HELIX - Sie werden uns ersetzen

Roman

Bestseller Platz 4
Spiegel Taschenbuch Belletristik

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Sie sind perfekt. Sie sind außer Kontrolle. Sie werden dich ersetzen!
Der Bestseller von Marc Elsberg endlich im Taschenbuch

Der US-Außenminister stirbt bei einem Staatsbesuch in München. Während der Obduktion wird auf seinem Herzen ein seltsames Zeichen gefunden – von Bakterien verursacht? In Brasilien, Tansania und Indien entdecken Mitarbeiter eines internationalen Chemiekonzerns Nutzpflanzen und –tiere, die es eigentlich nicht geben kann. Zur gleichen Zeit wenden sich Helen und Greg an eine Kinderwunschklinik in Kalifornien. Der Arzt erzählt ihnen von einem inoffiziellen Forschungsprogramm, das über hundert »sonderbegabter« Kinder hervorgebracht hat. Doch dann verschwindet eines dieser Kinder, und alles deutet auf einen Zusammenhang mit sonderbaren Ereignissen überall auf der Welt hin …


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: HELIX. Sie werden uns ersetzen
Originalverlag: Blanvalet, München 2016
Taschenbuch, Klappenbroschur, 656 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0557-9
Erschienen am  19. November 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Sehr erschreckendes Szenario, das fast schon Realität ist.

Von: Claudis Gedankenwelt

06.12.2018

Alles beginnt mit dem Tod des Außenministers und dem seltsamen Zeichen auf seinem Herzen. Jessica ist als Stabsmitarbeiterin in die Ermittlungen involviert und man bekommt zunächst mit, wie sie nach und nach immer tiefer in die Geschichte hinein gerät. Immer wieder tun sich Aspekte auf, die Jessica veranlassen außerplanmäßig zu arbeiten, da diese Dinge keinen Aufschub dulden. Dabei wirkt Jessica oft unsympathisch, weil sie weder ihre Kinder richtig zu vermissen scheint, noch nachvollziehen kann warum ihr Mann eigentlich enttäuscht ist über ihr Verhalten. Sie scheint einfach nur an sich zu denken in dieser Situation. Hier hätte ich von einer zweifachen Mutter und Ehefrau etwas mehr Einfühlungsvermögen erwartet. In einem parallelen Erzählstrang lernt der Leser Helen und Greg kennen, die verzweifelt versuchen ein Kind zu bekommen. Doch dies ist den beiden auf natürlichen Wege nicht vergönnt. Deshalb gehen sie in eine Kinderwunschklinik, die jedoch ein Geheimnis birgt. Denn hier in Kalifornien werden “Designerkinder” in einem Forschungsprogramm hervorgebracht. Doch werden Helen und Greg oder die anderen Paare vor Ort sich wirklich ein “besonderes” Kind einsetzen lassen? In Tansania entdecken die Forscher zur gleichen Zeit Maispflanzen, die gegen den Armyworm resistent