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Goodbye Arschgeweih Von der Kunst, beschissene Tätowierungen zu vermeiden

Kundenrezensionen (3)

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-60326-4

Erschienen: 10.11.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

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Der erste umfassende Tattoo-Ratgeber, geschrieben von Deutschlands bekanntestem Tätowierer Daniel Krause

Dieses Land braucht dringend Aufklärung in Sachen permanenter Körperschmuck, denn das liebste Ausdrucksmittel unserer Individualität – mehr als 30 Prozent der 18- bis 35-Jährigen sind tätowiert – treibt viel zu oft viel zu scheußliche Blüten. Doch per Laser entfernte Arschgeweihe müssen nicht sein, sagt Daniel Krause, Deutschlands prominentester Tätowierer, wenn man nur ein paar einfache Regeln befolgt. Krause zeigt, wie dehnbar der Begriff Hygiene ist, und erzählt höchst unterhaltsam, was er in 20 Jahren Tattoo-Geschäft an geschmacklichen Entgleisungen erlebt hat.

Daniel Krause (Autor)

Daniel Krause ist Deutschlands bekanntester Tätowierer, berühmt geworden ist er mit seiner Sendung Berlin sticht zu bei DMAX und als Darsteller bei Berlin Tag und Nacht. Mittlerweile hat er sein eigenes Format im Sat.1 Frühstücksfernsehen, wo er den Tattotrends rund um den Globus folgt. Auch im Radio ist Krause aktiv, wöchentlich berichtet er bei Energy aus seinem Tattoo-Kosmos.

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 240 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-60326-4

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 10.11.2014

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Amüsanter Ratgeber

Von: Nele / bunt, gestreift und hüpfig Datum: 21.07.2015

www.buntgestreifthuepfig.de

Bevor ich euch heute einen Buchtipp geben kann, müsst ihr ein paar Dinge über mich wissen. Erstens: Ich bin ein Ratgeber-Typ. Ich springe auf Ratgeber sofort an, wenn sie “mein” aktuelles Thema nur halbwegs behandeln. In meinem Bücherregal finden sich Bücher über Ernährung, über Fotografie, über die Steigerung der Kreativität, über den Umgang mit Geld, übers Aufräumen, übers Selbermachen, über Achtsamkeit, und sicher noch ein paar mehr. Diese Bücher stelle ich im Regelfall nach dem Kauf übrigens ungelesen ins Regal… Nur wenige davon sind komplett gelesen.

Zweitens: Ich träume von einem Tattoo. Seit einiger Zeit wird der Gedanke immer konkreter, ich grüble übers genaue Motiv, ich schaue mir tätowierte Menschen online an, ich google nach Adressen von Tattoostudios und bin mir zu 90% sicher.

Wenn ihr das über mich wisst, werdet ihr verstehen, weshalb ich das Buch “Goodbye Arschgeweih: Von der Kunst, beschissene Tätowierungen zu vermeiden“ haben musste. Obwohl ich Daniel Krause, der es geschrieben hat, überhaupt nicht kannte. Vielleicht hätte mich das auch eher abgeschreckt, denn alles, was ihn bekannt gemacht hat, interessiert mich leider nicht die Bohne: Er hatte eine Sendung bei DMAX, war Darsteller bei “Berlin Tag und Nacht”, und hat mittlerweile wohl ein Format im Frühstücksfernsehen bei Sat 1. Tut mir Leid – nicht meine Welt.

Macht aber gar nichts – auch wenn ich etwas skeptisch wurde, als ich das las und das Buch bereits vor mir lag. Doch keine Sorge: Krause schreibt wirklich sympathisch, amüsant und einfach nett. Auch wenn er gleich im ersten Kapitel versucht, mir den Zahn zu ziehen, mein erstes Tattoo müsse gleich auf den Unterarm. Ich fühlte mich etwas ertappt, als er dies als Trend ausmachte und Neulingen erst einmal davon abriet… �� Tatsächlich denke ich nun über eine andere Stelle nach (aber das letzte Wort ist noch nicht gefallen).

