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Hä? Die schönsten unübersetzbaren Wörter der Welt

... und andere Sprachkuriositäten

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Taschenbuch
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Wussten Sie, dass es im Japanischen einen Begriff dafür gibt, ein Buch zu kaufen, es dann aber ungelesen im Regal stehenzulassen (»Tsonduko«)? Oder dass norwegische Jugendliche wegen der teuren Alkoholpreise eigentlich nur »helgefyll« sind, also wochenendbetrunken? Das Bestseller-Duo Christian Koch und Axel Krohn hat sich auf eine abenteuerliche Reise durch die menschliche Kommunikation gemacht und ist dabei auf kuriose Sprachpannen und verdrehte Übersetzungen, unübersetzbare Wörter und skurrile Sprichwörter gestoßen. Nicht selten waren sie kurz davor, sich ins Irrenhaus zu philosophieren (wofür es im Tschechischen das schöne Reflexivverb »umudrovat se« gibt). Herausgekommen ist ein kurioser Wegweiser durch den Sprachendschungel dieser Welt, der mal verblüffend, mal erhellend und vor allem das ist, wofür es in (fast) allen Sprachen der Welt ein Wort gibt: saukomisch!

»Ein kompaktes, lesenswertes und amüsantes Buch. Bitte mehr davon!««

kulturbuchtipps.de (26. März 2019)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 248 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
durchgehend 4-farbig illustriert
ISBN: 978-3-442-15973-4
Erschienen am  18. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Witzige Sprachunterschiede, die zeigen wie unterschiedlich Menschen und Kulturen sind

Von: Marianne

04.02.2020

Es ist schon sehr interessant, wie unterschiedliche Sprachen sind. Während es in Wüstenländern verschiedene Wörter für Sand gibt, gibt es in kalten Ländern eine Vielzahl von Wörtern für Schnee. Und nicht nur Menschen drücken sich, je nach Sprache, ganz unterschiedlich aus, auch Hühner krähen in Deutschland ganz anders als in Island. Die Verschiedenheit der Sprachen ist interessant und faszinierend. Die beiden Autoren dieses Buchs haben allerlei sprachliche Merkwürdigkeiten zusammengetragen. Einige Begriffe, die sich nicht so leicht übersetzen lassen, werden mit lustigen Anekdoten erklärt. Da gibt es die ältere italienische Dame, die sich um Katzen kümmert, oder das Gefühl der inneren Trägheit nach einem Sonnenbad. Aber neben diesen 52 unübersetzbaren Begriffen, enthält dieses Buch noch sehr viel mehr Wissenswertes in Bezug auf Sprachen. Bunt zusammengetragen, liest sich dieses Buch wie eine Illustrierte. Da gibt es Bilder von Schildern, die lustige Übersetzungsfehler enthalten, oder Sprichwörter, die dasselbe ausdrücken, doch jeweils andere Bilder zur Hilfe nehmen. Interessant ist außerdem, dass ein Marienkäfer in Russland eine Kuh ist, und in Dänemark eine Henne, oder dass es den Deutschen immer noch nicht geglückt ist ein Wort zu finden, das ausdrückt, dass man keinen Durst mehr hat. Diese sprachliche Reise findet überwiegend in Europa statt, was ein bisschen schade ist. Es kommen einige Beispiele aus Afrika und Asien vor, aber der Schwerpunkt liegt eindeutig auf die europäischen Sprachen. Die einzelnen Betrachtungen sind schnell gelesen, darum ist dieses Buch gut zum Blättern und Verweilen geeignet. In den sechs Kapiteln wird jeweils ein anderer Schwerpunkt gelegt; es geht einmal um Menschen, dann um Speisen, den Körper, die Sinne, Tiere und um Nützliches für unterwegs. Zum Schluss findet der Leser noch unübersetzbare deutsche Wörter. Fazit: Ein lustiges und unterhaltsames Buch, in das man immer wieder gerne hineinschauen wird. Besonders Menschen, die sich für verschiedene Sprachen und Kulturen interessieren, werden sicher viel Freude an diesem Buch haben.

