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Heimatstunde Neues vom Zauberer von Ost

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-15858-4

Erschienen: 20.07.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

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Schauspiellegende Uwe Steimle hat sich mit seinem lakonischen Witz und seiner feinen Ironie ein treues Publikum erobert. Viele Jahre lang war er eigenwilliger Ermittler im Polizeiruf 110, bis heute gilt er als genialer Imitator Erich Honeckers. Er ist ein begnadeter Kabarettist, Sachse mit Leib und Seele, und beschreibt sich gern als den größten Kleinbürger. Der Zauberer von Ost vermag es, uns die schönsten Geschichten zu erzählen. Und legt nach seinem erfolgreichen ersten Buch nun nach, mit seiner Sicht auf die Welt nach 1989. Ohne das Gestern gibt es kein Heute, ohne die Vergangenheit keine Zukunft –– zielgerichtet und charmant zugleich gelingt es Steimle wie keinem Zweiten, den Finger in die vielen westöstlichen Wunden zu legen.

Uwe Steimle (Autor)

Uwe Steimle, 1963 geboren und in Dresden aufgewachsen, ist Schauspieler, Kabarettist und Autor. Nach einer Ausbildung zum Industrieschmied entschloss er sich 1985 zu einem Studium an der Theaterhochschule »Hans Otto« in Leipzig, das er 1989 mit Hochschulabschluss beendete. Neben erfolgreichen Theaterengagements präsentierte er sich in zahlreichen Film- und Fernsehrollen, darunter z. B. als der vorlaute Hauptkommissar Hinrichs in 31 Folgen der Fernsehserie Polizeiruf 110. Er spielt im Film »Sushi in Suhl«, der die abenteuerliche Geschichte des Thüringers Rolf Anschütz und seines legendären Japan-Restaurants »Waffenschmied« erzählt, die Hauptrolle.

Uwe Steimle, der sich nach wie vor sehr mit seinen ostdeutschen Wurzeln identifiziert, hat den Begriff »Ostalgie« geschaffen. Er erhielt 2003 den Salzburger Stier, einen der renommiertesten Kabarettpreise im deutschsprachigen Raum, und 2005 den Adolf-Grimme-Preis. Er ist Autor der erfolgreichen Bücher »Meine Oma, Marx & Jesus Christus« sowie »Heimatstunde«. Uwe Steimle lebt in Dresden.

www.uwesteimle.de

03.06.2017 | 20:00 Uhr | Niesky

Nachholtermin vom 11.03.17 /Mit neuen Texten und viel Spielwitz unterhält uns der Entertainer in seinem Kabarettabend »Heimatstunde« auf seine ihm ganz eigene – köstlich östliche – Weise

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30.07.2017 | 19:30 Uhr | Senftenberg

Die Heimat als Weltkulturerbe - das gibt es nur in "Steimles Welt"

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Originaltitel: Heimatstunde
Originalverlag: Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2013

Taschenbuch, Broschur, 176 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
Mit 8 farbigen Bildern von Curt Querner

ISBN: 978-3-442-15858-4

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 20.07.2015

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Ostalgie und Wortwitz

Von: Typisch Dresdn Datum: 11.12.2015

www.typisch-dresdn.de/

In seiner Heimatstunde erzählt Steimle von seiner Kindheit in der DDR und seinen Erlebnissen im Hier und Jetzt. Eingeleitet wird das Buch mit den Worten: Das erste Buch zu 25 Jahren Kehre. Heißt 5fache Planerfüllung! Seinen Humor muss man mögen. Er ist bissig und manchmal weiß ich nicht, ob es sich noch um einen Witz oder schon um Ernst handelt. Der Grad zwischen Ostalgie und Gesellschaftskritik ist sehr schmal. Aber wer sich durch den Humor des Sprachkünstlers beißt und auch die sächsischen Passagen versteht, der wird am Ende des Buches mit einem original Dresdner Stollen Rezept belohnt.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Heimatstunde – Neues vom Zauberer von Ost (Uwe Steimle)

Von: Susanne Knaak Datum: 02.12.2013

In seinem zweiten Buch „Heimatstunde – Neues vom Zauberer von Ost“ erlaubt uns Uwe Steimle mit kleine Geschichten aus seiner Kindheit und Jugend Einblicke in das Leben in der DDR, der Zeit nach der Wende und vergleicht mit viel Witz und Scharm den Sozialismus mit dem Kapitalismus. Ostalgie und ernste Weltkritik halten sich hier die Waage. Auch ernsthafte Weltkritik wird hier aufgegriffen.
Uwe Steimle scheint hin und wieder vom Thema abzuschweifen, was seine Erzählung etwas unstrukturiert erscheinen lässt. An einigen Stellen kommt dem Leser die Frage, was der Autor denn nun mit dem einen oder anderen Kapitel ausdrücken wollte. Dieser Umstand sowie der Schreibstil vermittelt dem Leser das Gefühl, dem Autor gegenüber zu sitzen und ihm bei seinen Erzählungen zu lauschen – es verleiht ihm Realität. Dieses Gefühl wird auch dadurch verstärkt, dass Uwe Steimle frei von der Seele weg und immer mit einem Augenzwinkern seine Geschichten zum Besten gibt. Von seiner Mutter erzählt er stets liebevoll und zitiert sie im breitesten Sächsisch.
Ein leckeres Rezept eines originalen Dresdner Stollens lädt im Abschluss zum Backen und Naschen ein.

Alles in Allem ist das Buch ein gelungenes Werk, allerdings nur für diejenigen, die ein gesteigertes Interesse an „Alten Zeiten“ und „Ostalgie“ haben. Es stellt eine einfache und kurze Lektüre dar, nett für zwischendurch.

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