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Hotel Alpha Roman

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-41940-7

Erschienen: 08.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Mit Hotel Alpha legt der britische Bestsellerautor Mark Watson sein bislang größtes Romanprojekt vor. In dem Buch erzählt er die ergreifende und dennoch amüsante Geschichte zweier gegensätzlicher Figuren, die doch eines gemeinsam haben: dass sich ihr Leben so gut wie komplett in dem Londoner Nobelhotel Alpha abspielt. Neben der Buchausgabe hat Watson weitere 100 Geschichten geschaffen, die in dem Hotel spielen und den Romankosmos auf wunderbare Art erweitern.

Mark Watson (Autor)

Mark Watson, geboren 1980 in Bristol, ist Romanautor, Kolumnist, Radio- und Fernsehmoderator und international erfolgreicher Stand-up-Comedian. Er ist außerdem Fußball-Experte, studierter Literaturwissenschaftler und Umweltaktivist. Er ist bekannt für Marathonauftritte, die 24 Stunden und länger dauern. Mark Watson lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in London. »Ich könnte am Samstag« (Hardcover: »Elf Leben«) war sein erster ins Deutsche übersetzter Roman, zuletzt erschien von ihm »Hotel Alpha«.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Andrea Kunstmann
Originaltitel: Hotel Alpha
Originalverlag: Heyne

Taschenbuch, Klappenbroschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-41940-7

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 08.08.2016

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Ein Hotel wie ein Zuhause

Von: BücherKaterTee Datum: 10.09.2016

www.buecher-kater-tee.de

Ein Hotel wie ein Zuhause

Über vier Dekaden reicht die Geschichte des Hotel Alpha in London. Mark Watson erzählt wechselnd aus der Sicht von Graham, dem Rezeptionisten der ersten Stunde, und Chas, dem Adoptivsohn des Hoteliers Howard von den wechselvollen Geschehnissen in dem Fünf Sterne Hotel.

In die fiktive Geschichte webt Watson völlig selbstverständlich chronologisch passend reale Vorgänge in der Welt. So kann die Leserin die Veränderungen, die das Computerzeitalter mit sich gebracht hat, an der Geschichte des Alpha nachvollziehen – so mancher nicht mehr junge Mann, erlebt möglicherweise in dem Zusammenhang, die eigene Geschichte beginnender sexueller Aktivität nach.

Watson schildert nicht allein die großen und kleinen Dramen, die sich möglicherweise in den Grandhotels der Welt abspielen, er beschreibt die Erlebnisse in einem Hotel, das gleichsam der Mittelpunkt der Welt für die Besitzerfamilie, Angestellte und manche Gäste ist.

Die Lesenden erleben, ausgelöst durch den sprachlich feinen Stil Watson`s, förmlich hautnah die Lebensgeschichte von Chas und seiner Familie zu der auch die Angestellten des Hotels gehören.

„Es kam mir vor, als hätte ich das Universum bisher nur durch das Glasdach des Alpha gesehen, und nun stand ich oben auf dem Dach und hatte den Himmel voller Sterne über mir.“

Die handelnden Personen werden so gut beschrieben, dass man sie zu riechen meint: Howard, der Hotelier, der alles möglich machen kann, ein bisschen großspurig wirkt, Graham, der fast zwanghaft wirkt und Howard ewig dankbar für die große Chance sein wird, im Hotel arbeiten zu können; Lara, die immer bissig zu sein scheint, mit ihrer rauen Art und Stimme - sie alle wirken lebendig und nach der Lektüre meine ich sie alle zu kennen.

Besonderen Reiz übt die Tatsache aus, dass die Welt nicht nur aus der Perspektive des nicht sehen könnenden Chas, sondern auch aus der des stockkonservativen Rezeptionisten Graham beschrieben wird. Graham hat neben dem Leben im Hotel auch eines mit seiner Familie. Diese Lebensbereiche berühren sich aber, trotz intensiver Phasen kaum.

Mich berührt die besondere Lebensweise in die Chas „hinein – entwickelt wird“ sehr. Durch einen Unfall im Hotel verlor Chas nicht nur die Sehfähigkeit, sondern auch seine Mutter, mit der er als kleiner Junge im Hotel wohnte. Howard, der Besitzer des Hotels übernimmt Verantwortung für Chas und nimmt ihn in seine kleine Familie auf. Chas wird erst als junger Erwachsener erstmals Ausflüge in die Welt außerhalb des Hotels machen.

