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Heute dreimal ins Polarmeer gefallen Tagebuch einer arktischen Reise

Kundenrezensionen (6)

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-71432-2

Erschienen: 12.12.2016
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Im Frühjahr 1880, er war 21 Jahre alt und studierte Medizin in Edinburgh, heuerte Arthur Conan Doyle als Schiffsarzt auf einem Walfänger an. Nicht ahnend, dass die Reise ins eisige Polarmeer verborgene Talente in ihm hervorbringen würde: Bald schon beteiligte er sich unermüdlich an der Jagd auf Robben und wagte sich mutig auf Eisschollen hinaus, von denen er so oft ins Wasser fiel, dass der Kapitän ihn den »großen Eistaucher« nannte. An Bord lernte Doyle das endlose Warten auf den Wal kennen, diskutierte über Philosophie und Religion, boxte mit Schiffskameraden und begeisterte sich für eine im Gurkenglas gehaltene Meeresschnecke – vor allem aber führte er ein Tagebuch mit dem er das Fundament für sein späteres Schreiben legte.

Arthur Conan Doyle (Autor)

Sir Arthur Conan Doyle, geboren 1859 in Edinburgh, war ein britischer Arzt und Schriftsteller, der vor allem mit seinen Abenteuern um Sherlock Holmes und dessen Freund Dr. Watson berühmt wurde. Er starb 1930 in Crowborough, Sussex.

Lange bevor Conan Doyle mit Sherlock Holmes Weltruhm erlangte, heuerte er – damals noch junger Medizinstudent in Edinburgh – als Schiffsarzt auf einem Walfänger an. Die Reise in entlegene Polargebiete dauerte sechs Monate – die Faszination für die Arktis und ihre Tierwelt währte ein Leben lang. In seinem – mit zauberhaften Zeichnungen versehenen – Tagebuch schildert der 20-Jährige geistreich und lustig seinen Alltag zwischen Robbenjagd und Boxkampf – und legte damit eindeutig den Grundstein für sein späteres Schreiben.

Aus dem Englischen von Alexander Pechmann
Originaltitel: Dangerous Work: Diary of an Arctic Adventure
Originalverlag: University of Chicago Press

Taschenbuch, Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
64-seitiger Bildteil

ISBN: 978-3-442-71432-2

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 12.12.2016

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"Ich hasse das gewöhnliche Treiben der Menschen und wäre lieber wieder auf einer Eisscholle."

Von: Travel Without Moving Datum: 13.04.2017

www.travelwithoutmoving.de

Im Jahre 1880 unterbricht Arthur Conan Doyle sein Medizinstudium und heuert als Schiffsarzt auf dem Walfänger Hope an. Für 5 1/2 Monate reist er durch die Arktis, lernt den Alltag auf dem Schiff kennen, erlegt Robben und Möwen, ist Zeuge des Walfangs und verfasst ein Logbuch mit den Beschreibungen der alltäglichen Routine auf der Hope und den wichtigsten Vorkommnissen.

Ergänzt wird das Logbuch durch einen Auszug aus dem Faksimile des Originallogbuchs mit Zeichnungen Doyles, biografischen Informationen über Doyle, Erklärungen, wie ihn die Arktis veränderte, was er über sie geschrieben hat und wie seine Erlebnisse auf der Hope die Geschichten um Sherlock Holmes und Dr. Watson geprägt haben.

Ich bin große Liebhaberin von Doyles Kriminalfällen und war aus diesem Grunde sehr gespannt darauf, wie er über ein ganz anderes Thema schreibt. Da ich zudem schon sehr viel über die Arktis gelesen habe und mich alte Reiseberichte sehr faszinieren, hat mich seine Reise auf dem Walfänger auch in dieser Hinsicht sehr interessiert.

Die Einführung ins Buch fand ich nicht sonderlich fesselnd, doch das Logbuch Doyles mit den Einblicken in Walfang, die Arktis und das Leben auf der Hope hat mich begeistert, da es amüsant zu lesen und sehr informativ ist sowie spannend erzählt wird.

