Herrin der Nordmänner

Roman

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Taschenbuch
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Sie sind die härtesten Männer ihrer Zeit – doch ihre Anführerin ist härter als sie alle.

Im 9. Jahrhundert nach Christus: Frida und ihre Schwester Dagrun sind Schildmaiden und kämpfen Seite an Seite mit den Kriegern ihres Vaters in Britannien. Als sie dort scheitern, begleiten sie ihn auf die Plünderfahrt im Reich der Franken – die schrecklich fehl schlägt! Der Seeweg ist ihnen versperrt, und so bleibt ihnen nur, über Land vor ihren Häschern zurück nach Dänemark zu fliehen. Doch für Frida stellt sich noch eine ganz andere Frage: Kann sie nach dem Tod ihres Vaters die Anführerschaft über die Männer beanspruchen und sie alle sicher zurück in die Heimat führen?


ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0645-3
Erschienen am  19. November 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Harte Nordmänner, schwache Herrin

Von: mr.buenos_diers

23.11.2019

Eine Geschichte voller brutaler und grimmiger Nordmänner/-frauen, die auch etwas über die Kultur der Wikinger zu sagen vermag. Die Geschichte ist in dem Klappentext treffend zusammengefasst. Allerdings muss hier angemerkt werden, dass einige Ereignisse erst nach 2/3 des Buches passieren. Das ist schade für alle, die überrascht werden möchten. Dennoch bringt dieser Roman eine gesunde Mischung aus Kämpfen und Intrigen mit sich. Leider wartet er aber auch mit etlichen Wiederholungen auf, die die Brutalität des Blutadlers - einer eigentlich selten angewandten Hinrichtungsmethode - und die durch unzählige Adjektive ausgedrückte Wut der Nordmänner und -frauen aufzeigen sollen. Hierbei kommen die Charaktere zu kurz und sind alle wie aus einem Topf, ohne große Sympathie beim Leser zu erwecken. Dagrun ist ein fast irrelevanter Nebencharakter, Frida entscheidet sich fortlaufend um und keine der beiden entwickelt sich zu der harten Anführerin, wie es versprochen wird. Schön an dem Buch ist jedoch, dass auch mithilfe von einigen Fußnoten Hintergründe der nordischen Mythologie vermittelt werden. Von kleineren historischen Unstimmigkeiten lässt sich absehen - wir haben hier schließlich eine unterhaltende Geschichte vor und, die trotzdem manche Tiefe in der Kultur und Götterwelt der Wikinger erzählen kann. "Herrin der Nordmänner" kann leider aufgrund von fehlender Tiefgründigkeit nicht die erhofften feministischen Charaktere entwickeln, die Titel und Buchrücken versprechen.

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Spannend und Interessant

Von: Christl

12.03.2019

Ein Buch über Wikinger? War klar das ich lesen muss! Der Einstieg in das Buch fiel mir ganz leicht. Der Schreibstil ist flüssig und sehr fesselnd. Man ist sofort in der Geschichte drinnen und bekommt so gleich alles mit - ohne dabei aber überfordernd zu sein. Ich muss gestehen, dass der Klappentext für mich ein klein wenig irre führend war - dadurch hab ich mir etwas anderes erwartet, als ich dann bekam. Was aber nicht unbedingt schlecht ist. Die Story enthält viele Intrigen, mächtige und blutige kämpfe und dadurch auch jede menge Spannung. Durch den flüssigen und leichten Schreibstil fliegt man nur so dadurch. Für mich gibt es nur einen Punkt Abzug, da ich mir doch etwas anderes darunter Vorgestellt habe und mir so ein klein wenig die "großen" Gefühle gefehlt haben. Klar, es ist spannend und interessant, aber es hat halt doch ein kleinwenig was "gefehlt". Für mich aber auf jeden Fall eine Lese Empfehlung für alle die, die eine Kriegerische Geschichte brauchen mit einem fesselnden Schreibstil und starken Wikinger und Wikinger Frauen :D

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Vita

Peter Heimdall

Peter Heimdall, geboren 1949 in der Oberpfalz, veröffentlichte seinen ersten Roman – einen Western – bereits 1974. Seitdem wurden zahlreiche weitere Geschichten von ihm publiziert. Er hat drei Kinder und lebt mit seiner Frau noch immer in in seiner Heimat, der Oberpfalz.

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