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Ich bin dann mal offline Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-37591-2

Erschienen:  09.01.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Geht das überhaupt, so ganz ohne Handy und Internet

Internet und Handy sind aus unserem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir treffen unsere Freunde auf Facebook, googeln unseren neuen Kollegen, scrollen nebenbei durch die Nachrichten und kaufen gleichzeitig unser Bahnticket. Wenn wir nicht im Internet sind, schreiben wir SMS oder telefonieren. Wie wäre es denn allein mit uns und unseren Gedanken, offline und abgekoppelt vom Rest der Welt? Wie verändert das unser Leben, unsere Freundschaften, unsere Arbeit und unser Selbstbild? Christoph Koch ist ausgezogen, es herauszufinden. Und ist dahin gegangen, wo es richtig weh tut: offline.

Der SPIEGEL-Bestseller erstmals als Taschenbuch - mit Zusatzkapitel!

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Blog von Christoph Koch www.christoph-koch.net

Christoph Koch (Autor)

Christoph Koch arbeitete nach seinem Studium der Kommunikationswissenschaft bei jetzt.de, dem Jugend-Onlinemagazin der Süddeutschen Zeitung, zuletzt als stellvertretender Redaktionsleiter. Inzwischen ist er festes Mitglied der NEON-Redaktion. Als freier Autor schreibt er überdies für Die Zeit, SZ Magazin, brand eins, Monocle und den Tagesspiegel.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Originaltitel: Ich bin offline dann mal offline. Ein Selbstversuch. Leben ohne Internet und Handy
Originalverlag: Blanvalet, München 2010

Taschenbuch, Broschur, 288 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-37591-2

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen:  09.01.2012

  • Leserstimmen

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Sehr interessant!

Von: Angi Datum: 04.03.2018

blog.beastybabe.de

Oft ist es mit Büchern ja so, dass sie ungelesen jahrelang im Regal stehen und plötzlich kommt der Moment, in dem sie einfach goldrichtig sind. So erging es mir auch mit diesem Exemplar, von dem ich schon gar nicht mehr weiß, wie es einst den Weg zu mir gefunden hat. Aber da ich seit einigen Tagen beschlossen habe, eine Zeitlang auf mein Smartphone zu verzichten, hat mich Christoph Kochs Selbstversuch jetzt brennend interessiert.
Natürlich ist es nicht vergleichbar, denn er verzichtet ja konsequent auf die komplette Internet- und Handynutzung. Da ist ja mein Experiment geradezu lächerlich dagegen. Aber trotzdem sind gewisse Parallelen erkennbar, das beginnt schon bei der Reaktion Außenstehender, die gerne die Frage nach dem Sinn stellen.

Eigentlich begann bei Christoph Koch alles mit einer Wette, denn seine Freundin forderte ihn heraus mit der Behauptung, dass er leichter für einen Monat auf sie verzichten könnte als auf die moderne Technik. Diese Challenge nahm er an und hat den Selbstversuch am Ende sogar noch auf 40 Tage ausgedehnt. Chapeau!

In dieser Zeit schrieb er (nur offline natürlich) an seinem Buch, traf zahlreiche Menschen und hat viel recherchiert, was ohne Internet gar nicht so einfach ist, wie er feststellen musste.
So hat er unter anderem herausgefunden, dass die Glaubensgemeinschaft der Amish, die ja bekanntlich fast gänzlich auf die Errungenschaften der Technik verzichtet, gar nicht so „zurückgeblieben“ ist, sondern durchaus aufgeschlossen und freier als man denkt.
Er hat auch mit Menschen gesprochen, die in Suchtambulanzen täglich mit Patienten zu tun haben, die nicht nur Probleme mit (oder besser ohne?) Alkohol oder Drogen haben, sondern auch mit jenen, die sich eingestehen, nicht mehr ohne die ständige Mediennutzung leben zu können. In vielen Fällen sind dies Spielsüchtige, aber auch exzessive Nutzer diverser Datingapps, Social Media-Plattformen oder anderer Angebote im WWW sind unter den Betreuten.

Christoph Koch hat während dieser 40 Tage aber nicht nur unter dem Verzicht gelitten, sondern er hat auch gelernt, dass man seine Aufmerksamkeit wieder verstärkt anderen Dingen zuwenden kann, wie der Familie, der Natur, der Stille und Einkehr.
Ganz abkoppeln von der digitalen Außenwelt sollte man sich natürlich auch nicht, aber eine bewusste und zeitlich begrenzte Nutzung würde uns allen wohl gut tun.

Das Buch fand ich sehr interessant, ich habe daraus einiges gelernt und es gibt viele Impulse zum Nachdenken über den eigenen Onlinekonsum. Außerdem ist es absolut unterhaltsam, da er einen wunderbar locker-humorvollen Schreibstil hat, der einfach Spaß macht.
Natürlich ist es nicht mehr ganz topaktuell, da sich in den letzten Jahren die Situation wohl noch eher verschärft (verschlechtert?) hat, aber die Lektüre lohnt sich allemal!

Toll für Zwischendurch

Von: Atelier Maikind Datum: 06.04.2016

ateliermaikind.wordpress.com

Könntet ihr einfach mal offline sein? Ein Leben ganz ohne Handy und somit auch ohne Twitter,Facebook und WhatsApp? Geht das heutzutage eigentlich noch? Diese Frage hat sich auch der Autor dieses kleinen Buches gestellt. Doch er hat nicht nur gefragt, nein, er hat es auch gemacht.

Das thema hat mich schon interessiert, aber ein Buch darüber lesen? Nein, auf diese idee bin ich noch nie zuvor gekommen. Warum auch,wenn man so viele tolle Foren im Internet dazu hat. Zum Glück habe ich mich dennoch umentschieden und habe es nicht bereut.

Christoph Koch beschreibt das Leben ohne sein Smartphone einfach grandios. Ich habe wirklich jeden Tag mit ihm gelitten und gehofft, dass seine “Entzugserscheinungen” ala Phantom-Vibrieren in der Hotentasche und andere, bal enden würden. Gerade in der heutigen Zeit, in der es ohne Internetanbindung fast unmöglich ist der Tag zu überstehen, konnte ich nachvollziehen wie schwer es war dieses Experiment zu wagen.

Dieses Buch hat einen wahnsinnig hohen Unterhaltungsfaktor. Gerade hatte ich begonnen zu lesen, da waren die 288 Seiten schon wieder vorbei. Natürlich gibt es auch hier einige langweilige Stellen, aber die kann man doch schnell verzeihen.

Das Cover ist mein einziger negativ Punkt. Die Idee mit dem Smartphone, in dem sich der Buchtitel befindet, ist nett, aber nicht supergut. Da hätte ich mir eventuell mehr Kreativität gewünscht.

4 von 5 Sternen gibt es von mir. Dieses Buch war einfach klasse.

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