Die zahlreichen Fußnoten im Logbuch sorgen dafür, dass man das Gelesene besser einordnen und verstehen kann, hemmen aber auch den Lesefluss, so dass die Lektüre im Verlauf nicht so flüssig und unterhaltsam zu lesen war, wie ich anfangs gedacht hatte.

Das Buch bietet nicht nur Einblicke in die Person Doyles, sondern lässt den Leser zudem an der Jagd teilhaben, was zwar nicht immer schön, aber sehr eindrücklich ist. Dabei fallen der für die Epoche allzu sorglose Umgang mit der Natur und das unreflektierte Töten von z.T. seltenen Tierarten auf, so dass das Buch auch eine Art Kulturgeschichte des ausgehenden 19. Jahrhunderts darstellt. Wer mehr über dieses Thema, allerdings in Bezug auf das Töten von Büffeln und Pelztieren in Nordamerika, lesen möchte, dem empfehle ich Butcher‘s Crossing von John Williams und Der Totgeglaubte von Michael Punke.

Arthur Conan Doyle: "Heute dreimal ins Polarmeer gefallen". Tagebuch einer arktischen Reise. Aus dem Englischen übersetzt und erweitert von Alexander Pechmann. btb Verlag, 2017, 339 Seiten; 14,99 Euro.

Spannend und Eindrucksvoll

Von: Lyndwyn Datum: 05.03.2017

https://consultingbooknerd.blogspot.de/

Das Buch des Sir Arthur Conan Doyles „Heute dreimal ins Polarmeer gefallen“ handelt von einem jungen Doyle, der Medizin in Edinburgh studiert und gefragt wird, ob er für das nächste halbe Jahr als Schiffsarzt auf einem Walfänger anheuern will. Sofort von der Idee begeistert sagte er zu und fuhr mit der Crew hinaus ins Polarmeer.

Die Aufbereitung des Tagebuchs von Doyle ist wunderschön gemacht. Zusammen mit Fußnoten und Briefen an seine Mutter ist es ein unterhaltsames und spannendes Werk um tiefer in die Welt und das Leben eines großartigen Schriftstellers einzutauchen.

Die Logbucheinträge sind schillernd und so fesselnd dargestellt, dass man sich fühlt als wäre man selbst an Bord. Doyle zeigt auf, dass das Seemannsleben (auch das eines Arztes) nicht gerade ein Spaziergang ist. Er muss sich beweisen und dies auch durch ein paar Schläge ins Gesicht eines anderen Seemanns zum Ausdruck bringen.
Das Thema um den Wal/Robbenfang ist auch heutzutage immer noch aktuell und die Szenen der Tötung der Tiere jagen einem kleine Schauer über den Rücken. Man nimmt die „Fleischbeschaffung“ aus einem anderen Blickwinkel wahr und kann sich selbst Fragen wie man mit einem solchen Thema umgehen würde.

Der Titel wirkt amüsant, obwohl das Buch nicht als solches anzusehen ist. Es handelt sich bei „Heute dreimal ins Polarmeer gefallen“ um ein Zitat aus Doyles Aufzeichnungen. Auch wenn er einen sehr trockenen Humor hat, ist die Vorstellung doch erschreckend in das eisig kalte Wasser zu fallen. Noch dazu wenn es wirklich dreimal an einem Tag passiert. Ein schmunzeln hin und wieder ist aber auch Teil des Buches und peppt es in angenehmer Weise auf.

Die Zeichnungen und abgedruckten Skizzen von A. C. Doyle in der Mitte des Buches sind ebenso schön wie interessant. Sie geben einen noch besseren Eindruck wie wohl das Original ausgesehen haben mochte.

Das Buch hat mich von der ersten Seite weg an gefesselt und ich bin froh dass dieser Teil von Doyles Leben nicht für immer unter Verschluss gehalten wurde (Erstveröffentlichung der deutschen Ausgabe erst 2015). Es ist nicht nur für Sherlock Holmes Fans ein Genuss!

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