sind. Doch wie ist das möglich? Und wie können sich die armen Bauern dieses besondere Mittel leisten um die Pflanzen so besonders zu machen, denn die Pflanzen weisen noch mehr Merkmale auf. Diese Handlungsstränge laufen eine lange Zeit parallel zueinander und ich habe mich an einigen Stellen gefragt wann und wie Marc Elsberg sie zusammen bringen wird. Dies ist genau das, was seine Bücher auszeichnet. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise in ganz verschiedene Welten, die aber dann einen großen übergeordneten Zusammenhang haben. Deshalb dauerte es auch bei mir wieder ein wenig bis ich in der Geschichte richtig angekommen war. In kurzen Kapiteln switcht der Autor zwischen den Protagonisten hin und her und es gelingt ihm dabei nach und nach Spannung aufzubauen. Das Thema Genmanipulation ist sehr komplex und erschreckend. Marc Elsberg hat sich sehr bemüht alles so zu erklären, dass man es gut verstehen und nachvollziehen kann was genau geschehen ist. Aus diesem Grund gab es auch ein paar Längen im Text, die überwiegend durch erklärende Dialoge entstanden. Doch diese Dialoge waren sehr wichtig um zu begreifen worum es genau geht in “Helix”. Und ich finde es ist gelungen trotz der Komplexität des Themas, dass ich ein wenig mehr aus dem Bereich der Gentechnik verstanden habe. Ab dem Moment, wenn alles sich zusammenfügt und die Protagonisten aufeinander treffen, baut Marc Elsberg die Spannung kontinuierlich weiter aus. Denn die Möglichkeiten im Bereich der Gentechnik sind heute schon erschreckender als ich es je für möglich gehalten hätte. Wenn ich mir aber vor Augen halte, dass Klonschaf Dolly bereits 1996 das Licht der Welt erblickte, dann ist klar, dass die Forschung danach nicht aufgehört hat. Und in 22 Jahren haben sich zahlreiche Möglichkeiten aufgetan. Zwar ist die Forschung an Embrionen verboten, aber wir alle wisse, dass sich da wohl nicht alle dran halten. Und erst im Januar 2018 haben die ersten chinesischen Forscher Affen geklont. Diese sind den Menschen ja genetisch sehr nahe. Ich persönlich finde es beängstigend, wie weit der Mensch in die natürlichen Abläufe eingreift. Natürlich ist es wichtig Krankheiten zu heilen und den Menschen mit Unterstützung durch Technologie zu helfen. Doch alles sollte der Mensch wirklich nicht manipulieren finde ich. Fazit: Wie weit ist die Forschung tatsächlich? Was würde geschehen, wenn es plötzlich genetisch optimierte Kinder gäbe, deren Fähigkeiten die unseren weit übersteigen? Das alles erfahrt ihr in diesem spannenden Thriller aus der Feder von Marc Elsberg. Ein Thriller über den man noch lange nachdenkt, nachdem man das Buch beendet hat!

