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Ich bin raus Wege aus der Arbeit, dem Konsum und der Verzweiflung

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-60466-7

NEU
Erschienen:  11.06.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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In unserem Leben verbringen wir 87.000 Stunden bei der Arbeit. Doch 80 Prozent der Menschen sind unglücklich in ihrem Job, weil ihre Arbeit oft nichts mit ihren persönlichen Vorlieben zu tun hat. Als Ausgleich jagen sie in ihrer spärlichen Freizeit Konsumgütern hinterher, die sie aber eigentlich gar nicht glücklich machen. Robert Wringham zeigt uns, wie wir dieser Unglücksspirale entkommen. Humorvoll erzählt er, wie er sich selbst aus den Zwängen des Alltags befreite, und gibt praktikable Tipps, wie auch wir unser Leben endlich wieder nach unseren eigenen Ideen und Bedürfnissen ausrichten können.

Robert Wringham (Autor)

Robert Wringham wurde 1982 in Dudley, England geboren. Er ist bekannt für schrägen Humor, literarische Sachbücher, Stand-up-Comedy und Performance Art. Sein zweites Sachbuch »A Loose Egg« stand 2015 auf der Shortlist für den Leacock Medal for Humour. Zudem ist er der Herausgeber des Magazins »New Escapologist«, einem Magazin rund um das Thema Eskapologie, für das auch Autoren wie Luke Rhinehart, Will Self und Tom Hodgkinson schreiben. Als Journalist schreibt er für Trend- und Online-Magazine wie Meat, tMCQ, Verbicide, CACTUS, Side Street Review, Splitsider, und den British Comedy Guide, dazu auch Artikel für größere Zeitschriften wie den Idler und Playboy.

Robert Wringham pendelt zwischen Glasgow und Montreal. Er trägt gerne Anzüge, liest Bücher aus der Bibliothek, macht gerne Spaziergänge, hört Jazzmusik und isst Pfirsiche.

Übersetzt von Ronald Gutberlet
Originalverlag: Heyne Encore

Taschenbuch, Broschur, 336 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-60466-7

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen:  11.06.2018

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Für jeden der ans Aussteigen denkt

Von: anja_75 Datum: 30.07.2018

https://lovelytesting.wordpress.com

Dieses Buch war für mich, nachdem ich von meiner besten Freundin darauf aufmerksam gemacht wurde, Pflichtlektüre. Schon länger beschäftige ich mich damit, wie ich es schaffen kann, die Zeit in meinem abhängigen Beschäftigungsverhältnis zu verkürzen und zwar ohne staatlichen Sozialleistungen in Anspruch nehmen zu müssen oder nur noch von Luft und Liebe zu leben. Der Autor bezieht sich hierbei immer wieder auf den Zauberkünstler Harry Houdini, der auf Grund seiner Entfesselungstricks Bekanntheit erlangte. Es beginnt somit jedes Kapitel des Buches mit einem Zitat von Houdini.

Zum Inhalt:

Das Buch gliedert sich nach einem Vorwort von David Cain und einer Einleitung in drei Teile. Zuerst beschreibt der Autor die Falle in der die Menschen stecken, die für einen Dritten in Anstellung arbeiten. Es wird ausführlich das System, was sich dahinter verbirgt, beschrieben. Dieses in erster Linie, dass der Mensch arbeiten gehen muss, um zu konsumieren. Der psychische Clou dahinter ist, dass suggeriert wird, unter anderem durch die Werbung und die Medien, dass es nicht ohne Konsum geht. Die Devise lautet immer höher, immer schneller und immer weiter. Es wird auf sehr unterhaltsame aber auch eindrückliche Weise beschrieben, welche psychologischen Tricks und Manipulationen sich dahinter verbergen.

In Teil zwei und drei wird dann beschrieben, wie man sich dem entziehen kann und trotzdem noch ein annehmliches Leben führt. Es folgen einige Erfahrungsberichte des Autors selber und von anderen Personen die sich erfolgreich dem System entzogen haben und damit sehr glücklich sind. Es werden auch mehrere Möglichkeiten vorgestellt, wie der Ausstieg vorzubereiten und gut zu bewerkstelligen ist.

Der Autor stellt dabei aber nicht außer Frage, dass es durchaus auch Menschen gibt, die sich in dem System aus Arbeit, Pendelei und Konsum sicher und wohl fühlen und für die es damit auch richtig ist.

Die Analysen der Auswirkungen des Konsums auf das Arbeits- und Lebensverhaltens der Menschen wird sehr gut beschrieben. Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und fesselnd. Ich habe das Buch in sehr kurzer Zeit gelesen, da ich die dargestellten Szenarien und aufgedeckten Manipulationen sehr spannend finde. Auch sind die eigenen Erfahrungsberichte des Autors sehr unterhaltsam, man findet sich auf jeden Fall an vielen Stellen wieder.

Dieses Buch erhält von mir eine hundertprozentige Leseempfehlung und sollte auf jedem Fall bei einem geplanten Ausstieg zu Rate gezogen werden.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Wir werden durch Geld in dem Glauben gelassen wir wären frei....

