Hinter den Wolken die Sterne

Roman

Hinter den Wolken die Sterne
Taschenbuch
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Wenn du am Boden liegst, sieh nach den Sternen!

Maggie und Chip. Sie sind schön, jung, erfolgreich: das perfekte Paar. Als Chip Maggie überredet, in eine kleine Cessna zu steigen, und er ihr hoch über den Wolken einen Heiratsantrag macht, glaubt sie sich am Ziel ihrer Träume. Doch bei der Landung gibt es Turbulenzen, die kleine Maschine überschlägt sich und fängt Feuer. Schwer verletzt kommt Maggie im Krankenhaus zu sich und muss feststellen, dass nichts mehr so sein wird wie zuvor. Langsam und schmerzlich kämpft sie sich ins Leben zurück. Bis sie schließlich erkennt, dass das wahre große Glück nicht unbedingt perfekt sein muss …

»Center hat einen wachen Blick für alles Zwischenmenschliche. Unglaublich fesselnd schreibt sie über die Komik und Tragik unseres Lebens.«

Graeme Simsion, Autor des Bestsellers »Das Rosie-Projekt«

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Uta Hege
Originaltitel: How to Walk Away
Originalverlag: St. Martin's Press
Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48819-3
Erschienen am  20. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Happy End für die Liebe?

Von: zeilenzauberwelt

21.06.2020

Handlung Für Margaret (Maggie) schien alles perfekt. Sie ist jung, erfolgreich und hat den perfekten Freund an ihrer Seite. Der Valentinstag sollte der schönste Tag in ihrem Leben werden. Ihr Freund Chip macht ihr hoch über den Wolken einen Heiratsantrag und schwört ihr die ewige Liebe. Doch dann kommt alles anders und das Flugzeug gerät in ein Unwetter und ins schleudern. Der schönste Tag wurde im nächsten Augenblick zum schlimmsten Tag in ihrem Leben. Maggie wacht im Krankenhaus auf und muss feststellen, dass nichts mehr so wird wie es war. Langsam aber sicher kämpft sie sich ins Leben zurück und muss erkennen, dass nicht alles so perfekt ist, wie es scheint. Mit einem mürrischen Physiotherapeut, einer anstrengenden Familie und einem Freund, der im Selbstmitleid badet, scheint das Chaos perfekt. Doch Aufgeben ist keine Option. Und so erkennt Maggie langsam den wahren Wert im Leben und merkt, dass das wahre große Glück nicht unbedingt perfekt sein muss. Charaktere Wir lernen Maggie als glückliche Frau kennen. Sie ist eine starke und herzliche Person und man kann sie nur ins Herz schließen. Maggie ist seit ihrem Unfall sehr verschlossen und lässt nur ihre Familie an sie ran. Mit ihren Freunden will sie nichts zu tun haben, da sie die mitleidigen Blicke nicht ertragen würde. Ich kann ihre Gedankengänge oftmals gut nachvollziehen. Katherine Center hat mit Maggie einen tollen Charakter geschaffen. Ihr Verlobter Chip ist das komplette Gegenteil. Ich fand ihn von Anfang an unsympathisch und egoistisch. Er will immer nur seinen Willen durchsetzen und nimmt keine Rücksicht auf die Gefühle anderer. Ich kann nicht verstehen, warum Maggie sich zu ihm hingezogen fühlt und was die beiden miteinander verbindet. Gleich zu Anfang bekommt man als Leser den ersten Einblick in ihre Beziehung. Chip will Maggie etwas aufzwingen, wovor sie große Angst hat und redet so lange auf sie ein, bis sie Schuldgefühle bekommt und nachgibt. Für mich ist das ein No Go in einer Beziehung. Während Maggie sich durch die Physiotherapie kämpft und versucht jeden Tag aufs Neue zu überstehen, denkt Chip auch hier wieder nur an sich selbst und entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einem absoluten Arschloch. Es heißt, dass man im Augenblick des Todes noch einmal das Leben wie im Zeitraffer Revue passieren lässt, vor meinen Augen aber lief das Leben, das ich hätte leben wollen, ab. S. 35 Maggie’s Familie ist während der ganzen Zeit im Krankenhaus immer an ihrer Seite und unterstützt sie, wo sie können. Ihre Mutter ist sehr speziell. Wäre es meine Mutter, wäre ich ihr wahrscheinlich nicht nur einmal an die Gurgel gesprungen. Im Herzen meint sie es nur gut, aber die Art und Weise wie sie mit der ganzen Sache umgeht, ist einfach nur nervig. Hinter Ian’s Fassade zu gucken ist mir sehr schwer gefallen. Man bekam nur wenig von ihm und seinen Gedanken mit. Da die Geschichte aus der Sicht von Maggie geschrieben ist, hatte Ian irgendwie keine eigene Stimme. Man hat ihn nur durch Maggie und ihren Gedanken kennengelernt. Er ist sehr verschlossen und mürrisch und lässt niemanden an sich heran. Er ist kein typischer Physiotherapeut der einen motiviert und ein falsches Lachen vorspielt. Stattdessen bleibt er bei der Wahrheit und trainiert mit seinen Patienten härter und gefühlsloser. Dennoch hat er etwas an sich, was Maggie fasziniert und sie hinter seine düsteren Fassade blicken möchte. Die Beziehung zwischen Maggie und Ian habe ich nicht ganz nachvollziehen können, da es für mich insgesamt zu oberflächlich geblieben ist. Obwohl er Maggie auch mal seine liebenswerte Seite gezeigt hat, war mir das zu wenig. Schreibstil Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und man vergisst beim lesen vollkommen die Zeit. Hinter den Wolken die Sterne ist komplett aus der Sicht von Maggie geschrieben und man hat das Gefühl, dass sie den Leser direkt anspricht, wie eine Art Brief oder Tagebuch. Die Sätze sind kurz, aber dennoch nicht abgehackt. In den Gedankengängen von Maggie bekommt man ihren inneren Kampf mit sich selbst zu lesen und man wird ein Stück weit der Protagonistin näher gebracht. Fazit Mir hat das Buch im Großen und Ganzen ganz gut gefallen. Leider fehlten mir an einigen Stellen die Gefühle, die mich mitreißen und zum lachen oder weinen bringen. Insgesamt war mir die Geschichte zu oberflächlich und einige wichtige Dialoge zu schnell abgefrühstückt. Mit Maggie hat Katherine Center eine Protagonistin geschaffen, die uns zeigt dass es nicht nur eine Richtung im Leben gibt und man trotzdem das beste aus allem herausholen kann. Das Glück kann an jeder Ecke auf uns warten, wir müssen es nur erkennen und zupacken. Eckdaten Goldmann Verlag – Taschenbuch – 10,00 € An dieser Stelle bedanke ich mich bei dem Goldmann Verlag, die mir dieses Leseexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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Hinter den Wolken die Sterne

