Gut gegen Nordwind

Buch zum Film
Roman

Taschenbuch
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Ein falsch getippter Buchstabe und schon landet die E-Mail von Emmi Rothner irrtümlich bei dem Linguisten Leo Leike. Leo antwortet trotzdem. Ein lustiger Austausch nimmt seinen Lauf, der immer persönlicher wird. Gerade weil sich die beiden nicht kennen und daher keinen Gesichtsverlust befürchten müssen, vertrauen sie aneinander die intimsten Dinge an. Doch mehr als eine digitale Freundschaft wollen sie zunächst nicht. Aber was ist mit den Schmetterlingen im Bauch, die von jedem »Pling« im Mail-Postfach aufgescheucht werden? Und das obwohl Emmi mit Bernhard verheiratet ist, und Leo immer noch an seiner Ex-Freundin Marlene hängt ...

»Herrlicher Briefroman in digitalen Zeiten«

Neue Presse Hannover (11. September 2019)

Originaltitel: Gut gegen Nordwind
Originalverlag: Deuticke
Taschenbuch, Klappenbroschur, 288 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48933-6
Erschienen am  19. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Sehr unterhaltsam!

Von: annasbookplanet

22.12.2019

Inhalt Aufgrund eines Tippfehlers landen die E-Mails von Emmi Rothner nicht bei der Zeitschrift „Like“, sondern bei Leo Leike. Es beginnt ein reger E-Mail-Austausch zwischen den beiden Fremden. Schnell befinden sie sich auf einem sehr schmalen Grat zwischen Fremdheit und Intimität und kommen sich mit jeder E-Mail näher. Und schon bald müssen sie sich die entscheidende Frage stellen: Können ihre Gefühle einer Begegnung standhalten? Meine Meinung Das Cover des Buches entspricht wie üblich bei Filmausgaben dem Filmplakat. Das hat mir in diesem Fall beim Vorstellen der Charaktere total gut geholfen, da ich trotz der genauen Beschreibung im Buch einfach gar keine Vorstellung von den beiden hatte. Die Hauptcharaktere des Buches sind Emmi Rothner und Leo Leike. Bei waren mir sofort sympathisch. Emmi habe ich als sehr quirlige Frau wahrgenommen, während Leo eher ruhig und gelassen schien. Der Schreibstil von Daniel Glattauer hat mir sehr gut gefallen. Die E-Mail-Form macht diese Geschichte aus und trägt dazu bei, dass sie dieses Buch locker leicht und schnell lesen lässt. Zudem ist der E-Mail-Verkehr zwischen Emmi und Leo einfach total witzig und unterhaltsam für den Leser. Ich habe beim Lesen oft herzlich lachen können. Ich war aber auch total gefesselt und gebannt dabei die Entwicklung zwischen Emmi und Leo zu verfolgen. Diese Geschichte ist einfach etwas ganz Besonderes. Am Anfang war das Buch vor allem interessant, wurde dann zunehmend ernster und tiefgründiger und überzeugt zuletzt mit einem überraschenden und unerwarteten Ende. Fazit „Gut gegen Nordwind“ ist unterhaltsames Buch, das mit seiner besonderen Geschichte fesselt und überzeugt. Ich kann das Buch deshalb auf jeden Fall empfehlen.

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Lesenswertes Buch mit Zeug zum Klassiker!

Von: elisalovesbooks

20.11.2019

Die Verfilmung des Beinahe-Klassikers läuft bereits seit einigen Wochen im Kino, also erschien auch das Buch in neuem Gewand. Ich persönlich mag diese Ausgabe mehr als die normale, hier sagen mir die Farben mehr zu. Die Darstellung der Schauspielbesetzungen sind auch total interessant, sie berühren sich nicht, sehen sich nicht einmal an, sondern schauen geheimnisvoll lächelnd auf den Boden. Zwischen ihnen steht der Titel, und trotz allem merkt man etwas von dieser Verbindung zwischen ihnen. Der Titel ist anfangs unverständlich, was bedeutet er? Doch als man es während des Lesens herausfindet ist das so ein schönes Gefühl, es passt wirklich perfekt! Es ist ein total anderes Buch, zum einen durch den Fakt, dass es ein reiner Email Roman ist und zum anderen, dass Daniel Glattauers Schreibstil etwas ganz, ganz Besonderes ist! Er passt perfekt zu den beiden erwachsenen Protagonisten, hat beinahe einen bestimmten Geschmack, und ist trotzdem zugeschnitten auf den jeweiligen Charakter. Da man diese erst nach und nach, ganz langsam kennen lernt und alle Informationen aus und zwischen den Emails gezogen werden müssen, bekommt man ein total anderes Gefühl für die Charaktere, beschäftigt sich aktiver mit der Vorstellung, nutzt seine Fantasie, und genau so verbessert sich das Leseerlebnis ungemein! Ich war total beeindruckt von der Bildgewalt, obwohl der Autor nichts beschreibt. Die Story an sich holt dich ab, nimmt dich mit auf eine Reise durch die Mailbox und lässt dich plötzlich wieder stehen. Durch die Länge der Emails, die quasi sehr kurze Kapitel darstellen, ist es wie mit ganz kleinen Schokostücken, wunderbar zart auf der Zunge, unwiderstehlich, und "Nur noch eins" wird zu einem endlos wiederholtem Mantra. Bis die Schokoladentafel mit einem Mal aufgegessen, das Buch zu Ende ist, und man, immer noch hungrig, zurückbleibt. So erging es mir mit diesem Buch. Man meinte, dass man die Entwicklung der Beziehung der beiden genau verfolgen könnte, aber nein. Ich habe versucht darauf zu achten, doch auf einmal war man mittendrin und verstand gar nicht, wie es jetzt so schnell dazu kam. Ich fand die Verbindung zwischen den beiden Protagonisten unglaublich stark, denn obwohl sie so distanziert sind, sind sie sich so nah wie sonst niemandem. Das Ende war einfach....Puh, es war unerwartet, still, endgültig, riesig, und doch konnte es sich leichtfüßig anschleichen. Im Einband habe ich einen zweiten Band gesehen, der direkt auf meine Wunschliste gewandert ist! Alles in allem ein total lesenswertes Buch mit unfassbar tiefen, intensiven, fühlbaren Emotionen, tollen, spannenden Charakteren und einer fesselnden Story, die man verschlingen muss! Deshalb 10/10 Ich bin super gespannt, wie das filmisch umgesetzt wurde!

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Vita

Daniel Glattauer, 1960 in Wien geboren, wurde durch seine Zeitungskolumnen bekannt. Mit dem E-Mail-Liebesroman »Gut gegen Nordwind« gelang ihm ein Bestseller, der auf der ganzen Welt gelesen wird und fürs Kino verfilmt wurde.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Unschlagbare Dialoge und total romantisch.«

Lea (11. September 2019)

»Der Roman ist wie ein virtuoses Musikstück geschrieben.«

Freundin (21. August 2019)

»... einer der zauberhaftesten Liebesdialoge der Gegenwartsliteratur.«

Der Spiegel

»Das ist Kommunikationskunst auf höchstem Niveau. Man liest und liest und liest. Man liest seiner Umgebung seitenweise vor aus diesem Musterbeispiel modernen Fernbalzens.«

Die Literarische Welt

»Eine romantische und quicklebendige Liebesgeschichte.«

Haller Tagblatt

»Virtuos komponiert. Ein gelungener unterhaltsamer Liebesroman.«

NDR Info

»Das Dilemma der beiden Verliebten fesselt bis zum Schluss.«

HR-online