Von: ifinishit Datum: 15.10.2017

tatisleseecke.blogspot.de/

Arbeit die Nichts mit Handwerk und Freiwilligkeit zu tun hat ist bedeutungslos und wertlos"

Inhalt: 
Der Entfesselungskünstler Houdini, befreite sich aus vielerlei Gefängnissen sogar aus den Innereien eines Wals. Seine Aufführungen machten ihn in der westlichen Welt bekannt, aber nicht nur durch seine eigentliche Kunst...sondern auch was diese Entfesselungen symbolisierten.
"Die Befreiung von den Fesseln der entstehenden Konsumgesellschaft der1900er - Jahre.
80 Prozent sind mit ihrem Job unzufrieden, trotzdem verbringen wir durchschnittlich 87000 Stunden bei der Arbeit. 5000 Stunden in Zügen, Bussen und Staus.
Trotz der vielen Arbeit sind die meisten Menschen verschuldet, weil wir unsere Würde durch ein Eigenheim wieder herstellen müssen, was wiederum mit tollen Dingen befüllt werden muß.
Robert Wringham nimmt uns mit auf einen Weg aus der Arbeit, dem Konsum und der Verzweiflung.

Rezension:
Kann ein Job die eigene Identität ausmachen ?????
Man sollte sich diese Frage wirklich einmal stellen. Ist der Mensch nicht noch viel mehr als das ?
Sollte man sich nur über seine Job definieren...?
Fakt ist das man durch seine täglich gebundene Arbeit überhaupt keine Freiheit in Anspruch nehmen kann. Man kann nicht spontan verreisen oder andere Dinge planen, ohne es mit der Arbeit abzugleichen.
All das wird getan um überhaupt zu existieren und die Grundbedürfnisse abzudecken.
Grundbedürfnisse sichern die Existenz , darauf geht Wringham auch ein und spricht ein bedingungsloses Grundeinkommen an.
Wie würde die Welt aussehen wenn jeder ein bedingungsloses Einkommen bekäme ohne etwas dafür zu tun. Und jeder Luxus der darüber hinausgeht müßte dazu verdient werden.
Man könnte sein Leben ganz anders planen, ohne nächtliche Alpträume darüber ja genügend zu verdienen das man auch alles bezahlen kann.
Wringham sagt es würde ein ganz neue Ära entstehen, der Mensch wäre freier in seinem Denken und seinen Entscheidungen.
Er geht aber auch darauf ein warum wir immer mehr Geld verdienen wollen, um immer mehr Unrat anzuschaffen, der uns im Endeffekt  wieder belastet, oder weil es andere auch besitzen.

Das Buch ist 3 Teile aufgeteilt.
1.Die Falle,
Wie geraten wir in die Falle von Konsum,Arbeit und Bürokratie?

 2.Die Freiheit,
Was ist ein gutes Leben ? Entfesselungskunst & was 1 Jahr in Montreal in Wringham ausgelöst hat.

3.Die Entfesselung
Wie man der Arbeit, dem Konsum & der Bürokratie entkommt. Was unsere dummen Gehirne damit zu tun haben und wie ein Leben nach der Entfesselung aussehen kann.

Fazit:
Das Buch bekommt meine absolute Empfehlung.
Denn jeder der ein wenig nachdenken kann und sich ein Bild von der heutigen Gesellschaft macht, bekommt meist den Eindruck wir Leben zu schnell aber nicht mehr Achtsam.
Wir schlafen zu wenig, arbeiten zu viel, messen uns mit anderen, kaufen unnötiges Zeug um im nachhinein festzustellen... Wofür das alles?
Was ist wirklich wichtig im Leben ? Jeder hat andere Ansichten mit dem was ihn glücklich macht. Aber ist weniger nicht auch manchmal mehr und nimmt es einen dann vielleicht auch die ein oder andere Sorge ?
Man ist umgeben von Hektik und Krach, alles wird immer lauter. Es werden Medien und andere Dinge konsumiert nur um sich nicht mit sich selbst zu beschäftigen und mal in sich hinein zu horchen.

" Ich lebe für meine Arbeit "
Dieser Satz ist so merkwürdig....und fragt man dann  " Was machst du sonst so?", dann kommt erst einmal NICHTS. Aber dann folgt meist " Ja wenn ich die ganze Woche arbeite bleibt ja nicht viel Zeit übrig."

Ist das Freiheit ????? Ist das Leben ????? Ist das glücklich sein ?????
Für mich definitiv nicht. Es ist schon sowas von normal geworden das der Mensch sich über seine Arbeit definiert, das er anderen die einen Mittelweg gefunden haben einredet/ vermittelt er sei faul.
Nur weil sie mit weniger glücklicher sind.

Was ist deiner Meinung nach richtiges Arbeiten??? Wird Arbeit denn nur als Arbeit gesehen wenn es ein Chef gibt der einen entlohnt? Ist eine Mutter für die der Tag manchmal erst Nachts endet nicht irgendwie auch der eigene Chef. Oder ein Künstler der seinen eigenen Weg gehen möchte....
Würden die meisten Mütter nicht lieber mehr Zeit mit dem eigenen Kind verbringen, statt es nach einem Jahr in wildfremde Hände geben zu müssen weil es die Gesellschaft  so will? Denn das ist die Realität. Man könnte noch viel mehr Beispiele aufzählen die einem absolut unnormal vorkommen wenn man sich etwas länger damit auseinander setzt.
In Wahrheit bestimmen wir doch schon lange nicht mehr über unser Leben, wir sind umgeben von Zwängen und Pflichten....einer Endlosspirale.
Selbst wenn dieses Buch der Menschheit nicht verhilft frei zu werden sollte es gelesen werden.

Denkanstöße sind dir garantiert und holt dich vielleicht auch aus deiner Lethargie.

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