Hirschhornharakiri

Fellingers dritter Fall
Kriminalroman

Hirschhornharakiri
Taschenbuch
9,99 [D] inkl. MwSt.
10,30 [A] | CHF 14,50 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Das Fest zum 100jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr nimmt legendäre Ausmaße an – und fatale für den Fellinger. Er hat einen kompletten Filmriss, als ihn der Lechner in seiner Eigenschaft als Ordnungshüter am nächsten Tag aus dem Bett klingelt. Nicht etwa, um Fellinger zum Frühschoppen abzuholen, sondern um ihn in Gewahrsam zu nehmen: Verdacht auf ein Tötungsdelikt. In der Polizeiinspektion konfrontiert Lechner seinen Spezi mit der Anschuldigung, dem Rosenberger Horst, seines Zeichens Jäger, in der vergangenen Nacht in einem Waldstück ein Hirschgeweih in den Ranzen gerammt zu haben. Ergebnis. Die Beweislast ist erdrückend. Fellinger steht vor seinem schwierigsten Fall - denn er selbst scheint der Täter zu sein!


ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 336 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43981-8
Erschienen am  13. Januar 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Buchtipps für deine Ferien
pin
Nimm dieses Buch mit in den Urlaub!
Dieses Buch spielt in: Bayerischer Wald, Deutschland

Leserstimmen

Eine toller Kriminalroman der zum Nachdenken anregt

Von: Miriprobiertdiewelt

02.08.2020

Nach dem Fest zum 150-jährigen Bestehen der Feuerwehr wacht Fellinger am nächsten Morgen nur schwer auf. Es ist Brückentag, er hat frei und einen mächtigen Kater – und damit ist nicht Herbert gemeint, der ihn beim letzten Fall das Leben gerettet hat und seither bei ihm lebt. Warum hämmert der Lechner Josef, seines Zeichens Polizeihauptinspektor und sein bester Kumpel, wie blöd an seine Wohnungstür und warum hat er sich gestern überhaupt so sinnlos betrunken? Da war doch was … irgendwas mit seiner Freundin Franziska … aber er kommt ums Verrecken nicht drauf. Totaler Blackout. Doch dann wird er schlagartig wach. Der Lechner verhaftet ihn nämlich. Fellinger soll in der letzten Nacht den Jäger Horst Rosenberger umgebracht haben. Seine Jacke, voller Blutspuren, wurde am Tatort gefunden und auch auf dem Tatwerkzeug – einem halben Geweih – sind seine Fingerabdrücke. Sacklzement! „Hirschhornharakiri“ ist bereits Fellingers dritter Fall und diesmal wird es sehr persönlich, schließlich ist er der Hauptverdächtige. Zum Glück kann er seinen Spezi Lechner überreden, dass sie die Ermittlungen zusammen durchführen. Stück für versucht er sich zu erinnern, was in den letzten beiden Tagen passiert ist und wer ein Motiv haben könnte, den Rosenberger umzubringen und / oder es ihm anzuhängen. Bei ihren Nachforschungen stoßen sie auf Wilderer, militante Tierschützer, die Frau und das Gspusi des Toten und „die Vietnamesen“ – und Fellinger bringt sich wieder selber in akute Lebensgefahr. Durch kleine Flashbacks kommt er der Lösung dabei immer näher. Und ganz am Ende fällt ihm dann auch endlich ein, warum die Franziska so sauer auf ihn ist – aber das ist eine ganz andere Geschichte und wird hoffentlich bald fortgesetzt. Am Anfang hatte ich ja so meine Probleme mit unbeliebten Lebensmittelkontrolleur Fellinger, aber inzwischen ist er mir richtig ans Herz gewachsen. Er grantelt sich durchs Leben, ist (von seiner Freundin und gelegentlich Treffen mit seinen Kumpels im Wirtshaus abgehen) ein echter Einzelgänger und Korinthenkacker. Seit ich diese Reihe lese habe ich Bedenken, in Gaststätten zu essen, die keine offene Küche haben – die Verstöße, die Fellinger aufdeckt, sind echt haarsträubend und ich fürchte, Autor Oliver Kern hat sich diese leider nicht nur ausgedacht. Auch dieses Mal hat er sich einen erschreckend aktuellen Hintergrund für den Fall ausgesucht. Für mich ist der Fellinger inzwischen Kult – sehr spannend, witzig, temporeich, hochaktuell und mit einem filmreifen Showdown – was will man als Leser mehr?! Eine absolute Empfehlung von mir.

Lesen Sie weiter

Eberhofer Abklatsch?!

Von: franzi_loves_books

26.07.2020

Inhalt: Das Fest zum 100jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr nimmt legendäre Ausmaße an – und fatale für den Fellinger. Er hat einen kompletten Filmriss, als ihn der Lechner in seiner Eigenschaft als Ordnungshüter am nächsten Tag aus dem Bett klingelt. Nicht etwa, um Fellinger zum Frühschoppen abzuholen, sondern um ihn in Gewahrsam zu nehmen: Verdacht auf ein Tötungsdelikt. In der Polizeiinspektion konfrontiert Lechner seinen Spezi mit der Anschuldigung, dem Rosenberger Horst, seines Zeichens Jäger, in der vergangenen Nacht in einem Waldstück ein Hirschgeweih in den Ranzen gerammt zu haben. Die Beweislast ist erdrückend. Fellinger steht vor seinem schwierigsten Fall - denn er selbst scheint der Täter zu sein!   Meine Meinung: Mit "Hirschhorn Harakiri" bin zum ersten Mal in Kontakt mit dem Hobbyermittler und Hygieneinspektor Fellinger gekommen. Das Buch wirkt zu Beginn wie ein schlechter Abklatsch von Rita Falks Eberhofer Krimis, entwickelt sich jedoch anschließend in eine komplett andere Richtung. Die vielen unvorhersehbaren Wendungen haben mich sehr gepackt und ich hatte viel Spaß beim Lesen. Bei seinen Ermittlungen geht Fellinger hin und wieder recht eigenartige Wege und zieht daraus teils absurde Schlussfolgerungen, die sich jedoch teilweise sogar als wahr erweisen. Neben den Ermittlungen, um seine Unschuld zu beweisen, muss sich Fellinger auch noch durch sein Privatleben kämpfen, denn die Nacht an die er sich auf Grund seines Rausches nicht mehr erinnern kann zieht weite Folgen. All diese Faktoren tragen zu einem sehr unterhaltsamen Buch bei, was der eingestreute Dialekt Fellingers verstärkt. Doch auch wenn der Lesespaß recht groß ist rührt ein Großteil der Spannung nur durch den stetigen Verfolgungswahn und die reghafte Fantasie des Hygieneinspektors, der sich immer weiter in seinem Verschwörungsnetz verstrickt. Fazit: Ein sehr unterhaltsames Buch, dass ich jedem empfehlen würde, der einen leichteren Krimi sucht. Allerdings wirken die Handlung und die letztendliche Erklärung recht an den Haaren herbeigezogen und haben mich nicht richtig überzeugt. Dennoch werde ich nachdem ich ja mit dem dritten Band begonnen habe jetzt auch die ersten zwei Bände nachholen. In Summe gebe ich dem Buch 3,5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Oliver Kern, 1968 in Esslingen am Neckar geboren, wuchs in der beschaulichen Idylle des Bayerischen Waldes auf. Heute lebt er mit seiner Familie in der Region Stuttgart, ist seiner alten Heimat aber nach wie vor sehr verbunden.

Zur AUTORENSEITE

Weitere Bücher des Autors