Honeymoon

Thriller

(5)
Taschenbuch
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Für Exmodel Laura und Basketballstar David war es Liebe auf den ersten Blick. Nach der Hochzeit scheint das Glück perfekt – bis es auf der Hochzeitsreise zur Katastrophe kommt: Bei einem morgendlichen Ausflug zum Strand verschwindet David spurlos und wird nach vergeblicher Suche zum Opfer der tückischen Strömung erklärt. Laura ist ebenso fassungslos wie ungläubig. David war Leistungssportler, ist er wirklich ertrunken? Oder steckt etwas anderes hinter seinem Verschwinden? Hat sie dem falschen Mann vertraut? Laura stellt eigene Nachforschungen an und kommt einer Verschwörung auf die Spur, die mehr als nur ein Opfer fordern wird ...

»Magnetisch, elektrisierend, einfach richtig gute Unterhaltung.«

Dolomiten-Tagblatt der Südtiroler (20. September 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Originaltitel: Play Dead
Originalverlag: Penguin
Taschenbuch, Klappenbroschur, 640 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48464-5
Erschienen am  15. Juli 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Coben nicht in seiner Bestform

Von: Linda liest

15.10.2019

Laura und David verbringen ihre Flitterwochen in einem kleinen idyllisch gelegenen Resort in Australien. Als sich für Laura die Möglichkeit ergibt einen lang angestrebten Deal für ihr Unternehmen an Land zu ziehen, hat ihr Ehemann David ein bisschen Zeit für sich. Beide freuen sich bereits wieder aufeinander und darauf den Abend gemeinsam zu verbringen. Doch als Laura von ihrem Termin wieder zurück im Hotel ankommt, ist David nicht da. Angeblich schwimmen. Als er selbst am nächsten Morgen noch nicht wieder aufgetaucht ist, gerät sie in Panik. Dafür, dass es sich bei diesem Buch um eines von Harlan Coben’s Werken handelt, brauchte ich ungewöhnlich lange, um mit der Story warm zu werden. Zum Beispiel ging mir die gefühlt seitenweise Beschreibung der Schönheit von Laura einfach nur auf die Nerven. Die kurze und knappe Nennung ihres Berufs, nämlich „Exmodel“, hätte gereicht um mir begreiflich zu machen, dass die Protagonistin wahnsinnig attraktiv ist. Das hat für mich keine ständige Wiederholung und detaillierte Erklärung benötigt. Vor allem nicht immer wieder. Ich war es irgendwann einfach nur leid. Aber das alleine war es nicht. Mich hat auch noch etwas anderes genervt. Und zwar gab es bis zur Hälfte des Buches (es kann auch bis zum Dreiviertel des Buches gewesen sein, bin mir grad nicht mehr ganz sicher ^^) immer wieder Einschübe zu einem bestimmten, nicht weiter näher beschriebenen, Patienten. Ich glaube nicht, dass es hier viele Leser gibt, die nicht gleich zu Beginn wussten, um wen es sich bei dem „mysteriösen Patienten“ handelt. Diese Geheimniskrämerei war an dieser Stelle absolut unnötig und viel zu vorhersehbar. Das hat Coben gar nicht nötig. Irgendwie scheint Coben bei diesem Buch seinen Schreibstil einfach noch nicht verfeinert zu haben. Immerhin ist das Buch eines seiner frühen Werke. Er hat es bereits mit Anfang 20 geschrieben. Ich will mit meiner Meinung hier das Buch aber auf keinen Fall schlecht machen. Mich haben die oben beschriebenen zwei Aspekte wirklich genervt, andere Elemente des Buches jedoch haben es geschafft, mich zu fesseln. Zum Beispiel interessierte mich der Charakter der Schwester Gloria, auch ihr Liebesleben und ihre Sicht auf die Dinge durch ihre extrem bewegte Vergangenheit. Davon hätte ich mir gerne noch mehr gewünscht. Auch die vielen Wendungen in der Story haben mir gefallen. Immerhin hat sich kurz vor Ende des Buches doch nochmal etwas sehr überraschend geändert. Insgesamt war „Honeymoon“ nicht gerade Coben’s Meisterwerk. Normalerweise steht dieser Autor für so viel bessere Thriller. Falls das hier potentielle Coben-Anfänger lesen: Beginnt mit einem anderen Werk von ihm. ;) Für alle anderen: Es ist ein durchschnittlicher Thriller, für Coben’s sonstige Verhältnisse jedoch leider nur ein unterdurchschnittlicher Thriller.

