Henri

Ein kleiner Junge verändert die Welt

(3)
Taschenbuch
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Henri ist kein Fall, Henri ist ein Kind

Bei Henris Geburt deuten nur seine etwas schräg stehenden Augen darauf hin, dass er anders ist als andere Säuglinge. Henri hat das Down-Syndrom. Seine Eltern beschließen früh: Niemals wollen sie ihren kleinen Sohn deshalb einschränken. Auf einer regulären Grundschule lernt Henri mehr, als man jemals für möglich hielt. Dann will er mit seinen Freunden aufs Gymnasium wechseln und es beginnt ein erbitterter Kampf, der bald das ganze Land bewegt.

Eine Geschichte über unsere Gesellschaft und die Frage: Wie wollen wir miteinander umgehen?

»Henri ist der bekannteste Elfjährige Deutschlands.«

Die Zeit

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 272 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
mit Bildteil
ISBN: 978-3-453-64538-7
Erschienen am  11. Mai 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Henri

Von: Marry1303

13.12.2018

Heute erreichte mich das Buch „Henri - Ein kleiner Junge verändert die Welt“ vom Heyne-Verlag. In dem Buch geht es um Trisomie 21 und um die Inklusion. Das Buch zeigt, wie schwer es ist als Mensch mit Behinderung in der Gesellschaft integriert zu werden. Als Beispiel wird der Kampf um den Schwerbehindertenausweis angeführt. Da ich selbst eine Schwester habe, die schwerbehindert ist, weiß ich, wie hart es ist, um alles kämpfen zu müssen und kann gut nachvollziehen, wie beschwerlich die Behördengänge für Henris Mutter sind. Durch die vielen Farbfotos in dem Buch lernt man Henri und seine Familie gut kennen. Henri ist einfach ein süßer Junge, den man gern haben muss. Der Schreibstil ist gut und verständlich. UVP: 8,99€. Herzlichen Dank für das Buch ❤️

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Klasse Buch

Von: Yanthara

07.10.2017

Das Buch lässt sich super gut lesen, da der Schreibstil seht gut und umgangssprachlich ist. Also umgangssprachlich im Sinne von, dass es nicht hochgestochen ist, sondern gut verständliche Sätze. Der Einstieg in das Thema ist leicht. Man bekommt viele Infos zu dem Thema Trisomie 21 und auch zur Inklusion, ohne das man davon erschlagen wird. Es wird auch sehr bildlich beschrieben, gerade auch wenn es um Behördengänge geht. Beispiel ist da das Versorgungsamt, da ist es wirklich ein Kampf einen Schwerbehindertenausweis zu bekommen, beziehungsweise die Einstufung die man benötigt. Ich weiß das aus eigener Erfahrung und auch von Freunden. Und es ist schön, wenn solche Dinge auch mal Thematisiert werden in Büchern, weil es Dinge sind, die die meisten Menschen nicht sehen, weil sie keine Berührungspunkte haben. Und das ist etwas, was das Buch deutlich macht, es zeigt solche Dinge auf, die man sonst nie mitbekommen würde. Und das ist auch gut so. Denn nur, wenn viele Leute sich richtig mit Inklusion beschäftigen, kann sich auch was ändern. Mir hat auch gefallen, dass man in dem Buch auch einige Fotos drin hat. Dadurch, dass man die Familie sehr gut beim lesen kennen lernt, finde ich es schön, dass man sich ach ein visuelles Bild von den Personen machen kann. Ich finde solche Tatsachenberichte sehr gut, auch wenn es einen zum Teil schon sehr traurig macht, wenn man liest, was Menschen alles durch machen müssen, nur weil sie gleichberechtigt sein wollen und nicht unnötigerweise in irgendwelche Einrichtungen abgeschoben werden. Es sollte ja eigentlich nicht so schwer sein, Kinder nach ihren Bedürfnissen zu fördern und nicht nach Behinderungen oder Beeinträchtigungen die Kinder aussieben und grundlos auf Förderschulen schicken. Das Buch regt auf jeden Fall zum nachdenken an.

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Vita

Kirsten Ehrhardt, Jahrgang 1963, wurde in Schleswig-Holstein geboren, machte in Hamburg Abitur und juristisches Staatsexamen. Sie arbeitete 25 Jahre lang als Journalistin, unter anderem als Radiomoderatorin in Schwerin, Köln und Stuttgart. Seit 2013 ist sie Projektleiterin des Vereins Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen in Baden-Württemberg, der sich für Inklusion einsetzt. Sie lebt mit ihrem Partner und den zwei gemeinsamen Kindern in Walldorf bei Heidelberg.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein im besten Sinne aufklärerisches Buch!«

Süddeutsche Zeitung

»Ein engagiertes ebenso wie kämpferisches Buch, in dem vor allem eins steckt: sehr viel Liebe.«

blogs.stern.de