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Pressestimmen

„Ich habe noch nie ein Buch über einen krebskranken Menschen gelesen, das so herzerwärmend und positiv wie dieses ist.“

spass-am-buch.de (11. Juli 2013)

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