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„Helix – Sie werden uns ersetzen“ ist letztendlich ein unterdurchschnittlich guter Thriller geworden, der mit spannender Grundthematik punkten kann, sonst aber zu viel falsch macht, um ein lesenswertes Buch zu sein.

Von: hellomymedia

16.08.2018

Marc Elsberg ist ein deutscher Autor, der bekannt ist durch seine Wirtschaftsthriller. Sein Debütroman „Blackout“ brach nicht nur hierzulande Rekorde, sondern ist auch international erfolgreich. Bisher habe ich nur „Zero – Sie wissen, was du tust“ gelesen und für gut befunden. Ein spannendes Thema wurde in einem smarten Umfeld gelungen umgesetzt. Deshalb bin ich mit einer nicht niedrigen Erwartungshaltung an sein neuestes Werk herangegangen und habe es im Dezember 2017 begonnen – weshalb die dazugehörige Buchbesprechung erst jetzt erscheint und mehr, in der folgenden Rezension. Helix – Sie werden uns ersetzen Helix, D 2016, 648 Seiten Thriller | Science-Fiction Autor: Marc Elsberg Verlag: Blanvalet Verlag ISBN: 978-3764505646 Das große Problem, welches ich mit dem Buch hatte, war, dass es mich nicht dauerhaft packen konnte. Trotz verschiedenen, zweifelsohne spannenden Szenarien, die sich am Ende ineinander verweben, schaffte der Autor es nicht, meine Aufmerksamkeit über längere Strecken hinweg am Ball zu behalten. Dabei spreche ich nicht von einer Leseflaute meinerseits, da ich zwischen den Leseabschnitte lange Zeitintervalle verstreichen ließ, um danach das Buch dann eventuell genießen zu können. In den neun Monaten, die ich dann aber letztendlich gebraucht habe, „Helix“ zu beenden, hatte ich bei der Lektüre keinen Lesegenuss, sondern war froh darüber, dass ich das Buch endlich beenden konnte. Und das darf bei einem guten Thriller nicht so sein. Gentechnologie, Bioterrorismus, Wunschkinder – das alles sind Aspekte, die genug interessant sind, eine spannende und abwechslungsreiche Geschichte zu erzählen. Zunächst war das Buch auch spannend. Man hat sich selbst in einem moralischen Konflikt wiedergesehen, ob die „Erstellung“ von Wunschkindern sein darf oder nicht. Uns wurden Ehepaare vorgestellt, die sich genau mit eben dieser Frage auseinandersetzen. So weit, so gut. Mit der Zeit jedoch entfernt sich der Autor mit seiner Handlung von diesen technischen, interessanten Themengebieten, und erzählt eine hanebüchene, absurde Fantasy-Geschichte, die zunehmend in eine belanglose Verfolgungsjagd ausartet. Zudem gab es in dem gesamten Szenario keine Figur, mit der ich mich wirklich identifizieren konnte. Man lernt zwar einige Personen näher kennen, aber charakterliche Tiefe wurde keinem von ihnen tatsächlich verliehen. Das verhindert ein sachlicher und neutraler Schreibstil, der zwar für technische Informationstexte, jedoch nicht für eine Geschichte förderlich ist, in welcher mit moralischen Auseinandersetzungen und Folgen der Forschung auf die Menschheit hantiert wird. Es gab sogar einige wenige Figuren, die mich in der Handlung tatsächlich gestört haben. Da ist zunächst die Präsidentin, die in dem Buch auf den Plan tritt. Sie verhält sich über große Strecken hinweg überaus unprofessionell, hysterisch und rachsüchtig. So stelle ich mir keine Politikerin in Führungsposition vor. Auch eine der Protagonisten, eine Stabsmitarbeiterin namens Jessica Roberts, stieß bei mir durch ihre ichbezogene, launenhafte Haltung auf Abneigung. Zwar gewinnt die Geschichte in den letzten hundert Seiten an Fahrt, jedoch ist dies ein Handlungsstrang, der austauschbar erscheint. Eine Verfolgungsjagd über den Globus, das ist wirklich eine Sache, die man schon mehr als einmal in Thrillern gesehen hat. Wenn man schon mit einer besonderen Thematik und einem etwas anderen Szenario punkten möchte, dann sollte man das meiner Meinung nach auch bis zum Ende durchziehen. So verläuft sich ein interessanter Plot in Belanglosigkeit. Wenn man mich nach Beendigung der Lektüre fragt, ob ich „Helix“ weiterempfehlen kann, dann muss ich ehrlicherweise antworten, dass mich Autor Marc Elsberg mit diesem Werk eher abgeschreckt hat. Alleine die Tatsache, dass ich für dieses Buch neun Monate gebraucht habe, spricht in diesem Zusammenhang schon Bände. Daher gibt es in dieser Rezension von mir keine Leseempfehlung für vorliegende Lektüre. „Helix – Sie werden uns ersetzen“ ist letztendlich ein unterdurchschnittlich guter Thriller geworden, der mit spannender Grundthematik punkten kann, sonst aber zu viel falsch macht, um ein lesenswertes Buch zu sein. Deshalb vergebe ich zwei von fünf möglichen Sternen.

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Vita

Marc Elsberg wurde 1967 in Wien geboren. Er war Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg sowie Kolumnist der österreichischen Tageszeitung »Der Standard«. Heute lebt und arbeitet er in Wien. Mit seinen internationalen Bestsellern BLACKOUT, ZERO und HELIX etablierte er sich auch als Meister des Science-Thrillers. BLACKOUT und ZERO wurden von »Bild der Wissenschaft« als Wissensbuch des Jahres in der Rubrik Unterhaltung ausgezeichnet und machten ihn zu einem gefragten Gesprächspartner von Politik und Wirtschaft.

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