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Gottes rechte Hand Psychothriller

Michaela Baltzer (2)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48578-9

Erschienen: 21.08.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wien: Innerhalb kurzer Zeit werden zwei Männer auf höchst brutale Weise getötet. Michaela Baltzer und ihr Team vom LKA tappen zunächst im Dunkeln. Doch dann begreifen sie, dass der Mörder eine Art Gottesurteil vollzogen hat. Im Laufe der Ermittlungen zeigt sich das ganze Ausmaß der Mordserie, denn es gehen noch mehr Tote auf das Konto des Täters. Bald weiß Michaela nicht mehr, wem sie trauen kann, denn alle Fäden scheinen bei Bernd Dalisch, dem neuen Kriminalpsychologen des LKA, zusammenzulaufen. Um den Killer zu finden, muss Michaela ihre Prinzipien über Bord werfen und sogar den verurteilten Psychopathen Kilian Weilmann um Hilfe bitten ...

MICHAELA BALTZER

Michaela Baltzer

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Rhena Weiss (Autorin)

Rhena Weiss, Jahrgang 1969, lebt mit ihrer Familie in Niederösterreich. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit arbeitet sie als Sozialpädagogin in Wien. Im Mittelpunkt ihrer Psychothriller-Reihe, die mit dem furiosen Auftakt »Das Böse in euch« begann, steht die Wiener LKA-Ermittlerin Michaela Baltzer.

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48578-9

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 21.08.2017

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Gottes rechte Hand

Von: Thrillertante Datum: 30.10.2017

www.thrillertante.blogspot.de


Da ist er nun endlich! Nach "Das Böse in euch" der zweite Band der Michaela-Baltzer- Reihe, auf den ich mich unwahrscheinlich gefreut habe!

In Wien werden innerhalb kürzester Zeit zwei Männer auf höchst brutale Weise umgebracht! Die Ermittlungen drehen sich zuerst im Kreis, bis das ganze Ausmaß bewusst wird und es so scheint, als hätte der Mörder eine Art Gottesurteil vollzogen. es kommt noch schlimmer - denn alles scheint auf Bernd Dalisch, Michaelas Freund, Kollege und nachbar hinzudeuten und sie weiß nicht mehr, wem sie trauen kann und wem nicht...

"Gottes rechte Hand" steht dem Vorgänger, was die Spannung anbelangt in nichts nach! Rhena Weiss hat dem Mörder Taten auf den Leib geschrieben, die unwahrscheinlich brutal und gleichermaßen intelligent sind.

Natürlich ist Michaelas Nichte Valerie, ihre Kollegin Doris und Bernd Dalisch in Band zwei vertreten, die allesamt von der Autorin authentisch beschrieben werden und mir sehr ans Herz gewachsen sind! Außerdem begegnet uns in Band zwei auch der Mörder aus "Das Böse in euch wieder"...

Mir war von Beginn an eigentlich klar, wer der Mörder ist, wenn Rhena Weiss nicht eine kleine Stolperfalle eingebaut hätte und ich plötzlich gar nicht mehr so sicher war! So muss ein Psychothriller meiner Meinung nach sein!

Beide Bände sind in sich abgeschlossen, dennoch empfehle ich, die beiden Bände hintereinander zu lesen, denn in Michaelas Privatleben spielen auch zwei Männer eine große Rolle. Wie sich diese Geschichte entwickelt, macht Lust auf mehr! Natürlich bin ich auch neugierig, wie es nun letztendlich mit Valerie weitergeht und ob sie sich nun wirklich sicher ist, was sie später mal beruflich machen möchte!

Ich hoffe und freue mich sehr auf Band 3, den ich natürlich lesen werde, obwohl ich mir geschworen hatte, keine Reihe mehr zu beginnen! Aber diese Reihe ist genau nach meinem Geschmack und so, muss ich meinen Schwur brechen, was mir allerdings in keinster Weise leid tut!

Wie schon für Band eins gibt es für "Gottes rechte Hand" eine absolute Leseempfehlung von mir!

Die rechte Hand bringt Gerechtigkeit

Von: Denise Datum: 24.08.2017

www.tapsisbuchblog.blogspot.de

In Wien werden 2 Männer auf brutale Weise hingerichtet. Michaela Baltzer vom LKA und ihr Team wissen zunächst nicht, wo sie ansetzen sollen. Bis sie herausfinden, dass das erste Opfer seine Frau brutal misshandelt hat. Könnte die Ehefrau aus Wut ihren Mann ermordet haben? Doch wie passt der zweite Mord ins Bild? Schon bald müssen die Ermittler feststellen, dass nichts so ist, wie es scheint...

"Gottes rechte Hand" ist der zweite Fall für Michaela Baltzer, aber mein erster Thriller, den ich von Rhena Weiss lese. Der Vorgänger "Das Böse in Euch" liegt noch ungelesen bei mir. Auch ohne Vorwissen kann man den zweiten Fall genießen. Rhena Weiss nimmt ihre Leser mit auf eine blutige Reise durch Wien, erfindet das Thriller-Rad allerdings nicht neu und bleibt bei Altbewährtem.

Eine kleine Warnung vorab: Der Klappentext verrät sehr viel vom gesamten Buch und verdirbt so die Spannung. Wer sich also die Überraschung bewahren möchte, sollte den Text nicht zu genau studieren.

Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei lernt man nicht nur Michaela Baltzer, die mit ihrer Nichte Valerie zusammenlebt, kennen, sondern bekommt kapitelweise auch Einblick in die Gedanken des Täters. Gerade diese Mischung hat es mir von Beginn an angetan, denn ich mag es sehr, wenn beide Seiten der Tat beleuchtet werden.

Die Figuren sind mir direkt ans Herz gewachsen. Michaela ist eine wunderbar bodenständige, etwas eigenbrötlerische, aber herzensgute Frau, die mit ihrer Nichte Valerie, deren Eltern in Afrika unterwegs sind, zusammen lebt. Der Teenager stellt das Leben der Ermittlerin auf den Kopf, ohne dabei in die gern bedienten Klischees zu verfallen. Das fand ich erfrischend. Auch Doris, die Partnerin von Michaela, war mir sofort sympathisch. Rhena Weiss hat mich durch ihre herrlich normalen Charaktere überzeugen können. Es gibt keinen Säufer, keinen vom Leben gezeichneten Cop und keine bösen Vergangenheiten. Das Team wirkt herrlich normal und machte es mir so sehr leicht, mit ihnen zu ermitteln.

Die Story wirkt sehr ruhig, fesselte mich aber von Beginn an. Rhena Weiss erschafft weder eine neue Art von Täter, noch neue Motive oder neue Vorgehensweisen. Der Thriller war für mich wie eine lieb gewonnene Wiederholung. Es war alles schon mal da, aber ich fühlte mich wohl und wollte dennoch wissen, wie es weitergeht. Dass die minderjährige Nichte Einblick in alle Ermittlungsakten erhält und sogar selbst im kleinen Rahmen ermitteln darf, stieß mir zwar sauer auf, passte aber zum gesamten Buch. Meine Lesefreude schmälerte es nur wenig.

Der Stil der Autorin ist sehr gut und flüssig zu lesen. Ihre Erzählweise ist ruhig, detailgetreu und bekommt durch die Einbindung von österreichischen Redewendungen einen ganz eigenen Charakter. Toll!

Fazit: Gott will Gerechtigkeit. Ich kann den Thriller trotz meiner Kritikpunkte empfehlen.

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