Das Buch behandelt sämtliche Themen, die einem zum Thema Tattoo so einfallen können. Zunächst gibt es einen kleinen Test, welcher “Tattoo-Typ” man so ist. Bist du eher “Der Entschlossene” oder “Der Kreative”? “Der Anspruchsvolle” oder “Der Emotionale”? Anschließend gibt es Tipps zur Wahl des richtigen Tattoostudios (Worauf sollte ich beim Besuch achten, wenn ich mir das Studio vorher ansehe?), zum Umgang mit Schmerzen, zur Auswahl des Motivs und tatsächlich auch ein Kapitel zum Thema Tattoo-Entfernung. Zwischendurch wird das ganze unterlegt mit Anekdoten und Fakten aus dem Tätowier-Alltag. Und mit interessanten Infos – wusstet ihr beispielsweise, dass hierzulande überhaupt keine Richtlinien und Gesetze für Tattoostudios gelten? Tätowierer ist keine Berufsbezeichnung, jeder kann ein Studio eröffnen und eine Tätowiermaschine in seinem Badezimmer benutzen, wenn es ihm Spaß macht.

Zwischen all diesen Kapiteln kommen Freunde von Krause zu Wort. Juchuh, noch mehr Promis, die ich nicht kenne! �� Einzig Mark Benecke war mir halbwegs ein Begriff. Außerdem tauchen noch Pia Tillman, Ingo Kantorek, Hagen Stoll, Makani Terror und Judith van Hel auf – vielleicht sagt euch einer von den Namen ja was? Alle erzählen ihre persönliche Tattoo-Geschichte, ihre Tattoo-Sünden, was sie bereuen oder eben nicht.

Die große Frage ist natürlich: Hat mich das Buch nun weitergebracht? Diese kann ich mit einem klaren Jein beantworten. �� Das Kapitel zur Motivwahl hat mich am meisten interessiert, aber natürlich kann man hier nicht für jeden Leser ein passendes Motiv empfehlen. �� Stattdessen werden die verschiedenen Stilrichtungen erklärt, was auch interessant war. Die Tipps zur Wahl des Tattoostudios sowie dazu, wie man sich nach einer Tätowierung verhalten sollte, werde ich sicherlich noch anwenden, wenn es akut wird. Ansonsten muss ich – wie eingangs erwähnt – nun noch einmal genauer die Stelle überlegen, an der das Motiv meinen Körper zieren soll. Auch über meine Motivation für eine Tätowierung denke ich nach. Die Infos über Tattoo-Farben zum Thema Sicherheit etc. haben mich beruhigt, obwohl ich vorher gar nicht wusste, dass ich beunruhigt war.

Ansonsten hat mir das Buch glaube ich auch ein wenig die Angst genommen, überhaupt erst mal zu einem Tätowierer zu gehen. Denn auch wenn ich weiß, dass es vermutlich Quatsch ist: Irgendwas in mir drin denkt, wenn ich in ein Tattoostudio gehe und sage, was ich mir vorstelle, lachen die mich aus. Aber wie schreibt Krause so schön: “Auch wenn ich mittlerweile selbst zu 70% zutätowiert bin und aussehe wie ein bunter Taucheranzug, bin auch ich ohne Tattoos auf die Welt gekommen. Wir können also auf Augenhöhe sprechen, und es braucht sich keiner ausgeschlossen zu fühlen.” Sprich: Jeder, der tätowiert ist, hat mal sein erstes Tattoo bekommen und vielleicht befürchtet, ausgelacht zu werden. Und sollte das tatsächlich passieren, bin ich offensichtlich an ein Arschloch geraten, von dem ich sowieso kein Tattoo haben möchte.

Jedenfalls habe ich mich von dem Buch auf jeden Fall gut unterhalten gefühlt und es komplett gelesen – was man nicht von jedem Ratgeber in meinem Bücherregal behaupten kann! (“Schlank durch Achtsamkeit”, “Wie man gute Laune bekommt” und den Finanzberater von Peter Zwegat *hüstel* habe ich neulich noch ungelesen bei Momox verkauft…) Daher kann ich es jedem, der über ein Tattoo nachliest und noch etwas unsicher ist, empfehlen.

Ein Muss für alle Tattoofans (und alle anderen auch)

Von: Home of taste Datum: 26.04.2015

myhomeoftaste.blogspot.de/?m=1

Heute gibt´s auf meinem Blog ein ganz besonderes Buch. Daniel Krause ist sicher allen Tattoofreunden da draußen ein Begriff. Der talentierte Tätowierer, der einigen vielleicht noch aus der Serie "Berlin Tag und Nacht" bekannt ist, hat endlich wieder ein Buch geschrieben. Und wer jetzt an eine "langweilige" Biographie denkt, den muss ich leider enttäuschen. Es ist ein grandioser Ratgeber im Taschenbuchformat. geschrieben, mit sehr vielen Geschichten aus seinem Alltag als Tätowierer, und der, ist alles andere als gewöhnlich.