Von: ChrissidieBüchereule

10.01.2020

Die Geschichte hat mich bewegt, zum Weinen gebracht es zeigt die Höhen und Tiefen die man im Leben erlebt, es kann jeden treffen, es ist eine Geschichte, die wirklich passiert sein könnte. Die Autorin hat ihre Protagonisten zum Leben erweckt, ich mochte sie von Anfang an und ich habe gerne ihre Geschichte gelesen. Maggie und Chip sind wirklich tolle Charaktere, die man einfach mögen, muss, auch wie sie alle Situationen zusammen meistern. Jeder Mensch braucht genau so einen Menschen, der für einen da ist in schweren Zeiten. Die Mutter na ja, ich mochte sie überhaupt nicht, sie nervte, war total anders als ich sie mir gewünscht hätte und hat es nicht mal selber gemerkt das sie dadurch nicht hilft eher im Gegenteil. War schon immer genervt innerlich, wie ich nur las, dass sie da war. Ich denke, aber sie meinte es im Endeffekt einfach nur gut, ist ja ihr Kind. Die Geschichte war einfühlsam und emotional geschrieben, sodass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Ich konnte mich in die Charaktere hineinversetzten mit ihnen mitleiden und schöne Momente, mit ihnen erleben. Ich war von der Geschichte dem Schreibstil und den ganzen Buch sehr angetan und konnte es nicht mehr weglegen. Am Ende schloss ich das Buch mit einem weinenden Auge, da ich das Gefühl hatte Freunde zu treffen, nicht nur Protagonisten. Es war eine schöne Liebesgeschichte die zeigt das man nie aufgeben soll und immer kämpfen soll.

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Vita

Katherine Center wuchs in Houston, Texas, auf, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und den gemeinsamen Kindern lebt. Nach dem Studium arbeitete sie als Lehrerin und Buchhändlerin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihre Romane sind bittersüße Geschichten darüber, wie wir wieder aufstehen, wenn uns das Leben auch mal zu Boden wirft.

www.katherinecenter.com

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Pressestimmen

»Ein wunderschöner, kraftvoller Überlebensroman für die Seele!«

Nina George

»Ein Roman wie ein langes Gespräch mit der besten Freundin.«

Emily Giffin, NYT-Bestseller-Autorin

»Eine herzzerreißend ehrliche Geschichte voll augenzwinkerndem Humor – perfekt für alle Fans von Jojo Moyes.«

Kirkus Reviews (starred review)

»Niemand schreibt über die Stolpersteine des Lebens, das Erwachsenwerden und die Liebe wie Katherine Center!«

Brené Brown, NYT-Bestseller-Autor

»Dieser Roman bricht einem das Herz und feiert das Leben.«

Jill Santopolo

»In diesen Roman taucht man ein wie in ein schönes warmes Bad.«

Elinor Lipman

»Ergreifend, komisch, herzzerreißend – und noch viel mehr … Mir fehlen die Worte, um diesen Roman angemessen zu loben!«

Jenny Lawson

Weitere Bücher der Autorin