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Die wunderbarsten Wörter der Welt – Sprachen machen Freu(n)de

Von: Thursdaynext

18.03.2019

Ja es ist mir bewusst, „nitpicky“ (pingelig) betrachtet ist dieses wunderbare Kompendium der Sprachkuriositäten wieder dem Genre Sachbuch; Unterkategorie: unnützes Wissen zuzuordnen. Sprachen, Wörter, Ideenreichtum, Kreativität und Witz. Dieses Buch des eigentlich unützen Wissens musste ich also haben, und zwar nicht „Tsonduko“ wie man im Japanischen sagt, wenn man ein Buch kauft um es dann ungelesen im Regal sthen zu lassen, sondern um zu schwelgen und zu blättern, FunFacts zu entdecken mit denen die Mitmenschen traktiert werden können. Bei „Hä?“ gefällt ihnen das sogar. Weshalb dieses Buch dennoch so nützlich ist? Es erweitert das Denken und stupst, aufgrund der gelungen bebilderten Aufmachung das Hunorarreal des Nutzers an sich auszudehnen und zu wachsen. Es lässt sich aber auch nutzen um kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu untersuchen und sich daran zu erfreuen. So ist das „Japanische Nachtlied“ ein wunderbares Beispiel dazu, dass Lyrik sehr wohl übersetzbar ist und der „Stille Post-Effekt“ seltsame Blüten treibt ist das japanische Nachtlied doch eine Rückübersetzung von Goethes „Wanderers Nachtlied“ das ein Goetheliebender Franzose ins Japanische transkribierte. Die Fudji Verehrer können aber auch anders. Gruselig wird es, wenn der Begriff TSUJI-GIRI fällt: „Ein neues Schwert an einem Passanten ausprobieren.“ Erfreulich hingegen, für meine in der Teeniezeit bevorzugte Flirttechnik gibt es einen Ausdruck auf Yaghan, der Sprache der Feuerland Bewohner. Es lautet: MAMIHLAPINATAPAI und bedeutet soviel, wie „das Austauschen eines Blickes zwischen zwei Personen, von denen beide hoffen, dass der andere etwas initiiert, was beide begheren, aber keiner bereit zu tun ist„. Zur Zeitmessung werden ebenfalls kreative Vorschläge in anderen Sprachen gemacht, sei es nun die Zeit, die vergeht bis ein Rentier pinkelt, oder die Zeit die es braucht, um eine Banane zu essen. Ersteres dauert übrigens länger. Einer meiner Lieblingsbegriffe, den ich schon kannte ist Wabi-Sabi aus der buddhistischen Philosophie kommend und die Schönheit des natürlichen Alterungsprozesse beschreibend. Vintage Style sozusagen. Aus den 80ern stammt der Export des Vokuhila in andere Zungen auf italienisch: Capelli alla tedesca, holländisch: duitse mat und die offensichtlich maulfaulen Ungarn nenne diese Fußballertraditionsfrisur gleich: Bundesliga. Um bei den Haaren zu bleiben, für Friseurvermeiderinnen wie mich sehr nachvollziehbar bezeichnet AGE-OTORI den Fakt, dass man nach dem Friseurbesuch schlechter aussieht als vorher. Eine Fülle solcher Wortschöpfungen haben die Autoren Christian Koch und Axel Krohn mit viel Liebe und Akribie zusammengetragen und es ist vergnüglich, aber auch philosophisch sich damit zu befassen, wobei man sich dabei unbedingt vor UMUDROVAT SE hüten sollte. Ein Wort für die Tätigkeit, „sich selbst ins Irrenhaus zu philosophieren“. Das muss aber ganz besonders jetzt im Frühling nicht geschehen. Jetzt ist KWADI angesagt, ein brasilianisches Wort, das das Gefühl jener inneren Trägheit beschreibt, die man nach einem Sonnenbad an einem kalten Tag empfindet. Dieses Buch des doch sehr nützlichen Wissens dazu und fertig ist der perfekte Tag.

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Vita

Christian Koch und Axel Krohn sind auf den saftigen Wiesen Norddeutschlands groß geworden. Wenn sie nicht gerade ihren Tätigkeiten in der Werbebranche nachgehen, trifft man die beiden Kuriositätenjäger zumeist beim Durchforsten von Land und Netz auf der Suche nach den Absurditäten des Alltäglichen.

© Kolja von der Lippe
Christian Koch
© Kolja von der Lippe
Axel Krohn

Pressestimmen

»Ein Buch zum Abschalten, Schmunzeln und Staunen.«

Women in Business (28. Februar 2019)

»Humoristisch und zugleich informativ.«

Wir, Mitarbeitermagazin die Continentale (14. Juni 2019)

»›Hä? – die schönsten unübersetzbaren Wörter der Welt‹ widmet sich unübersetzbaren Wörtern und skurrilen Sprichwörtern rund um den Globus.«

Reisen Exclusiv (06. Dezember 2019)

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