Aber werfen wir doch mal einen Blick auf den Klappentext:

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Und wie kriegt man das jetzt wieder weg?
Dieses Land braucht dringend Aufklärung in Sachen permanenter Körperschmuck. Denn das liebste Ausdrucksmittel unserer Individualität- mehr als 30 Prozent der 18- bis 35- Jährigen sind hierzulande tätowiert- treibt viel zu oft viel zu scheußliche Blüten.
Doch per Laser entfernte Arschgeweihe müssen nicht sein, sagt Daniel Krause, Deutschlands prominentester Tätowierer, wenn man nur ein paar einfache Regeln befolgt. Krause erklärt, woran man ein gutes Tattoo- Studio erkennt, er zeigt, wie dehnbar der Begriff Hygiene ist, und erzählt höchst unterhaltsam, was er in 20 Jahren Tattoo- Geschäft an geschmacklichen Entgleisungen erlebt hat.
"

Wie Daniel selbst dieses Buch erklärt, zeigt der nächste Text:

"
Als ich Freunden und Kollegen von dem Projekt berichtet habe, meinten einige `Ach du scheiße,du schreibst einen Ratgeber?´ Da habe ich erst mal gestutzt. Ratgeber finde ich nämlich öde. Aber dann wurde mir klar, dass man beim Thema Tattoo ja nicht unbedingt in konventionellen Mustern arbeiten muss.
Ich werde die wichtigsten Fragen also nicht mit Fachchinesisch, sondern mit Geschichten aus meiner Laufbahn beantworten. Und das Praktische ist: Auch wenn ich mittlerweile selbst zu 70 Prozent zutätowiert bin und aussehe wie ein bunter Taucheranzug, bin auch ich ohne Tattoos auf die Welt gekommen. Wir können also auf Augenhöhe sprechen, und es braucht sich keiner ausgeschlossen zu fühlen. Heißt: Auch Nichttätowierte und Tattoo- Gegner können hier einiges lernen. Das ist wie mit Sex: Da haben erfahrungsgemäß auch die Leute den größten Informationsbedarf, die noch keinen hatten. Also, husch ins Körbchen, ich hol schon mal die Nadeln raus...
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Das Buch trägt passenderweise den Namen "Goodbye Arschgeweih". Arschgeweih ist doch bestimmt jedem noch ein Begriff. Dieses zauberschöne Motiv über dem Steißbein, dass jeder unbedingt haben musste, weil es ja sooooo schön ist. Abgesehen davon, dass ich nicht wissen möchte wieviele tausende Menschen mit einem hässlichen Arschgeweih rumrennen müssen, frage ich mich, ob es Sinn macht, sich ein Tattoo stechen zu lassen, das für einen selber gar keine persönliche Bedeutung hat. Ich selbst kann mich noch als Tattoo- Jungfrau bezeichnen. Ich hab zwar schon seit Jahren ein Motiv im Kopf, das für mich vor allem eine persönliche Bedeutung hat, frage mich dann aber immerwieder, ob es denn wirklich tausendprozentig sein muss. Dieses ständige Hinterfragen zeigt mir, dass ich vielleicht einfach noch warte :-)
Ich denke das wichtigste ist sowieso immer, dass man sich von niemandem reinreden lässt. Denn damit durch die Gegend laufen müsst schließlich ihr und nicht die, die meinen es am besten zu wissen.



Aber kommen wir nun zum Buch zurück. Eingeteilt in 22 Kapitel erfahrt ihr nicht nur, wie ihr das beste Studio findet oder welches die wichtigsten Tattoo- Styles sind, sondern auch die Top- Ten- Irrtümer über Laserentfernungen und was die Black& White List einer Tattoo- Convention ist. Man könnte auch sagen, ihr erfahrt in dem Buch so ziemlich alles, was ihr Wichtiges zum Thema Tattoos wissen müsst. Das ganze ist auf eine so unterhaltsame Art und Weise geschrieben, dass garantiert kein Auge trocken bleibt.
Zusammengefasst gesagt würde mir niemand einfallen, dem dieses Buch nicht gefallen würde und ob ihr´s glaubt oder nicht- es bringt sogar Männer zum Lesen ;-)

Kaufen könnt ihr das Buch, erschienen im Heyne Verlag, für 12,99€ mit der ISBN 978-3-453-60326-4 unter anderem auf der Verlagswebsite.

Also, jeder, der ein Tattoo hat- kauft euch dieses Buch. Jeder der noch keins hat, aber mit dem Gedanken spielt- kauft euch dieses Buch erst recht. Alle anderen- kauft es euch einfach ;-)

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