Für Chas wird der Eintritt in die Computer Zeit ein wesentlicher Schritt in das Leben sein.

Immer wieder begegnen sich im Hotel Alpha Menschen, die füreinander wichtig werden - für kurze oder längere Zeit. Diese Begegnungen, beschrieben aus den Perspektiven von Chas und Graham, machen ebenfalls einen besonderen Reiz der Geschichten im und aus dem Hotel aus. Watson beschreibt in so lebendiger Sprache, dass es nachher so ist, als wäre ich nicht Leser, sondern Augen- und Ohrenzeuge gewesen.

Und…. Es schleicht während der Geschichte ein Gefühl mit: Dass da irgendetwas im Verlauf merkwürdig – ein Geheimnis - ist. Und dieses Gefühl trügt nicht.

Hotel Alpha ist ein wunderbares Buch, wegen der Sprache, wegen der Geschichte(n) und wegen der Einbindung in die Geschichte der letzten vierzig Jahre.



Mark Watson hat ergänzend zum Buch viele Geschichten aus dem Hotel Alpha aufgeschrieben. Diese gibt es auf http://www.hotelalphastories.de/ zu lesen.



Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Überlassung meines Rezensionsexemplars.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (eBook)

Über die Veränderungen im Leben

Von: Philipp Schneider Datum: 08.06.2015

Mark Watson bietet mit diesem Roman nicht bloß ein einzelnes Buch, sondern ein ganzes Universum an, denn parallel zu dem Roman hat er einige Kurzgeschichten geschrieben, von denen einige bereits am Ende des Romans zu finden sind, während die übrigen als eBooks ebenfalls bei Heyne zu erwerben sind, die ebenfalls in dem titelgebenden Hotel Alpha angesiedelt sind und das Hotel, die Personen, die erzählte Geschichte aus einem anderen Blickwinkel erzählen.

Im Mittelpunkt steht das bereits erwähnte Hotel Alpha, welches in einem alten Londoner Gebäude in den 60er-Jahren errichtet wird. Dabei wird die gesamte Geschichte um jenes Hotel, das bald zum begehrtesten Schlafplatz in London, gar dem Vereinigten Königreich wird, und seinem Besitzer Howard York anhand zweier Figuren erzählt: Einerseits ist dort der sympathische Concierge Graham, von dem man das Gefühl hat, man kenne ihn schon ewig, und andererseits der nach einem schrecklichen Unfall im Hotel Alpha erblindete Chas, der daraufhin zum Ziehsohn der Yorks wird.

Anregend und äußerst gefühlvoll entwickelt der Autor anhand dieser beider Figuren die Grundlage für das Universum rund um das Hotel Alpha. Besonders erwähnenswert ist, dass Mark Watson anhand des Hotel Alphas nicht nur von den tiefgründigen Veränderungen des einzelnen Menschenlebens erzählt, sondern auch die Geschichte der letzten vierzig, fünfzig Jahre rekapituliert: Technik, Politik, Wirtschaft, all das und noch mehr spielt hier eine große Rolle.

An sich verspricht dieser Roman ein wirklich großer zu werden, aber dennoch schafft es Watson nicht ganz, mich mitzureißen und zu überraschen. Der eigentlich hochdramatische Höhepunkt der Geschichte vermag nicht zu überzeugen, da er nicht mit Watsons Sprache, die wirklich unglaublich ruhig ist, korrespondiert und es daher letzten Endes wie bloß positioniert und auch etwas zu konstruiert wirkt.

Unterm Strich ist "Hotel Alpha" trotz dieser einen Schwäche durchaus empfehlenswert, da er eine tiefe Einsicht bietet, die ungeheuer zeitgemäß ist, nämlich sich das menschliche Miteinander, das Zivilisierte beizubehalten, zu jeder Zeit, denn ohne dieses sind wir am Ende nichts. Empfehlen möchte ich an dieser Stelle auch die Kurzgeschichten, da sie die Geschichte zwar nicht unbedingt weitererzählen, aber dennoch aus einem anderen Blickwinkel betrachten und sich somit nicht nur ein ganzheitliches Bild des Hotel Alphas ergibt, sondern auch einer auf die Geschichte und Geschehnisse seit den 60er-Jahren.

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