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Spannend, aber mit Schwächen

Von: Tintenhain

11.08.2019

Bei „Honeymoon“ handelt es sich zwar um eine deutsche Erstveröffentlichung, jedoch erschien der Thriller bereits 1990 mit dem Titel „Play dead“ und ist damit Harlan Cobens erster veröffentlichter Roman in den USA. In einem Vorwort bittet der Autor daher auch um Nachsicht, denn auch wenn er heute einiges anders machen würde, so hat er sein Frühwerk nicht überarbeitet. Ob man es dem Thriller anmerkt? „Honeymoon“ hat mich sehr schnell fesseln können und obwohl recht früh klar wird, dass hinter Davids Verschwinden ein abgekartetes Spiel steckt, entwickelt sich der Thriller schnell zum Pageturner. Ich liebe Cobens Erzählstil, der schnell, klar und sehr bildhaft ist. Zeitweise hat man regelrechte Filmszenen vor Augen, die dramaturgisch gut aufgebaut sind. Die Rückblenden sind vom Erzählstil allerdings etwas merkwürdig. Kursiv gesetzte Absätze, zum Teil durchsetzt mit Gedanken aus der Gegenwart. Das lässt sich sicher auch besser gestalten. Sehr genervt war ich vom Frauenbild in „Honeymoon“, da scheinen die Hormone mit dem Autor durchgegangen zu sein. Die Frauen sind allesamt wunderschön – eine schöner als die andere. Die Männer sabbern geradezu, wenn eine von ihnen auftaucht. Dabei ist im Übrigen unerheblich, ob die Frau jung oder alt, Model oder Sekretärin ist. Davon abgesehen mochte ich die Charakterzeichnung der Figuren. Sie sind lebendig, bildhaft und authentisch. Auch haben sie meist Ecken und Kanten, und vor allem verhalten sie sich glaubhaft. Okay, bis auf Stan, Davids Bruder, der durch die Liebe gewandelt wird. Das ist irgendwie bescheuert, jedenfalls bei so einem A**loch wie diesem hier. Großen Raum nimmt bei Coben das Basketballspiel ein, hier merkt man, dass ein Profi erzählt. In „Honeymoon“ merkt man das besonders stark, natürlich auch, weil David Basketballspieler ist/war. Es ist einerseits interessant, aber wenn man sich nicht besonders für Sport und die NBA interessiert, kann es auch zu detailliert werden. Ein Punkt, der mich bisher von seiner Myron-Bolitar-Reihe abgehalten hat. Die Handlung des Thrillers ist jedoch gut konstruiert, vielleicht auch schon mit etwas zu vielen Wendungen. Obwohl für den Leser recht schnell klar ist, was mit David passiert, bleiben die Gründe dafür lange im Unklaren. Hier wartet Coben vor allem zum Ende hin immer wieder mit Überraschungen auf, die die Seiten nur so dahin fliegen lassen. Trotz des überstrapazierten Wortes „Schönheit“ und kleinerer Schwächen hat mich „Honeymoon“ unglaublich gefesselt, so dass ich das Buch an einem Tag gelesen habe. Ich wäre Harlan Coben auch bei seinem Erstlingswerk verfallen. Ich war geschockt, fassungslos, aufgeregt und gerührt im Wechsel. Ich finde es toll, dass Goldmann das Buch auch im Deutschen veröffentlicht hat, auch wenn deutlich ist, dass Harlan Coben sich in seinen späteren Büchern deutlich gesteigert hat. Für Fans trotzdem ein Muss! © Tintenhain https://tintenhain.de

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Vita

Harlan Coben wurde als erster Autor mit den drei bedeutendsten amerikanischen Krimipreisen ausgezeichnet. Seine Thriller sind in über 40 Sprachen übersetzt worden und erobern regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten. Der Autor lebt mit seiner Familie in New Jersey.

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Pressestimmen

»Harlan Coben gilt als einer der wichtigsten Krimi-Autoren seiner Generation.«

Bonner Krimi Archiv Primärliteratur (30. August 2019)

»Absolut fesselnd, atemberaubend spannend.«

New York Daily News

»Coben gelingt es, den Leser mit einer ungewöhnlichen Geschichte und wirklich teuflisch bösen Bad Guys immer wieder aus dem Gleichgewicht zu bringen.«

People

»Voller unerwarteter Wendungen.«

Entertaiment Weekly

»Harlan Coben ist und bleibt einer der besten Thriller-Autoren weltweit!«

Denglers-Buchkritik.de

»Coben ist einfach einer der ganz, ganz Großen.«

Gillian Flynn, Autorin von »Gone Girl«

»Spannender Thriller.«

Zeit für mich (08. Juli 2019)

»Schriftsteller Harlan Coben gehört zu den erfolgreichsten Krimiautoren und legt mit diesem packenden Krimi ein weiteres Meisterstück vor.«

Tagblatt der Stadt Zürich (14. August 2019)